Schlagwort: Meloprog

The Nature Of Time

Zum zwanzigsten Bandjubiläum bringen die norditalienischen Power-Metaller Secret Sphere Album Nummer Neun: „The Nature of Time“, zudem das erste Studioalbum beim heimischen Label Frontiers. Secret Sphere liefern das, was die Fangemeinde erwarten dürfte. Das ist verspielter europäischer Powermetal, mit progressiven, symphonischen und neoklassischen Elementen angereichert und von sehr guten Musikern zu einem stimmigen Ganzen geformt.

Die Keyboards spielen nach wie vor eine wichtige Rolle und sorgen für den symphonischen Touch, beispielsweise mit Streicher-Samples, tragen aber mitunter auch gelungen zur Rhyhtmusgestaltung bei. Sänger Michele Luppi (ehemals Vision Divine) ist zweifellos ein Meister seines Fachs, wie er an zahlreichen Stellen des Albums mit seinem variablen Stil unter Beweies stellt. Er unterstützt damit eindrucksvoll den Stil der Band, der durchaus eine gewisse Eigenständigkeit hat. Denn egal ob man ähnliche Bands wie Symphony X oder die schon erwähnten Vision Divine heranführt – Secret Sphere sind anders. Eine Tatsache, die es auf jeden Fall zu würdigen gilt.

Gleichzeitig dürften Secret Sphere ein glänzendes Beispiel für das Klischee schlechthin im Powermetal sein. Das ist das, was man im Englischen mitunter als „cheesy“ bezeichnet. Ein bißchen zu schmalzig, ein bißchen zu viel Pathos und ja, manchmal sogar ein bißchen peinlich ist der emotionale Gesamteindruck, den die Musik zurücklässt. Doch andererseits ist es ja auch ein wichtiges Element, daß das Genre so bekannt und beliebt gemacht hat. Bei Secret Sphere fließt all das zusammen zu einem Album, das beileibe nicht schlecht ist, aber leider auch an (zu) wenigen Stellen (‚Commitment‘ mit Jazz-Exkurs und opulenten Streichern) wirklich im Ohr hängen bleibt. So beeindruckend Gesang, Gitarre und Keyboard auch zusammenspielen. Das alles muss man wirklich mögen.

Geneigte Fans des Genres dürfen die Note daher gerne noch um eine ganze Schulnote aufwerten, dem Autor dieser Rezension fehlt für ein „richtig gut“ Eingängigkeit, Knalligkeit und die Lust, das Album noch einmal anzuhören.

BLACK SPACE RIDERS ab Juli wieder im Studio

Die Münsteraner werden ab Mitte Juli wieder ins Tonstudio gehen, um neue Songs aufzunehmen. Der inhaltliche und musikalische Zyklus, der sich über das international gefeierte letzte Album REFUGEEUM sowie die anschließende BEYOND REFUGEEUM EP erstreckte, ist abgeschlossen. Sänger/Gitarrist JE dazu: „Wir haben so viel gutes, interessantes und neues Material zusammen, dass es den Rahmen eines…

Beyond the Human Mind

Fans von Symphony X, Angra oder Kamelot aufgepasst! Die brasilanischen Vandroya sind mit ihrem lang ersehnten Zweitwerk „Beyond The Human Mind“ zurück. Das hochgelobte Debüt „One“ hatte die Progressive Power Metaller um die stimmgewaltige Frontfrau Daisa Munhoz 2013 auf einen Schlag international bekannt gemacht, nachdem die Band bereits seit 2001 in ihrer Heimat ihren Bekanntheitsgrad aufgebaut hatte. Inhaltlich befasst sich das Konzeptalbum mit der inneren Reise nach Frieden und Selbstfindung, eine metaphysisch-philosophisch-spirituelle Klangreise gewissermassen.

