Schlagwort: Ska

SONDASCHULE – Man ist eine Band, wenn…

…man aufgetreten ist. Sonst nichts. Keine Frage. Was außerdem noch haushohe Band-Egos, das auf ewig verankerte sich gegenseitig zu helfen – oder im besten Sinne – das ständig aufeinander Hängen und Spaß daran Haben für eine Band bedeutet – darüber haben wir mit Sondaschule-Sänger Costa gesprochen. Natürlich auch, was es zum 20-jährigen Jubiläum noch für…

SONDASCHULE – Neue Single zum kommenden Album (UPDATE: VÖ verschoben)

Die Oberhausener Ska-Punker von der Sondaschule lassen sich trotz der Trauer, die sie durch den Tod ihres Gitarristen Daniel vor wenigen Monaten durchleben, nicht unterkriegen. Im Gegenteil: Sie haben mit „Unbesiegbar“ eine weitere Vorab-Single veröffentlicht. Der dazugehörige gleichnamige Longplayer erscheint am 14.01.11.02.2022. Dabei lässt es die Band aber nicht bewenden und hat erfreulicherweise eine Tour…

BROILERS – Konzertabende zum Weihnachtsalbum

Jetzt wird es fein, jetzt wird es festlich! Zur Veröffentlichung ihres am 12.11. erscheinenden Weihnachtsalbums »Santa Claus« besuchen die Broilers ihre Fans mit einer außergewöhnlichen Tour: Dem »Santa‘s Social Club« 12 ausgewählte Konzerte an besonderen Orten, eine hochelegante, geradezu festliche Angelegenheit. Ein fast akustischer Abend mit wunderbaren Weihnachtsklassikern, kleinen Anekdoten, Euch und Euren Broilers.Dieses Jahr…

When God Was Great

Ist der letzte Song auf „When God Was Great“ (Hellcat Records/Indigo), dem elften Studioalbum der Bostoner Ska-Punker The Mighty Mighty BossToneS, etwa ein Farewell-Songs? Sagen die BosstoneS mal wieder Tschüß? Keine Bange, der achtminütige Happy-Marching-Song ,The Final Parade‘ beschwört genau das Gegenteil. Mit der stimmlichen Unterstützung von Tim Armstrong, Aimee Interrupter und Angelo Moore (Fishbone) bestärken die Mannen um Haupt-Songwriter Joe Gittleman ihre Liebe für den „punk rock reggae sound“, für den sie von so vielen geliebt werden. „Sometimes dancing is all you’ve got“ singt Dicky Barret, womit er so vielen aus dem Herzen sprechen mag. Drei Jahre nach „While We’re at It“, das in alter Glorie erstrahlte, sind die BosstoneS zurück! Jetzt wird alles gut!

Satte 15 Songs hat die neunköpfige Kapelle im Gepäck. Wenn da nicht für jeden ein Geschenk dabei ist. Während die ersten beiden Songs charakteristische Ska-Punk-Nummern sind, ist ,I Don’t Believe Anything‘ das erste Highlight voller Groove und eine Aufforderung zum Tanzen. Der Tendenz zum Big-Band-Sound wird nicht mehr so oft nach gegeben, dafür wird die Fahne der bittersüßen Wehmut regelmäßig gehisst. Das bedeutet mit Nichten, früher war alles besser, dafür anders, unbeschwerter und vielleicht doch ein aufregender. Das leicht traurige, ruhige ,Certain Things‘ weiß davon zu berichten. Wen die BosstoneS jetzt nicht eingefangen haben, der wird kein Freund von Album Nummer 11. Allein die coole Reggae-Schunkelnummer ,Lonley Boy‘ ist voller sonniger Rhythmen, die das Fernweh in uns auflodern lässt. Now dance!

They Love To Make Us Dance

Der Kneipen-Party-Hit ,The Killing Of Georgie (Part III)‘ läutet stilecht mit einem guten Portion Soul die zweite Hälfte der Party ein. Das Tanzbaein lässt sich bestens zu ,You Had To Be There‘ schwingen. So dance! Der Titelsong ist ein Ska-Song mit vielen Bläsern, langsam groovend mit ganz viel Gedanken an die Zeit „… when we were young.“ Und dann … die BoostoneS spielen Madness, ein wohlschmeckender Cocktail aus Pub-Stimmung mit Soul serviert. „Candle in the wind(ow)…“ dringt tatsächlich in den ersten Sekunden aus dem Lautsprecher-Boxen und vermeintlich ist der gute, alte Elton John zu Tränen gerührt. Aber ,As Long As I Can See The Light‘ ist eine leger swingende Reaggae-Nummer. ,It Went Well‘ hat das Flair von „Let’s Face It“, also hymnisch, melodische Chöre, Xylophon und harmonisch bis zu letzten Sekunde. Wunderbar.

