Schlagwort: Electro

TVINNA – Debütalbum kommt im Februar

Die international besetzte Formation Tvinna kündigt mit „One – In The Dark“ ihr Debütalbum an. Freunde von düsterem, progressiven Popklängen dürfen sich jetzt schon einmal auf diese Veröffentlichung freuen, sind die Mitglieder der neuen Band doch keine Unbekannten. Tvinna wurde von Laura Fella (Faun) und Fiona Rüggeberg (ehemals ebenfalls bei Faun) gegründet. Mit dabei sind…

Tiny Missing Fragments

Diorama waren immer schon verkopft, bereits ZSA war sehr sperrig, hatte aber durch die häufig doch sehr eingängigen Gesangslinien eine gewisse Zugänglichkeit. Mit „Tiny Missing Fragments“ schaffen sie aber es locker, die Grenzen der Avantgarde im Bereich elektronischer Musik noch weiter zu pushen. Im Metal würde man so etwas dann wohl Progressive nennen.

Straighte Songs wie noch zum Anfang der Karriere („Advance“ „Her Liquid Arms“, später auch „Prozac Junkies“) sind endgültig Geschichte. Dafür bemüht die Band dann vermutlich öfter mal den einen oder anderen Kollegen zum Remixen, das Album selbst hat dagegen – vielleicht einmal abgesehen von „Gasoline“ – jegliche Tanzflächentauglichkeit eingebüßt.

Dies ist klar und ausschließlich ziemlich fordernde Kopfhörermusik.

Die unfassbare Detailverliebtheit, all die kleinen Effekte, die hinter den eher sperrigen Songumrissen versteckt sind, funktionieren nur über konzentriertes Genießen per Kopfhörer. Diese Musik ist für den Genuss nebenher ungeeignet.

Wenn man sich auf diesen eher fortgeschrittenen Genuss einlässt, eröffnen sich Welten von an Komplexität unerreichten Loops, abgehobenen Gitarreneffekten, zerrissenen Beats und seltsamen Klängen, die sich nur langsam zu einem Gesamtbild formen. Die Klänge beschreiben zu wollen ist nahezu unmöglich, man entdeckt bei jedem Hören neues, anderes und rätselt doch immer wieder, wie die Dinge denn nun genau zueinander passen. Lediglich in Chor und Refrain holen Diorama die für sie so typische Melancholie heraus, die Melodien werden eingängig und fügen mit dem qualitativ wie immer herausragenden Gesang die vielen kleinen Fragmente zu einem Ganzen – nur um dies in den nächsten Ebenen der Tracks wieder einzureißen. Fehlen – („Tiny Missing Fragments“ ist schließlich der Titel) tun hier definitiv keine Fragmente, auch keine noch so kleinen.

Diorama haben über die Jahre – und ganz besonders aktuell –  normalere Arrangements zugunsten eines avantgardistischen, progressiven Kolosses eliminiert. Das ist für den genussvollen Konsum genauso anstrengend wie spannend.

NOISEHAUSEN NEW YEAR’S BASH – Mit Vollgas in 2020

Während manch eineR aktuell noch plätzchenschwanger auf dem Sofa herumkugelt, ist die Crew des Noisehausen Festivals schon wieder im Arbeitsbienchen-Modus: Zum Jahresauftakt gab es gleich zwei Mini-Festivalabende mit je drei Bands – nicht ohne Grund, denn das Noisehausen darf in diesem Sommer seinen fünften Geburtstag feiern. Keine Selbstverständlichkeit für ein regionales Event, dessen Veranstalter sich…

RAMMSTEIN mit weiterem, kontroversen Video zum Nummer-1-Album

Das neue, selbstbetitelte Rammstein-Album ist inzwischen knapp 8 Wochen erhältlich, nun haben die Jungs aus Berlin das dritte Video veröffentlicht. Wie schon die aufwändigen Produktionen zu „Deutschland“ und „Radio“, haben die Hauptstädter auch bei Video Nummer 3 keine Mühen und auch keine Tabus gescheut. Schon der Titel der am kommenden Freitag erscheinenden Single „Ausländer“ sorgt…