Schlagwort: Old School Death Metal

ROCK HARD FESTIVAL – Mehr, mehr, immer mehr Bands für 2023

Rock Hard Festival

Das Team des Rock Hard Magazins legt noch im laufenden Jahr eine ordentliche Schippe Bands für ihr Festival drauf. Fetter Death Metal mit der Brit-Walze Benediction, Teutonic Thrash Metal mit Holy Moses und Crossover aus beiden Stilen mit den Death Thrashern Legion Of The Damned sind verpflichtet worden. Damit ist das Line-up fast schon diverser…

IMMOLATION – Oldschool-Todesmetall-Nachschub aus New York

Immolation, die Speerspitze der New Yorker Death-Metal-Szene haben für den 18. Februar ihr neues Album „Acts of God“ angekündigt. Es erscheint fünf Jahre nach dem Vorgänger „Atonement“ erneut beim deutschen Metal-Label Nuclear Blast. Stilistisch Old-School im besten Sinne, aber mit fettem, modernen Sound – so klingt Album Nummer 11. Das Artwork stammt vom derzeit populärsten…

Slash ’n’ Roll

Wer steht nicht auf eine gute Gänsehaut oder erschreckt sich, obwohl alles in der nächsten Szene auf dem überraschenden Twist hindeutet. Das Konzept eines guten Gruselfilms setzt das multinationale Trio Heads For The Dead mit ihrer aktuellen EP „Slash ’n‘ Roll“ (Transcending Obscurity Records) zum wiederholten Mal mit viel Liebe zum Genre um. Unerwartete Wendungen…

MASSACRE – Leichenfledderei des ,Innsmouth Strain‘

Wie wir alle dank H.P. Lovecraft wissen ist die legendäre Stadt Innsmout ein Hort von widerlichem Inzest, teuflischer Blasphmie und abscheulichen Kulten, die Tote zum Leben erweckt. So anscheind geschehen mit der einstigen Kult Death Metal Kapelle Massacre, die in besserern Tagen das Rückgrad der Genre-Innovatoren Death bildeten. Dies feiern die illusteren Söldner um Ur-Shouter…

CRYPTS – Mit „Paura“ zieht der Tod ein

Crypts promo pic

Die Death Metal Newcomer Crypts aus Münster werden am 16. März ihr Debütalbum „Coven of the Dead“ mithilfe von This Charming Man Records veröffentlichen. Einen tiefschwarzen Vorgeschmack könnt ihr euch in Form von ,Paura‘ audiovisuell reinziehen. Fettester Todesmetal der Alten Schule. Vorbestellungen wird schon jetzt von Band und Label angenommen. Crypts bei Facebook Fotoquelle: This…

Scriptures

Es ist an der Zeit, mal so richtig auf den Tisch zu hauen. Was gibt es besseres als ein neues Album der britischen Death Metal-Institution Benediction, um dies zu tun? Seit dem letzten Album haben die Urmitglieder Darren Brookes und Peter Rewinsky ihr Schlachtschiff nicht nur in der Rhythmussektion verjüngt, sondern auch ihren ehemaligen Todesröchler Dave Ingram (1990–1998) wieder an Bord geholt. „Scriptures“ (Nuclear Blast) lässt das Hardcore-lastige „Killing Music“-Album außen vor und knüpft somit fast nahtlos an „Organised Chaos“ (2001) an

Kaum eine Death Metal-Band ist in der Lage, so tighte Songs zu schreiben wie Benediction. Ohne große Spitzen und vor allem ohne Aussetzer mangeln einen die zwölf Songs nieder. Auch wenn die grundsätzlichen Strukturen althergebracht sind, schafft es der Fünfer dank der beiden Jungblüter, nicht antiquiert zu klingen, sondern überraschend frisch … und ordentlich vor Wut kochend. Gradlinig ohne Sperenzchen, so wie ein Benediction-Song sein muss, grooven (,Tear Off These Wings‘), treiben (,Scriptures Of Scarlet) oder jagen (,Rabid Carnality‘) einen die neuen Stücke durch das 47-minütige Todesprogramm.

Gradlinig ohne Sperenzchen

Immer noch legen Brookes und Rewinsky wenig Wert auf technische Finessen oder moderne Hektik. Dafür haben sie aber ein ausgesprochenes Händchen dafür, mächtige, kompakte Headbanger zu kreieren. Die ureigenen Trademarks wie die kurzen melodischen Solos, die straighten Riffs als auch die trampelnden Double-Bass-Attacken sind zu Hauf vorhanden. Zu besonderer Stärke laufend die Britten im Downtempo auf, welches ,In Our Hands, The Scars‘ zu einem mörderischen Stück Death Metal von erlesener Qualität werden lässt.

Veredelt wird das dreckige Dutzend durch Ingrams mal kehligen, mal düsteren und mal richtig wütenden Vocals. Für diese bedrohlichen Laute braucht der Mann keine Hilfsmittel aus dem Computer, dieser Kehlkopf besteht ganz einfach aus von Unmengen Whiskey korrodierten Stahl. Der druckvolle und durchaus differenzierte Sound würdigt jeden der fünf Gesegneten. Drüber hinaus schweißt er die zwölf Songs zu einem einheitlichen Hörgenuss zusammen, dessen jede einzelne Note den Stempel Benediction trägt.

Effektivität, Kraft und Verlässlichkeit

Ein innovatives Meisterwerk ist „Scriptures“ selbstverständlich nicht geworden. Das hätte auch viele aus der Bahn geworfen und vor den Kopf gestoßen „Scriptures“ Stärke liegt in der Effektivität, der Kraft und der Verlässlichkeit. Auch wenn wir zwölf Jahre warten mussten, Benediction lassen uns mit ihrem achten Studioalbum nicht im Stich in stürmischen Zeiten.

Benediction bei Facebook

BENEDICTION – Musikvideo und Deutschland-Konzerte zum neuen Album

Nächsten Freitag bringen die britischen Death-Metal-Urgesteine Benediction ihre erstes Album seit 2008 heraus. Von unseren Journalisten-Kollegen wird das Album „Scriptures“ (Nuclear Blast) bereits einhellig über den grünen Klee gelobt und als das Old-School-Death-Metal-Album des Jahres gefeiert. Unsere Rezension folgt in wenigen Tagen. Die zweite Single-Auskopplung des Albums, dem die Band auch ein Musikvideo spendiert hat,…