Schlagwort: Glam Metal

STRYPER – White-Metaller mit neuem Album Ende Oktober

Die legendären White-Metaller Stryper haben für den 21. Oktober ihr neues, inzwischen 14. Studioalbum «The Final Battle» bei ihrem italienischen Label Frontiers Music angekündigt. Das Album kann in diversen limitierten Vinyl-Editionen und anderem exklusiven Merchandise bereits vorbestellt werden. Bisher sind die drei Singles «Rise to Call», «See No Evil, Hear No Evil» und zuletzt das…

ROCKIN` MIDSUMMER 2022 in Schwäbisch Gmünd – Bouzouki Rock bis „2 Minutes To Midnight“

Der Veranstalter des Rockin` Midsummer 2022 hat es sich wahrlich nicht leicht gemacht an diesem Samstag. Während im Gmündner Phönix vier überwiegend lokale Bands und ein international bekannter Headliner die Headbanger zu Leibesübungen animieren möchte, spielt 51,2 Kilometer entfernt eine namhafte Band, welche seit vielen Jahren große Hallen und Stadien füllt. Ob die Rechnung aufgegangen…

HEADBANGERS OPEN AIR – Bandkarussel dreht sich

Headbangers Open Air 2017 Image

Die Zukunft ist verheißungsvoll! Der Festivallsommer sthet vor der Tür! Auch die größte Gartenparty – das kultige Headbangers Open Air – ist dabei sich zu sortieren. Das heißt Bands raus, Bands rein: Glacier tauschen mit den Japanern Anthem, Juggernaut sind raus, Wallop sind drin, James Rivera kommt ohne seine Band Seven Witches, spielt aber deren…

ROCK HARD FESTIVAL – Festival steigt an Pfingsten

Rock Hard Festival

Das Pfingst-Festival (03. bis 05. Juni) der Kollegen vom Rock Hard nimmt immer mehr Gestalt an. Jetzt konnten die Geschichtenerzähler Blind Guardian als Headliner gewonnen werden. Dafür sind aber augenscheinlich die Prog Metaller Psychotic Waltz raus und Razor gegen die dänischen Thrasher Artillery getauscht worden. Inzwischen steht auch die Running Order für die drei Festivaltage…

HEADBANGERS OPEN AIR – Nächster Versuch 2022 + SACRED REICH (UPDATE)

Headbangers Open Air 2017 Image

Nach dem „sicheren“ Headbangers Open Air ohne Camping im letzten Jahr schicken sich die HOA-Macher an, Deutschlands größte Gartenparty für dieses Jahr safe zu machen. Wie immer wird es am letzten Wochenende im Juli, nämlich vom 28. bis zum 30., stattfinden. Ein Großteil der Bands, die bereits für 2020 ihre Zusage erteilt hatten, halten ihr…

STRYPER starten Crowdfunding-Kampage für Band-Dokumentation

Beinahe 40 Jahre bestehen Stryper und sind nicht nur die älteste und prägendste, sondern auch die kommerziell erfolgreichste christliche Metal-Band. Das Quartett aus Kalifornien ist nach wie vor auf hohem musikalischen Niveau aktiv und hat auch in den letzten Jahren wunderbare Scheiben wie zuletzt „Even the Devil Believes“ (2020) veröffentlicht. Nun wendet sich die Band…

American Amadeus

Wer es bunt, laut und pompös-schillernd mag, wurde zum Jahreswechsel 2020/21 mit ein paar verbotenen Restbeständen aus dem Vorjahr enttäuscht. Vielleicht spendet die neue Scheibe „ American Amadeus “ (Steamhammer/SPV) der Glamrocker John Diva & The Rockets of Love, die Anfang dieses Jahres so ganz ohne Roadshow ihren Weg in die Ohren der langhaarigen Spandex-Träger*innen fand, etwas Trost.

Raketen der Liebe trotz Feuerwerksverbot?

John Diva, selbsternannter Californian Sunnyboy, und seine musikalisch hochbegabten Buddies aus aller Welt schlagen mit ihrem zweiten Studioalbum ein neues Kapitel der Musikgeschichte auf. Zumindest wenn die Ära der Rockmusik von 1970 bis 2020 komplett ausgeblendet wird. Wenn nicht, kommt einem der ein oder andere Sound bekannt vor.  Mancher Song klingt wie eine Zeitreise zu den  jungen KISS, Mötley Crüe, Bon Jovi, Aerosmith und Whitesnake. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Diva schon als Jugendlicher Songs für Vince Neil und Axl Rose geschrieben hat.

