Megadeth – Dystopia Live
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Megadeth – Dystopia Live

Ihr Frontmann ist eine Reizfigur. Auch heute, wo er seine Drogenprobleme im Griff und sich mit seinen frühen Wegbegleitern Metallica versöhnt hat, eckt Megadeth- Bandleader Dave Mustaine immer wieder an. Sei es wegen seinen christlich-konservativen Ansichten, mit denen er nicht hinter dem Berg hält, wegen der vielen Besetzungswechsel oder weil er allgemein als „schwierig“ gilt. Eines ist sicher: Der Mann ist ein talentierter Gitarrist und Songwriter, seine Band gehört nicht umsonst zu den „Big Four“ des Thrash-Metals mit Plattenverkäufen im zweistelligen Millionenbereich. Im schweizerischen Z7 machte die Band mit neuem Album („Dystopia“) und neuem Gitarristen (Kiko Loureiro) den Auftakt von drei Vierteln der Big Four: Auch Slayer und Anthrax werden in den Tagen nach Megadeth in der Kult-Konzertlocation zu Gast sein.

Alice Cooper – Rock-Legende auf Besuch in der Schweiz
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Alice Cooper – Rock-Legende auf Besuch in der Schweiz

Der Mann ist 68 Jahre alt – und verbrachte die beiden letzten Jahre mit rund 250 Konzerten auf Abschiedstournee mit Mötley Crüe, wo auch sein letzter Auftritt in der Region Basel im vergangenen Herbst stattfand. Mit einer kompakten 60-Minuten-Show hatte Alice Cooper, der Prototyp aller Schockrocker, damals mindestens genauso begeistert wie die etwas eingerosteten Glamrocker. Nun stand im überregional bekannten, ausverkauften Z7 in Pratteln die erste Headliner-Show seit langem an mit dem unprätentiösen Titel „Spend the Night with Alice Cooper“.

Eine bunte Reise in die 80er mit HAKEN
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Eine bunte Reise in die 80er mit HAKEN

Sie werden oft bemüht und genau deshalb wirken Superlative oft recht abgedroschen. Grösste Band, lauteste Band, erfolgreichste Band, schnellste Band – das alles sind im Rock- und Metalzirkus oft gehörte Kategorien. Doch was ist mit Bands, die gelungen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen? Die frisch und gleichzeitig irgendwie Retro sind? Professionelle, hervorragende Musiker, aber total bodenständig? Deren Musik viele Assoziationen zu bekannten Bands hervorruft und trotzdem unverwechselbar eigenständig sind? Ja. Solche Bands sind eher selten. Eine davon sind die Progressive-Metaller Haken aus London, über die wir in den letzten Jahren öfter berichtet haben und die aktuell auf Europa-Tour sind.

The Voodoo Fix – Funkige Bluesrock-Rituale vor erstarrtem Publikum
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The Voodoo Fix – Funkige Bluesrock-Rituale vor erstarrtem Publikum

Schwarze Magie und Voodoo standen kürzlich auf dem Programm des Bremer Bluesclubs Meisenfrei. Nein, keine Angst, es war doch nur Rock’n’Roll. Die amerikanische Band The Voodoo Fix hatte sich angesagt und wollte auf ihrer ersten Europatour den Bremern mal so richtig einheizen. Ob das geklappt hat, erfahrt ihr hier.

Bury Tomorrow, Party today! Die Impericon Progression Tour 2016 in Berlin
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Bury Tomorrow, Party today! Die Impericon Progression Tour 2016 in Berlin

Den Locations zu urteilen sind die Impericon Festivals auf einem absteigenden Ast. Jedenfalls was die Hard- und Metalcore-Szene in Berlin betrifft. Vom C-Club (2011 und 2012) über das Astra (2013 und 2015) bis zum kleinen Musik und Frieden (ehemals Magnet) ist es ein deutlicher Abstieg. Glücklicherweise lassen sich die übrig gebliebenen Fans das nicht anmerken, als der Club am Abend des 27. April zur diesjährigen ‚Impericon Progression Tour‘ ins ‚Schwarze Zimmer‘ einlädt.

Decapitated – Die dicken Bretter heißen Bohlen
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Decapitated – Die dicken Bretter heißen Bohlen

Wenn dicke Bretter dick genug sind, werden sie Dielen oder Bohlen genannt. Ein stabiles Holzprodukt, durch das so manches Mietshaus erst bewohnbar wird und das Material, mit dem Decapitated am vergangenen Dienstag das Berliner Musik und Frieden auslegten. Unterstützt wurden sie dabei von der UK-Metalcore-Band Heart Of A Coward – und wie das ganze aussah, siehst du in unserer Facebook-Galerie!

Funeral For A Friend – Von wegen traurige Begräbnisfeier
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Funeral For A Friend – Von wegen traurige Begräbnisfeier

Alles Gute muss ein Ende haben. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Aller Abschied ist schwer. Diese Phrasen mögen abgedroschen klingen, aber manchmal stimmen sie. Wenn zum Beispiel fünf Jungs nach 15 Jahren gemeinsamer Musik auf Abschiedstour gehen. Und vor allem, wenn es sich dabei um fünf Waliser handelt, die als Pioniere der modernen britischen Rock-Szene und insbesondere des Emocores gelten dürfen. Auf ihrer Website nennen sie sich selbst ‚one of the last remaining bastions of the British hardcore scene that exploded into the mainstream at the turn of the century‘.

Enter Shikari – Ein Konzert mit leichter Erdbebenstärke
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Enter Shikari – Ein Konzert mit leichter Erdbebenstärke

Selten hat dieser Hallenboden so stark vibriert wie an diesem Donnerstagabend. Unter dem Gewicht einer wogenden Masse, die so ausgelassen und wie ein ganzer Körper tanzt und springt, als wolle man eine wummernde, basslastige Botschaft nicht nur an die Zocker im Casinos nebenan und die ganze Neuköllner Nachbarschaft schicken, sondern gleich noch in den Äther.

Symphony X in Pratteln – 114 Dezibel Schweizer Jubel
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Symphony X in Pratteln – 114 Dezibel Schweizer Jubel

Sie sind eine Konstante. In beinahe jeder Hinsicht. Gut zwanzig Jahre Bandgeschichte ohne nennenswerte Besetzungswechsel. In dieser Zeit haben Symphony X neun gleichbleibend hochwertige Studio-Alben herausgebracht, deren Stil trotz kleinerer stilistischer Veränderungen immer von einer stimmigen Mischung aus Heavy Metal, Progressive Rock und symphonischer Klassik geprägt war. Nach der Veröffentlichung von „Underworld“ durften sich die Fans der Gruppe um Ausnahme-Gitarrist Michael Romeo und den charismatischen und stimmgewaltigen Frontmann Russell Allen endlich wieder auf Konzerte freuen. Als Support hatten die fünf Herren aus New Jersey Myrath aus Tunesien und Melted Space aus Frankreich mitgebracht. Der Auftakt im deutschsprachigen Raum fand im über die Ländergrenzen beliebten Z7 im schweizerischen Pratteln statt.