Das fidele Quintett hat sich seit dem von der Musikkritik sehr wohlwollend aufgenommenen Debüt nochmals stark weiterentwickelt. So legen die Südamerikaner ein beeindruckendes, musikalisch ausgefeiltes und gleichzeitig enorm eingängiges Werk vor, das sich keine Patzer erlaubt und den Hörer auf eine emotionsgeladene Klangreise mitnimmt. Der Einstieg ist mit ‚Columns of Illusion‘ sehr bedächtig mit Streichern und Bläsern, schwermütig, symphonisch. Doch schnell steigen Drums und Gitarren ein und schrauben sich zu einem imposanten Eröffnungs-Gitarrensolo empor. Das instrumentale Album-Intro geht in ‚The Path to the Endless Fall‘ über, das den ersten Eindruck vom potenten Alt-Organ von Frontrau Daisa gibt. Kleinere Keyboard-Wellen plätschern im Hintergrund, doch eigentlich hat der Song zunächst einen fast bedrohlichen Touch. 6 Minuten dauert er, und bietet noch einiges mehr als eindrucksvollen Gesang. Progtypisch gibt es noch Rhythmuswechsel und schicke Gitarrensoli. ‚Maya‘ hat diese Dualität aus ruhig-melancholisch und explodierender Stimmung ebenfalls. Und noch mehr wundervolle, ausufernde Soli sowie Refrains mit Ohrwurm-Garantie. Die Stimme von Munhoz ist dabei das alles prägende Element. Mit einer beeindruckenden Bandbreite an Tonlagen und Emotionen gibt sie den instrumentalen Emotionen den finalen Touch. Dazu gehören auch Balladen wie ‚The Last Breath‘, standesgemäß gefolgt von einer Up-Tempo-Nummer namens ‚I’m Alive‘. Trabende Drums, drängende Vocals und sich gnadenlos duellierende Gitarren kommen zum Einsatz, und ‚You’ll Know My Name‘ flirtet gar ein wenig mit Speedmetal. ‚If I forgive Myself‘ ist eine erstklassige Klavierballade, eingebettet zwischen zwei Songs mit Power. Der beinahe elfminütige Titeltrack ‚Beyond the Human Mind‘ fährt nochmals alle Geschütze auf: Piano und Keyboard, beklemmender Gesang in allen Tonlagen. Gitarren, Gitarren, Gitarren und jede Menge Gefühl und Power. Wow.

Wer Progressive Powermetal wie Vindictiv mag, Christian Münzners Eternity’s End oder natürlich die Eingangs erwähnten Symphony X, muss hier einfach zuschlagen. Es dürfte zur Zeit wohl keine Band dieser Genre-Kategorie mit einer solch beeindruckenden Sängerin geben. Die Dynamik der Songs innerhalb des Albums ist toll, sie sind vielseitig und enorm hochkarätig präsentiert. Extraklasse!

AXEL RUDI PELL veröffentlicht Video mit Bonnie Tyler

AXEL RUDI PELL hat die erste Single und das dazugehörige Video aus dem kommenden Balladen Album „The Ballads V“ veröffentlicht. So begrüßt AXEL RUDI PELL zum ersten Mal in seiner fast 30-jährigen Geschichte als Solokünstler einen Gaststar auf einem Album: Mit BONNIE TYLER konnte PELL eine wahre Rocklegende für das Duett mit seinem langjährigen Sänger…

Emperor of Sand

Mastodon sind zurück. Und Troy Sanders, Bill Kelliher, Brann Dailor und Brent Hinds sind seit dem letzten Oeuvre „Once More ‚Round The Sun“ vor allem eines: Menschlich gereift. Etliche Bandmitglieder haben im Zeitraum seit dem letzten Album Nahestehende Personen verloren. Mit dem Tod so unmittelbar konfrontiert, ist der titelgebende „Emperor of Sand“ dann auch eine Allegorie auf Sand, der unaufhaltsam durch das Stundenglas der Lebenszeit rinnt.

Ein Künstler hat immer die Möglichkeit, all die negativen Gefühle und Gedanken, die um Verlust, Trauer und Fragen nach der Endlichkeit der Existenz mit seiner Kunst zu be- und verarbeiten. Mastodon sind vier Künstler. Die Jungs sind Perfektionisten, die im heimischen Studio schier ewig an den einzelnen Riffs gefeilt haben. Und man ist nach Drogensucht und anderen Erlebnissen auch geübt darin. Fast absehbar, dass bei einer solchen Kombination etwas Gutes, Reifes, Vielschichtiges herauskommt. Denn all das ist Album Nummer Sieben, „Emperor of Sand“.