Und weil die Zeitmaschine einen Defekt zu haben scheint, ist sie für den Titelsong noch kurz im 18. Jahrhundert stecken geblieben. Genau dort, wo auch Falko schon 1985 schon einmal ein Tête-à-Tête mit dem „Rocking Amadeus“ hatte. Dieser brachte den Jungs das Cembalospielen bei und schickte sie schnell wieder zurück zu ihren Idolen in die 80er. Wem also AC/DC zu technisch, Steel Panther zu ernst und Mötley Crüe zu brav sind, der kann sich sicher mit JDATROL anfreunden.

Raketen, Zweitakter und Pudelrocker

Das Album beginnt tatsächlich mit einer kleinen Rakete. ,Vodoo, Sex and Vampires’, so der vielschichtige Titel des Openers, geht auf jeden Fall gut nach vorne und macht bei einem richtige Livekonzert bestimmt ordentlich Stimmung. Man munkelt, Hannes Braun von Kissin’ Dynamite habe bei einigen Songs seine Finger im Spiel gehabt. Es ist vorstellbar, dass dies beim auch ersten Song der Fall ist. Das Gitarren-Solo klingt irgendwie nach KD. Was definitiv als Kompliment gemeint ist! Und auch das Banjo, gespielt von Michael Voss, passt sich stimmig in das Lied ein.

Die erste Single, die bereits im September 2020 erschien, ist ebenfalls sehr gelungen. ,Bling Bling Marilyn’ erzählt eindrucksvoll die Geschichte einer komplizierten jungen Dame, die emotional hin- und hergerissen ist zwischen einer festen Bindung und einem Leben in Prunk und Luxus. Das könnte man zumindest mit etwas Fantasie in die 133 Wörter des Textes hineininterpretieren. ,Soldier of Love,’ ,Champagne on Mars’, ,Movin’ Back to Paradise’ und ,2 Hearts’ sollten erst gar nicht erwähnen werden, weil sie einfach nicht hängenbleiben. Das ist feinste 80er Popmusik, wie  verirrte Vespas auf den Harley Days. ,Wasted in Babylon’ und ,Drip Drip Baby’ haben Potenzial zum Mitgröhlen und bedienen bestens das (trinkende) Party-Volk.

Alles in allem bildet „American Amadeus“ eine gute Grundlage, um die Bühnenshow von JDOTROL weiter auszubauen. Und das ist genau das, wofür es diese Band gibt! Für all jene, die den mittlerweile alternden Bands der  Glamrock-Szene nachtrauern, sind JDOTROL da und bringen diese Zeiten mit Power auf kleine und großen Bühnen zurück. Aber man muss sich schon die Perlen raussuchen. Zum Hören alleine im Wohnzimmer an grau-feuchten Wintertagen bringt das Album zumindest Farbe rein, scheint aber andererseits auch ein bisschen fehl am Platz. Aber kennt ihr das, wenn ein Signal vom Ohr in den Körper geht, und der Körper ruft: „Gib’ mir was zu Trinken!“? Prost!

Gastautor: Christoph K.

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BLIND GUARDIAN – Weihnachtscover von Slade

Dass Blind Guardian gerne mal Songs covern ist wahrlich nichts Neues mehr, wenn man beispielsweise nur an eine Compilation wie „The Forgotten Tales“ (1996) denkt. Weihnachtslieder zu spielen ist für die Krefelder jedoch neu. Nun haben sie sich den Weihnachtsklassiker „Merry Xmas Everybody“ der Glam-Rock-Band Slade vorgeknöpft. Noch besser als das Cover ist allerdings das…

Even The Devil Believes

Sie sind noch immer – und nach wie vor mit beeindruckender musikalischer Power – die bekannteste White-Metal-Band des Planeten. Nur gut zwei Jahre nach dem Vorgänger „God Damn Evil“ bringen Stryper den Nachfolger „Even The Devil Believes“ (Frontiers Music). Es ist das zwölfte Album der knapp 40-jährigen Bandgeschichte, das vierte Album seit 2013 und das erste, an dem der neue Bassist Perry Richardson aktiv mitgewirkt hat.

