dieChris

Punk. Indie. Garage. Britpop. SingerSongwriter. Dancehall. Reggae. Weltmusik. First Love: Bon Jovi, Backstreet Boys. Everlasting Love: Beatsteaks, Brian Fallon. Guilty Pleasures: Katy Perry, Scooter, Avicii. Moshpit-Queen. Serienjunkie. Filmnerd. Crazy Cat Lady.

5 Years Behind

Dass New York ein ziemlich gutes Pflaster für Punk-Bands ist, weiß der geneigte Musik-Nerd spätestens seit den Ramones und Blondie. THICK, ein all-female Trio, das die Kunst von massivem Angepisst-Sein bei gleichzeitig vorgetäuschter Niedlichkeit perfekt beherrscht, tritt mit seinem Debut „5 Years Behind“ (Epithaph) nun in diese namhaften Fußstapfen – und macht ihnen alle Ehre.

Wer Produzent Joel Hamilton im Rücken hat, kann allerdings schwerlich sein Erstlingswerk verkacken. Schließlich hat besagter Herr Hamilton bereits der unzerstörbaren Punk-Legende Iggy Pop unter die Arme gegriffen. Kein Wunder also, dass der Sound von THICK ein angenehm ruppiges 70s-Feeling verbreitet. Warum sollte man, respektive frau, schrammelig-jaulende Garage-Riffs auch einer Botox-Behandlung unterziehen und die Drumsticks mit Wattepuscheln bestücken? Schließlich macht laut und rotzig zu sein deutlich mehr Laune, und seinen Frust loszuwerden ist eh die beste Falten-Prophylaxe. Weezer und Rotten Mind wären stolz auf ihre ungehobelten Schwestern aus Brooklyn.

Die haben allerdings keinen gesteigerten Bock darauf, sich von Männern die Welt erklären zu lassen oder gar als Teil eines Girl-Band-Hypes wahrgenommen zu werden. Das machen THICK in „Mansplain“ mehr als deutlich: Zuckersüß und gleichzeitig maximal gelangweilt verbellt das Trio feminale allzu belehrungsfreudige Vertreter des anderen Geschlechts – mehrstimmig in bester 60s-Girl-Band-Tradition. Ein bisschen Hommage an die Wegbereiterinnen muss und darf schließlich sein.

Doch THICK können nicht nur böse. Der Titeltrack „5 Years Behind“ hadert mit den Etappen, die frau angeblich bis Alter X erreicht haben soll – wobei sie eigentlich nur scheitern kann, wenn sie ohnehin nicht ins gesellschaftliche Raster passt. Deswegen: kurz durchatmen im Low-Tempo-Refrain, von Track zwei bis zehn das Gaspedal durchtreten und zum Ausklang der Platte runter mit den Klamotten und „Party With Me“! Mit Lichtgeschwindigkeit klöppeln und schrammeln sich die Chicks durchs New Yorker Nachtleben und reißen jeden mit, der bei drei nicht in der nächsten Kaschemme untergetaucht ist.

„5 Years Behind“ von THICK ist das fulminante Debüt einer Girl-Punk-Band, die zwar keine Girl-Band sein will, sich allerdings ganz gewiss nicht hinter den Riot-Grrrls der 90er verstecken muss. Die drei Ladies leben das Motto „Girls to the front!“ auf ganzer Linie. Wer Nikki Sisti, Kate Black und Shari Page zähmen will, sollte sich eines Besseren besinnen und es lieber lassen. Oder die Beine in die Hand nehmen.

Bandhomepage

THICK bei Facebook

THICK bei Instagram

 

GERRY CINNAMON – Neue Single, Album im April

Gerry Cinnamon ist in UK lägst der neue heiße Scheiß in Sachen Singer-Songwriter / Folk. Zeit, dass er auch hierzulande einschlägt wie eine Bombe. Mit seiner neuen Single „Where We’re Going“ gibt er schon einmal einen Vorgeschmack auf sein zweites Album „The Bonny“, das am 10. April erscheint. Über „Where We’re Going sagt Gerry Cinnamon:…

Lichtjahre Live

Madsen können zweifelsohne und neidlos als eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands bezeichnet werden. Doch auch nach 15 Jahren Bandgeschichte ist die Kritik nach wie vor gespalten: Die einen feiern Madsen als die jungen Tocotronic und Hoffnung des deutschen Rock, die anderen ätzen, dass Madsen sich hauptsächlich durch belanglose Texte auszeichnen. Beide Lager dürften sich bei der aktuellen Veröffentlichung „Lichtjahre Live“ (Arising Empire) allerdings darauf einigen, dass Madsen eine ziemlich geile Live-Band ist.