Der Opener ‚Sultan’s Curse‘, bereits vorab veröffentlicht, ist schleppend und mit einem schweren Riff ausgestattet, das beispielsweise an jenes aus ‚High Road‘ vom Vorgänger erinnert. Ein typisches, zäh-gelungenes Mastodon-Riff eben. ‚Show Yourself‘ ist da schon etwas leichter und wesentlich eingängiger und erinnert eher an die leichteren Songs vom letzten Werk. Das nächste Highlight ist ‚Steambreather‘, mit dem Mastodon zeigen, dass sie es geschafft haben, die Artikulation der Emotionen weiter zu variieren. Der Song klingt nachdenklich, aber nicht bitter. Klagend, aber nicht depressiv. Zuversichtlich und hoffnungsvoll, aber dennoch mit profunden Fragen zum Leben. Vielleicht meinen die vier Musiker das, wenn sie im Refrain „I’m afraid of myself“ singen? Bei ‚Roots Remain‘ hat schon der Titel etwas beinahe trotzig-hoffnungsvolles und auch musikalisch ist hier eine spannende Dualität wahrzunehmen, die mit einem untypischen, fast meditativen Klavier-Part endet.

Wundervolle Melodien haben Mastodon wie schon auf dem Vorgänger ebenfalls wieder auf ihr Album gepackt, ‚Roots Remain‘ und ‚Ancient Kingdom‘ laden beinahe zum Mitsummen ein – und das ist als Kompliment gemeint. Aber Mastodon sind eben immer noch Mastodon, sind noch immer sperrig, komplex, verrückt, spannend und im Falle von ‚Clandestiny‘ sogar erfrischend neu. Wunderbar, wenn eine Band ihren eigenen Sound schon lange gefunden hat und trotzdem gerne neue Elemente einwebt. Eruptiv und wütend haben die Herren aus Atlanta aber ebenso noch auf dem Kasten, wie ‚Andromeda‘ beweist. Kurzum: Das neue Mastodon-Album hat von allem, was man von der Band bisher kennengelernt hat etwas, nicht zuletzt von der unumstösslichen Haltung, sich nicht zu verbiegen, aber immer auch offen für Neues zu bleiben. Ein gereifter Querschnitt durch die bisherige Diskografie im besten Sinne.

Burst

Ihr Name lässt es vielleicht nicht unbedingt vermuten, aber bei Brutus geht es sehr harmonisch zu. Die drei Musiker sind, versteht sich, gute Freunde, bringen aber die unterschiedlichsten Einflüsse mit in die Band. Wo Sängerin Stefanie Mannaerts auf Black Metal steht, hält es Gitarrist Stijn Vanhoegaerden lieber mit The Smiths, und bei Bassist Peter Mulders wird je nach Stimmung Kanye West oder NOFX aufgelegt. Was daraus für ihre Band entsteht, entbehrt nicht einer gewissen Magie:

‚The way we each play our instruments may not work individually and our tastes are often in conflict‘

, räumt Mulders ein,

‚but somehow it all comes together when the three of us are writing songs or step onto a stage.‘

Und genau hier kommt die Harmonie ins Spiel. Das gesamte Debütalbum der Belgier ist eine raffinierte Kombination von Metal-, Prog-, Hardcore- und Post-Rock-Elementen, garniert mit dem resoluten Sangesorgan von Fräulein Mannaerts. Allein die Tatsache, dass sie während ihres entzückenden Gebrülls auch noch kräftig und knackig trommelt, zeigt, wieviel unverbrauchte Energien in Brutus stecken. Wenn das ein Tempo wie in ‚Not Caring‘ annimmt, dann gerät man schon beim Zuhören völlig außer Atem.