Letzterer hat auch nach Bandleader Michael Sweet geholfen, „die Dinge auf ein neues Level zu heben“. Und das ist tatsächlich der Fall. Während Stryper schon immer für ihre harmonischen Melodien, eigenständige Riffs und die tolle Stimme von Sweet bekannt war, sticht „Even The Devil Believes“ in zweierlei Hinsicht aus den guten Alben der letzten Jahre heraus. Erstens ist die Hit-Dichte wirklich enorm hoch, wobei es grundsätzlich kein Füllmaterial gibt – jeder Song hat seinen berechtigten Platz. Und zweitens scheinen Stryper auch bei ihrer Message fokussierter und klarer denn je. Daß die Band ohnehin schon immer für ihren christlichen Glauben einstand und damit auch aneckte, ist das Eine. Auch wenn Sweet immer wieder betonte, sie seien keine „christliche Band“, sondern eine Metal-Band, die aus Christen besteht.

Doch bei „Even The Devil Believes“ steht die biblische Botschaft so kristallklar im Zentrum, wie schon lange nicht mehr. Das beginnt mit dem Album-Titel, der ein Bibelzitat aus dem Jakobusbrief ist und Bezug darauf nimmt, daß der christliche Glaube sich in Taten und nicht Bekenntnissen als lebendig zeigt. Schließlich glauben auch die Dämonen und der Teufel selbst an Gottes Existenz. Es zieht sich weiter über das einmal mehr fantastisch-farbenprächtige Cover-Artwork von Stanis Decker, mit dem Stryper bereits seit 2013 zusammenarbeitet. Es zeigt Satan auf seinen Knien vor dem strahlenden, himmlischen Thron Gottes. Die Texte schließlich sind selbst für Stryper besonders klar, unverblümt und unmissverständlich. Es geht um Gottes Liebe und Vergebung („Make Love Great Again“, „Blood From Above“, „How To Fly“) die Hoffnung die darin liegt und wie sie das Potential hat, das menschliche Leben zu verändern („Do Unto Others, „Let Him In“). „This I Pray“ ist eine berührende Rock-Ballade und Gebet zugleich. Besonders stutzig macht der doppeldeutig-provokative Songtitel „Middle Finger Messiah“, der darauf anspielt, daß die meisten Menschen Jesus Christus ablehnen.

Doch zur Musik. Denn auch die hat es mehr in sich als zuletzt! Allein schon die erste Minute von „Blood From Above“ setzt auch musikalisch eine klare Message: Schnelles Riff, Falsett-Pitch, Strophe, klasse Bridge, Auflösung der Spannung im ohrwurmigen Refrain, danach ein Wahnsinns-Solo von Gitarrist Oz Fox, der zuletzt schwer erkrankt war. Wow! „Make Love Great Again“ nimmt Tempo raus und setzt auf ein schleppend-düsteres Riff, auch Sweets Gesang ist angesichts des gesungenen dunkler. „Let Him In“ hat Groove und einen hymnischen Refrain, „Do Unto Others“ ist eine glasklarer Hinweis, daß Michael Sweet auch mit 57 noch zu den potentesten Sängern im Metal-Zirkus zählt. „Invitation Only“ ist eine erstklassige Melodic-Hardrock-Nummer und „For God & Rock ’n‘ Roll“ ist Strypers ganz persönliches Glaubensbekenntnis und dazu noch ein gelungener Metal-Song aus dem Bilderbuch.

Stryper haben mit ihren letzten Alben nicht enttäuscht, „Even The Devil Believes“ ist dennoch ein herausragendes Album der Bandgeschichte. Musikalisch modern und zeitlos zugleich, inhaltlich authentisch und unverkrampft, kämpferisch und rebellisch. Musikalisch erstklassig und auf höchstem Niveau produziert kann hier Keiner klagen, der melodischen Metal mag. Bei aller Klasse, die Stryper schon lange haben, kommt einem das hier wie bei einem exzellenten, edlen Wein mit Charakter vor. Mit Liebe produziert und lange gereift, hat er das Potential zu einem ganzheitlichen, körperlichen Erlebnis zu werden. Und genau das ist „Even The Devil Believes“.

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PUSSY SISSTER – Neue Bandmitglieder und wieder im Fernsehen

Zwischen Fernseh-Dreharbeiten und einiger Zeit im Proberaum haben sich die Waghäuseler Hard Rocker von Pussy Sisster bei uns gemeldet, um einige News bekannt zu geben: „Nach sechs Monaten Proben im Pussy-Proberaum dürfen wir mit großer Freude bekanntgeben, zwei neue Bandmitglieder in unseren Reihen aufgenommen zu haben. Mr. J., der die letzten Jahre schon unser Soundtechniker…