Mit sieben verdammt guten und drei richtig guten Songs haben The Mighty Mighty BossToneS eine verdammt gute Quote für alte Herren auf den Plattenteller gezaubert. Viele neuen Ideen, Ohrwurm-Qualitäten, Pop-meets-Punk-Attitüde, viele Emotionen und sympathische Lyrik machen „When God Was Great“ wieder zu einem der besseren Album der legendären Ska-Punker verziert mit einem Comic-artigen Artwork, das auf geniale Weise das Album abrundet. Jetzt hoffen wir alle, dass der Sommer und eine bessere Zeit eingeläutet wird. Hello motherfuckers now it’s time to dance! Yeah!

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BROILERS – Das wird schon alles irgendwie

Die Broilers haben mit „Puro Amor“ ihr jüngstes Baby in die Welt entlassen. Wieso sich die Platte nach der u.a. poppigen „Santa Muerte“, der düsteren „Noir“ oder der deutlich politischeren (sic!)“ zum musikalischen Freischwimmer eignet, oder was es überhaupt mit dem Broilers-Sound auf sich hat – darüber haben wir mit Gitarrist Ron Hübner gesprochen. Außerdem…

Puro Amor

Die Broilers haben sich still und heimlich mittlerweile auch schon in das 27. Jahr ihres Bestehens geschlichen. Wer hätte den jugendlichen Toten Hosen-Fans von damals einen solch steilen Weg nach oben zugetraut? Ein Weg, auf dem sie in Sachen Erfolg nicht wenige links auf der Überholspur haben liegen lassen. Mit „Puro Amor“ (Skull & Palms Recordings/ Warner) liegt uns nun der Nachfolger zu „(sic!)“ aus dem Jahre 2017 vor.

Der Opener legt mit einem Schlagzeugwirbel, einem Gitarrenriff und einem Bläsersatz los, und schon ist man von dem Song gefangen („Nicht alles endet irgendwann“), in dem Sammy Amara von dem kurzen Moment zwischen Milchzähnen und Altwerden erzählt. „Trink mich doch schön“ hingegen punktet mit einer luftigen Sunshine-Reggae-Melodie, verspielten Tastenklängen, während sich der Text um das Verlassenwerden dreht. “Schwer verliebter Hooligan“ ist ein Ska- und Oi-Brett, dass direkt in die Tanzbeine fährt. Die waren in letzter Zeit ja sowieso latent unterbeschäftigt und allenfalls im Homedancing anzutreffen. Immer wieder haben die Broilers diesmal kleine Referenzen an die eigene Vergangenheit in den Songs einfließen lassen. So entdeckt man mit jedem Hördurchlauf neue Zitate. Auch eine Ballade hat „Puro Amor“ zu bieten, die am Anfang ganz puristisch und sphärisch dicht von all den Dingen erzählt, die man persönlich in sich weit weggeschlossen hat. Das kramt man nur ungern hervor, und trotzdem transportiert der Song eine wahnsinnige Wärme und strotzt vor Emotionen („Dachbodenepisoden“).

Mit „Puro Amor“ hat sich die Band um Frontmann Sammy Amara einmal von allem frei gemacht: So darf es Pop genauso wie fette Gitarrenriffs geben, Offbeats und Rockkracher, aber auch Pathos und Persönliches. Warum auch nicht? Dieses Frei-von-Gefühl steht ihnen bestens und beinhaltet enorm viel, ohne dabei verkrampft oder verkopft zu werden: Pure Broilers-Essenz!

Bandhomepage

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THE MIGHTY MIGHTY BOSSTONES – Fucking endlich ein neues Album!

Es ist immer ein Highlight, etwas von The Mighty Mighty BossToneS zu hören. 2018 durften wir ihnen voller Entzücken live beiwohnen, nun kommt ein neues Album. Wie aufregend! Vielleicht! Hoffentlich! Auf jeden Fall haben die Bosstoner in Hellcat Records ein neues Label gefunden. Zur Feier des Deals präsentieren sie ein schön animiertes Lyric-Video zu ,The…

NOISEHAUSEN – erweitert auf 2 Tage

Mittlerweile könnte man auch so etwas wie „und täglich grüßt das Murmeltier“ all den coronabedingten Verschiebungen voran stellen. Aktuell lassen sich auch nur sehr bedingt Vorhersagen treffen was wann wie stattfinden kann. Aber wir versprühen jetzt mal Optimismus: Das Noisehausen-Festival ist auf 2 Tage angewachsen! Das Line-up füttert die Vorfreude schonmal mit Blackout Problems, Mono…

TALCO – Auf Maskerade Tour

Um ihren Tourstart musikalisch einzuläuten veröffentlichen Talco „Descarrila“. Die erste Singleauskopplung aus ihrem im Januar 2021 erscheinenden Album „Locktown“. Der Track verbindet die folklorischen Wurzeln der Italiener mit ihrem bekannt-eingängigen Bläsersätzen, die nicht umsonst zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Als kleines Highlight in den aktuellen Zeiten zu werten ist die Tatsache dass Talco – als…