Mit zuverlässiger Rückendeckung vom Bass flitzt die Gitarre die Partituren rauf und runter, um sich wenig später in schwindelerregende Höhen zu schrauben. Brutus – die übrigens einst als Refused-Tribute-Band angefangen haben – erarbeiten sich schon mit ihrem Erstling einen festen Platz im Rockmusikuniversum und dürfen ab sofort als neuer Prototyp dafür gelten, wie mit nur drei Musikern ein orchestraler Sound erschaffen werden kann. Das ist wohl nicht zuletzt Produzent Jesse Gander zu verdanken, in dessen Studio sich die drei Belgier extra nach Kanada begeben haben und der zum Beispiel den Japandroids bereits einen ähnlich vehementen Sound verpasst hat.

Brutus verstehen es, ihre ungestümen Energien zielgerichtet und stimmig in die elf Songs von ‚Burst‘ zu kanalisieren. Trotz ausladenden Sounds und zeitweiser Explosionsgefahr (mit der sich der Albumtitel ein ums andere Mal bewahrheitet) wissen die drei Musiker sehr genau, was sie tun. Ein so sicheres Songwriting und so präzise Arrangements sind keine Selbstverständlichkeit für Newcomer, und darum dürfen wir hier noch auf Großes hoffen.

Hoodoo Voodoo

Die zweite Welle der NWOBHM brachte kommerziell gesehen eigentlich keine grßen Bands mehr hervor. Dennoch gibt es freilich eine Menge Underground-Fans, die die Alben von Bands wie Cloven Hoof oder eben Chrome Molly bis heute außerordentlich schätzen.

Und für genau diese ist auch das aktuelle Chrome Molly-Album mit Sicherheit ein gefundenes Fressen. Wie immer stilistisch irgendwo zwischen Saxon und Def Leppard positioniert, ist „Hoodoo Voodoo“ ein zwar unspektakuläres, aber grundsympathisches und bodenständiges Album an der Schwelle zwischen traditionellem Heavy Metal und melodischem Hardrock geworden. Die Riffs sind simpel, aber effektiv, die Hooklines enorm eingängig, und generell verbreitet „Hoodoo Voodoo“ einfach jede Menge gute Laune. Dazu kommt eine schön old-schoolige, warme Produktion, die trotz aller angepeilten Nostalgiegefühle angenehm transparent und druckvoll klingt. Achtziger-Freaks dürften Songs wie ‚Indestructible‘, ‚Feeling Pressurised‘ oder das Titelstück – dessen Hauptriff allerdings ziemlich frech vom Demon-Klassiker ‚Sign Of A Madman‘ abkupfert – nur schwer widerstehen können. „We Rock – we live for Metal“ singen sie in ‚Pillars Of Creation (Albion)‘, und man ist geneigt, es ihnen auch zu glauben.

Was allerdings nicht verschwiegen werden soll, ist, daß sich am Gesang von Steve Hawkins durchaus die Geister scheiden können. Denn an dessen Stimmbändern hat der Zahn der Zeit doch sehr deutlich genagt. Von der hohen, kraftvollen Stimme der glorreichen „Stick It Out“/“Angst“-Jahre ist nicht mehr viel übrig, heute singt Steve eher mit gepresstem, leicht weinerlichem Timbre, in den hohen Lagen manchmal sogar hörbar unsicher und leider auch nicht mehr sehr kraftvoll. Deshalb bleibt auch der Gesang der große Schwachpunkt einer ansonsten sehr gelungenen Scheibe einer sympathischen Band, die nie über den Underdog-Status herausgekommen ist und heute hörbar ohne irgendwelchen Druck von außen agiert. Freunden der alten Schule sei eine Hörprobe also definitiv ans Herz gelegt.

CROSSNAIL veröffentlichen neues Lyric Video

Für alle Freunde melodischen Metals kommt im Frühjahr 2017 ein absoluter Geheimtipp in die Plattenläden Eures Vertrauens: das Debütalbum von Crossnail aus Norwegen. Alle Fans von typischem Skandi-Kuschel-Metal irgendwo zwischen Stratovarius, kommerziellen Pretty Maids-Sachen und einer Prise Sonata Arctica sollten sich hier angesprochen fühlen. Die Band firmierte bislang unter dem eher kauzigen Namen Teodor Tuff…

Vehicle Of Spirit

Ob man sie nun mag oder nicht, man muß Nightwish zugestehen, daß sie den Spruch mit „Klotzen statt Kleckern“ verinnerlicht haben. Das aktuelle Livezeugnis der Band kommt nämlich nicht nur mit einem, sondern gleich zwei vollständigen Gigs – und natürlich auch noch eine ganze Menge an Bonusmaterialien.