Das zweite Live-Album der Combo erscheint auf CD, DVD und für Liebhaber auf farbigem Vinyl und wurde während der gleichnamigen 2019er Tour an verschiedenen Stationen aufgenommen. Was direkt beim Opener „Wenn es einfach passiert“ auffällt: Frontmann Sebastian Madsens Gesang wurde zu sehr in den Vordergrund gemischt. Es entsteht auf weiten Teilen der Platte das Gefühl, dass seine Mitmusikanten eher im Hintergrund als mit ihm agieren. Eine klare Schwäche bei einer Live-Aufnahme.

Großes Plus hingegen: Das Publikum wurde nicht vergessen und darf dem Quartett nicht nur frenetisch zujubeln, sondern viele Passagen ausführlich und lauthals mitsingen. Das sorgt besonders beim 2006er Hit „Du schreibst Geschichte“ für einen echten Gänsehaut-Moment. So geht Live-Feeling im Wohnzimmer, auch wenn einige Textfetzen unverständlich bleiben. Macht nichts, das ist schließlich gute Konzert-Tradition.

Wie es sich für eine amtliche Live-Scheibe gehört, haben sich Madsen eine Reihe illustrer Gäste eingeladen. Darunter Olli Schulz, Bosse und Ferris MC, dessen kommendes Album Johannes und Sebastian Madsen produziert haben. Allerdings benötigt die Band nicht immer Bühnen-Verstärkung, um ihrem Sound einen neuen Twist zu geben. Frei nach dem Motto „gut geschrien ist halb gesungen“ gibt Drummer Sascha Madsen „Nachtbaden“ von seiner Schießbude aus zum Besten und muss sich direkt von Bandkollege Niko Maurer für seine Gehversuche als Sänger dissen lassen. Das spornt ihn offenbar erst recht an, denn ab sofort sind Vollgas und Eskalation die Devise. Läuft.

Madsen gelingt es mit „Lichtjahre Live“ selbst Skeptiker abzuholen und zum Moshen (ja, das funktioniert!) anzustiften. Zusätzliche Sympathiepunkte sammelt die Combo definitiv mit ihrer klaren und deutlichen Positionierung gegen Rechts, die sich allerdings auf Ansagen beschränkt. Politische Songtexte sind nicht ihr Ding, ist hinlänglich bekannt und ok. Wer live derart abliefert, darf gerne über Liebeskummer, Unsicherheiten, Moped-Trips nach Madrid und die perfekten Sommerferien singen. Um rund zwei Stunden eine richtig gute Zeit zu haben, ist das allemal angemessen.

Bandhomepage

Madsen bei Facebook

Madsen bei Instagram

 

 

Ja Als Ob

Die Donots habens vorgemacht. ITCHY tuns nun auch: Ihre neue Platte „Ja Als Ob“ (Findaway Records) kommt nicht mehr auf Englisch, sondern auf Deutsch daher. Die Reaktionen auf die ersten Singleauskopplungen „Faust“ und „Ja als ob“ fielen in den Sozialen Medien recht positiv bis frenetisch begeistert aus. Zugegeben, die beiden Tracks verbreiten auch in der Muttersprache den alten ITCHY-Spirit – ein bisschen auf die Fresse, ein bisschen Augenzwinkern, ein bisschen Humor und jede Menge Spaß an der Sache und der ironischen Selbstbetrachtung. Doch leider liefert die Scheibe auch ernüchternde Momente.

Während auf „Lights Out London“ (2010) oder „All We Know“ (2017) noch die politische Haltung und die Wut auf alles, was in der Welt gerade schiefläuft im Vordergrund standen, nimmt jetzt die – hin und wieder leicht selbstmitleidige – Innenschau einen prominenten Platz ein. „Gegen den Wind“ ist so ein Song, der nicht nur durch sein poppiges Dahinplätschern irritiert, sondern auch durch seine larmoyante „Alle sind gegen mich aber ich scheiß voll drauf“-Attitüde. Ja, ITCHY gehen mit „Ja Als Ob“ neue Wege und probieren etwas aus. Diese Abzweigung steht ihnen allerdings nicht gut zu Gesicht.

Anders sieht es mit den Titeln aus, die klare Hip-Hop-Einflüsse mitbringen. Wer ITCHY bereits live gesehen hat weiß, dass das Run-D.M.C.-Cover „It’s Tricky“ der Knaller jeder Show ist. „Herzlich Willkommen“ schließt daran nahtlos an und groovt satt in den Boxen. Offen politisch wird es genau einmal, mit „Nicht weg“ – einer klassischen Uptempo-Punk-Nummer, die eine klare Kampfansage an die Rechtspopulisten und Demagogen unserer Zeit ist: Ich steh direkt vor dir // Werd nie kapitulieren // Du kannst brüllen bis Du verreckst // Ich bleib stehen // Ich geh hier nicht weg.

Zugegeben, beim ersten Hören irritiert die Platte Fans, die ITCHY bereits sehr lange begleiten. Nach mehreren Runden „Ja Als Ob“ freundet man sich zaghaft mit dem neuen Look an, nicht zuletzt wegen einiger sehr starker Nummern und der (musikalischen) Experimentierfreude. Die ist allerdings auch die Krux des Albums: Pop und Larmoyanz wollen sich nicht so recht in den ansonsten spannenden, dem ITCHY-Universum als Thema mit Variation huldigenden Sound fügen.

Bandhomepage

ITCHY bei Facebook

ITCHY bei Instagram

Rat City Dog Boy

Schwedischen Bands scheint es unmöglich zu sein, schlechte Musik abzuliefern. Rotten Mind aus Uppsala machen da keine Ausnahme: Mit seinem inzwischen vierten Album „Rat City Dog Boy“ (Lövely Records) feiert das Quartett den Post-Punk, die Melancholie und die Wut. Auf zu einer Tour de Force durch elf Songs, die wie ein Tornado alles mitreißen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wo die Reise hingeht, macht bereits der Opener „City Rats“ klar: Die Jungs haben sich zum Rudel zusammengerottet und sind aus ihren Löchern gekrochen, um lauthals und mit ordentlich Druck auf dem Kessel klarzustellen, wer in den Straßen das Sagen hat. Rotten Mind gelingt es mühelos, sich verschiedenster Genres zu bedienen und sie zu einem packenden, maximal elektrisch aufgeladenen Mix aus ungeschliffenem Retro-Feeling und kantigen aktuellen Sounds zu kombinieren.

In einem Track wie „Nothing Left To Give“ paaren sie gekonnt einen winzigen Hauch Emo mit zornigen Gitarren, stakkatohaften Drumbeats, eingängiger Melodie und reichlich „Leckt mich doch alle!“-Attitüde, ohne zu nerven oder gar pathetisch und selbstmitleidig zu wirken. Die Schweden sind angepisst. Sie schreien alles was sie ankotzt raus, während sie metaphorisch durch Uppsalas düstere Gassen ziehen.

Dem Finsteren lässt die Band ohnehin gerne wohldosiert freien Lauf. „I’ve Got No Time“ baut mit seinen walzenden Akkorden eine so dichte Atmosphäre auf dass man meint, beim Zuhören durch eine undurchdringliche Nebelsuppe zu irren. Am Ende des Songs bläst ein fulminantes Drum-Finale den weißen Schleier weg, und das sachte ausklingende Becken weist den weiteren Weg: mit Vollgas in die zweite Hälfte der Platte.

Das durchgehend hohe Tempo hindert Rotten Mind allerdings nicht daran, „Rat City Dog Boy“ mit einem Akustik-Stück ausklingen zu lassen. „And Now It’s All Gone“ nimmt kein bisschen Geschwindigkeit raus, lebt vom gut platzierten Hall in Jakob Arvidssons Gesang und gibt der Hörerschaft mit, dass am Ende doch irgendwie alles gut wird – trotz der Verluste, die man unterwegs vielleicht erleidet.