Die Setlist der beiden Shows überschneidet sich natürlich über weite Strecken, dennoch machen tatsächlich beide Mitschnitte für sich gesehen immer noch Sinn. Der erste wurde nämlich in der Wembley Arena in London mitgeschnitten, und man sieht der Band an, wie stolz sie ist, in der legendären Halle auf der Bühne zu stehen. In Wembley kommt auch die Bühnenshow von Beginn an perfekt zur Geltung, und für ‚The Greatest Show On Earth‘ hat sogar der Evolutionsbiologe Richard Dawkins einen Gastauftritt, bei dem er seine Monologe aus der Studioversion rezitiert. Hier wurde wirklich kinotaugliche Perfektion walten gelassen, hier stimmt jeder Schnitt, jeder Kameraschwenk passt perfekt zur Musik. Und auch sound- und showtechnisch lässt man es ordentlich knallen – das hat durchaus Kiss– oder Rammstein-Niveau.

Die Open Air-Show in Tampere wurde hingegen als Jubiläumskonzert konzipiert – ein Heimspiel für die Band in einem rappelvollen Stadion vor völlig ausrastenden Die Hard-Fans. Auch wenn die Show wegen des Tageslichts erst gegen Ende so richtig beeindruckend wird, toppt der Gig die Wembley-Show sogar noch – durch die schlicht unglaublichen Publikumsreaktionen. Man sieht erwachsene Menschen vor Freude weinen (!), als Floor Jansen ‚Sleeping Sun‘ ankündigt, ganze Familien feiern in drei Generationen die Band ab. Schwer, davon nicht mitgerissen zu werden, und so agiert die Band hier noch einmal ein wenig lockerer und (für ihre Verhältnisse) fast schon rock’n’rollig.

Die Setlist dreht sich hauptsächlich um die letzten beiden Alben, die frühen Jahre werden hingegen nur gestreift. Das macht aber nur wenig, denn in der Tat haben Nightwish es mittlerweile geschafft, sich von den frühen Power-Metal-Tagen musikalisch und stilistisch freizuschwimmen. Die Neuzugänge, Frontfrau Floor Jansen und Bill Bailey-Lookalike Troy Donockley, sind noch dazu mit ihrer sympathischen Art das Beste, was der bislang live eher etwas statisch wirkenden Band passieren konnte. Schade nur, daß gerade Donockley live immer noch zu wenig eingesetzt wird, denn seine Beiträge an diversen Dudelsäcken, Flöten, Ouds, Akustik- und E-Gitarren sowie als Sänger zählen mit zu den Höhepunkten der Shows und tragen viel zur Emanzipation der „neuen“ Nightwish bei.

Das Schönste an „Vehicle Of Spirit“ ist aber, daß man mit eigenen Augen sehen kann, daß Nightwish es mittlerweile geschafft haben, sich vollkommen von der eigenen Vergangenheit sowie jeglicher denkbarer Konkurrenz freizuschwimmen. Mit der aktuellen Besetzung hat Tuomas auch endlich eine Mannschaft am Start, die das komplexe Studiomaterial auch in der Livesituation adäquat und mitreißend wie nie zuvor darbieten kann. Fettes Teil, das.

NIGHTWISH mit neuer Live-DVD

Am 16. Dezember darf wieder schamlos dem exzessiven Pomp gehuldigt werden – Nightwish beehren uns mit einer neuen Live-DVD/BluRay namens „Vehicle Of Spirit“, die diesmal zwei komplette Shows plus eine ganze Reihe Extras enthält. Was den geneigten Fan genau auf der Scheibe erwartet, erklärt uns Tuomas Holopainen selbst: „Der Hauptteil dieser DVD sind die zwei…