Rotten Mind hätten ihr Album getrost „Atemlos durch Uppsala“ taufen können. Die Band treibt ihre ZuhörerInnen unbarmherzig vor sich her, fordert ihnen alles an Energie und Emotionen ab und dreht sie gnadenlos durch die Mangel, um sie am Ende mit einem kathartischen Knalleffekt wieder ins Hier und Jetzt zu schleudern. Eine Platte mit Zentrifugaleffekt – blanker Wahnsinn im positivsten Sinne.

Rotten Mind bei Facebook

Rotten Mind bei Bandcamp

 

MADSEN – Neue Live-Single

Am 21. Februar werfen Madsen ihr neuestes Werk „Lichtjahre Live“ auf den Markt. Die Platte bringt nicht nur akustisch Konzertfeeling ins Wohnzimmer – die beigefügte DVD nimmt Dich direkt mit ins Venue. Vinyl-Fans dürfen sich über eine limitierte Auflage in verschiedenen Farben freuen. Bis es so weit ist, sorgt die aktuelle Singleauskopplung „Rückenwind“ für Rock…

Die Sterne

Die Sterne. Das ist Hamburger Schule in Reinkultur, das ist Rebellion der hintersinnigen Art, das ist Poesie, Intellekt und das sind Klänge, die sich weitab vom Gewohnten bewegen, aber trotzdem ein feinsinnig arrangiertes akustisches Zuhause bieten. Von den Gründungsmitgliedern ist nur noch Frontmann Frank Spilker übrig. Umso konsequenter mutet es an, das neueste Werk „Die Sterne“ (PIAS) zu taufen. Manch eineR mag dahinter Egomanie wittern. Doch angesichts der umfangreichen Liste der MitmusikerInnen – darunter das Kaiser Quartett, Düsseldorf Düsterboys und Spilkers langjährige Live-Kumpanen Dyan Valdes und Max Knoth – lässt sich konstatieren: Die Sterne sind inzwischen eine kleine Galaxie, deren Kern Frank Spilker mit seinen Ideen und Gedanken ist.

Für letztere schuf der gebürtige Herforder in zwölf Songs mehr als genug Platz zur freien Entfaltung. Er beginnt vergleichsweise harmlos: Leichtfüßig, sonnig, unbeschwert startet die Platte mit „Das Herz schlägt aus“, einer Ode an das metaphorische Zentrum unserer Emotionen. Spilker arbeitet sich kontinuierlich weiter vor, spielt in „Du musst gar nix“ durch, was wohl wäre wenn jeder alles und nichts tun könnte oder was passieren würde, wenn sich niemand mehr für die Organisation eines Staates zuständig fühlte („Der Palast ist leer“).

Doch dann wird es offen politisch. „Unterschiedlich subtil“, „Das Elend kommt nicht“ und „Die Message“ sind bitterböse, ebenso klug wie feingeistig formulierte Weckrufe. AdressatInnen: diejenigen, die auf dem rechten Auge nach wie vor blind sind. Die Sterne knallen ihnen unverblümt vor den Latz, was gerade passiert:

„Das Elend kommt nicht mit Fackelmärschen // Das Elend kommt nicht mit Kriegsandrohungen // Und es trägt auch keine Springerstiefel // Das Elend kommt nicht in Uniformen oder anderen Sachen, an denen man es erkennen kann // Das Elend kommt mit bunten Fähnchen // Es kommt mit neuen Liedern, die den Gepflogenheiten der Popkultur entsprechen // Und mit neuen schicken Frisuren“ („Das Elend“) 

Zum Ende der Platte hin wird es schließlich mit der düsteren Synthie-Pop-Nummer „Drinks & Love“ und dem sphärischen, von einer Akustik-Gitarre getragenen „Halbvergangener Tag“ ein wenig melancholisch. Ein sehr treffender Ausklang für ein anspruchsvolles Album, das nicht nur inhaltlich die grauen Zellen anregt: Die Sterne gönnen sich musikalisch jede erdenkliche Freiheit und fordern damit ihre HörerInnenschaft heraus. Pop und Easy-Listening-Einflüsse gehen Hand in Hand mit Fuzz-Gitarren, Funk und Disco-Sounds. Spilker und seine MitstreiterInnen kleiden jeden Titel in das passende Gewand, akzentuieren und pointieren sehr subtil, wodurch eine beeindruckende akustische Varianz entsteht.

„Die Sterne“ hält fest, schüttelt durch, rüttelt auf, lädt zum Träumen und Verweilen ein, entführt, bereichert, fasziniert. Da ist schlicht keine Luft nach oben. Punkt.

Bandhomepage

Die Sterne bei Facebook

Die Sterne bei Instagram

Martini Sprite

Feminismus. Nimmt Frau diesen Begriff in den Mund, hat sie die Etiketten frigide, prüde, männerfeindlich und spaßbefreit schneller weg, als sie ihren BH verbrennen kann. Blond lösen dieses Dilemma ziemlich clever, indem sie das vermeintliche Unwort auf ihrem Debüt „Martini Sprite“ (Beton Klunker Tonträger / Rough Trade) einfach nicht in den Mund nehmen – und trotzdem mit doppelter Frauen- und ein-facher Man-Power den Machos und Chauvis dieser Welt fröhlich den Mittelfinger zeigen.

Leichtfüßig auf Synthie-Melodien tänzelnd, gerne mal die Saiten schrammeln und den Bass wabern lassend, brechen Blond kleinere und größere Tabus und weisen allzu erklärungsfreudige Männer, neudeutsch Mansplainer, in ihre Schranken. Stellvertretend für letztere muss „Thorsten“ herhalten. In dem Song rechnen die Schwestern Lotta und Nina Kummer mit all den Kerlen ab, die ihnen weder einen professionellen Soundcheck noch eine selbstbestimmte Kleiderwahl zutrauen. Auch das Thema Menstruation wird nicht ausgespart – schließlich kündigt die sich immer dann an, wenn es überhaupt nicht passt, denn „Es könnte grad nicht schöner sein“. Verflixter Uterus.

Ihren tempogeladenen, hart an den 80ern, Glam Rock und Soul-Rhythmen kratzenden Sound beschrieben Blond einmal treffend als „Las Vegas Glamour“. Der gleichnamige Track hingegen berichtet humorvoll von den Höhen und Tiefen des Tour-Lebens. Überhaupt strotzt „Martini Sprite“ nur so vor Augenzwinkern und (Selbst)Ironie. Die ChemnitzerInnen nehmen sich selbst und das Leben nicht bierernst, finden auch in der ätzendsten Situation noch eine Prise Witz und wissen diese virtuos zu pointieren.

Mit „Martini Sprite“ liefern Blond definitiv ein gelungenes Debut. Die zehn Tracks nebst Intro und Outro sind energiegeladen, gehen mit Druck nach vorne und dürften live den gesamten Saal zum Tanzen bringen. Hier ballen sich Kreativität, Talent und innovative Klänge – bitte mehr davon!

Blond bei Facebook

Blond bei Instagram

COCOROSIE – Weitere Single vom kommenden Album

Nicht mehr lange, und der neue Longplayer „Put The Shine On“ von CocoRosie steht in den Regalen. Stichtag ist der 13. März. Um die Wartezeit noch ein wenig zu verkürzen, gibt es mit „Aloha Friday“ nun die dritte Singelauskopplung. Bianca Casady über den Song: ‚Aloha Friday‘ wurde in meinem Geburtsort geschrieben, der hawaiianischen Insel Big…

THE BOMBPOPS – Präsentieren ihren Zweitling

The bombpops

  Das Quartett The Bombpops aus dem sonnigen Kalifornien haut mit „Death in Venice Beach“ am 13. März via Fat Wreck Chords sein zweites Album raus. Vorab gibt’s die Single „Notre Dame“ auf die Ohren, deren Entstehung Sängerin und Gitarristin Jen Razavi wie folgt beschreibt:  Ich mochte die Idee, dass Seelen aus vergangenen Leben hier…