Schlagwort: Brass

MONOBO SON – Erste Single aus neuem Album

Monobo Son stellen mit „Ottilie“ die erste Singleauskopplung aus ihrem am 05.02.2021 erscheinendem Album „Supersonic“ vor. Mit dem Album wird das 10jährige Jubiläum der Band gefeiert und ist bereits hier hier als CD und auf Vinyl vorbestellbar. Der Song handelt von der Kneipenwirtin Ottilie, die im schummrigen Licht all den Gestrandeten einen (bier)seligen Zufluchtsort bietet.…

QUERBEAT – Neue Single „Früher Wird Alles Besser“

Die Single „Früher Wird Alles Besser“ ist der Vorbote zum neuen Album der Band, das 2021 über ihr eigenes Label Moshbeat Records erscheinen wird. Weil zu Corona-Zeiten ja eh alles anders ist hat die Band ihre Single 12h am Stück performt – als #querbeatonrepeat per Zoom bei ihren Fans. Diese konnten sich einen Slot während…

Kennt ihr schon… 100 KILO HERZ?

Und plötzlich – oder sagen wir mit dem zweiten Album – sind sie da, diese Bands, für die es von allen Seiten Komplimente hagelt, deren Rauschen im Blätterwald zu einem Sturm anwächst und die allenthalben mit dem Schlagworten „Relevanz“ oder „Wichtig“ bedacht werden. Damit ihr beim next big thing mitreden könnt haben wir 100 Kilo…

TALCO – Auf Maskerade Tour

Um ihren Tourstart musikalisch einzuläuten veröffentlichen Talco „Descarrila“. Die erste Singleauskopplung aus ihrem im Januar 2021 erscheinenden Album „Locktown“. Der Track verbindet die folklorischen Wurzeln der Italiener mit ihrem bekannt-eingängigen Bläsersätzen, die nicht umsonst zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Als kleines Highlight in den aktuellen Zeiten zu werten ist die Tatsache dass Talco – als…

100 Kilo Herz – Neue Tour

100 Kilo Herz verkünden ihre Tourdaten für 2021. Nach den Record-Release-Konzerten soll ihr jüngst veröffentlichtes Album „Stadt Land Flucht“ dem Publikum ausgiebig präsentiert werden. Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder über Eventim. Fotocredit: Michael Bomke 100 Kilo Herz Bandhomepage 100 Kilo Herz bei Facebook 100 Kilo Herz bei Instagram

Stadt Land Flucht

Für all diejenigen, denen bei dem Bandnamen der Band aus Sachsen als erstes die Referenz zum gleichnamigen Muff Potter-Song einfällt – es ist höchste Zeit das zu ändern! 100 Kilo Herz können seit ihrer Gründung ein Debutalbum und eine EP vorweisen. Jetzt schickt sich „Stadt Land Flucht“ (Bakraufarfita Records) an, sie in Herzen und Ohren zu katapultieren. Der Trompetenpunk, der von den dreieinhalb Punkern, anderthalb Jazzern und zwei Indiekids dargeboten wird, entledigt sich mich Leichtigkeit des Skakorsetts, in das die Bläser dort nur zu gerne gepresst werden. Während sich manche Bands mit dem zweiten Album besonders schwer tun, weil plötzlich der Kopf anstatt des Bauches mitredet, scheint es, als ob bei 100 Kilo Herz gerade das Gegenteil der Fall ist.

Sie verpacken ihren druckvollen Punkrock in die kleinen und großen Geschichten, die das Leben so schreibt, nehmen kein Blatt vor den Mund und machen auch vor unbeliebten Themen nicht halt. Einen Song über den Alkoholkonsum in der Musikwelt und der Punkszene im Besonderen zu schreiben muss man sich erstmal trauen („Tresenfrist“). Textliches Hutziehen vor Marcus Wiebusch gibt es bei „So Was Wie Ein Testament“ und im Titel von „…Und Aus Den Boxen…But Alive“. Ein weiteres Indiz dafür, dass 100 Kilo Herz mit seichten Plattitüden eher wenig am Hut haben. Skandierende Refrains sucht man hier auch vergebens. Was aber nicht heißen soll dass man bei 100 Kilo Herz keinen Spaß vor der Bühne haben kann. Im Gegenteil. Bei „Drei Vor Fünf Vor Zwölf“ vereinen sich Trompete und Saxophon zu einem treibenden Etwas, und begleiten einen Text der vor Ironie nicht triefender sein könnte. Schulterklopfen für gesellschaftliche Errungenschaften: Sieht man leider überall. Dabei ist Alltagsrassismus genauso ein NoGo wie auch Faschismus oder ein totalitäres Regime. „An Ampeln“, das etwas andere Liebeslied, das von den zuckersüßen, verliebten Küssen bis hin zu den zermürbenden, aufreibenden Streits den Anfang und das Ende gleichzeitig beinhaltet.

100 Kilo Herz haben mit „Stadt Land Flucht“ eine Platte abgeliefert, die einfach alles beinhaltet: Druckvolle Bläsersätze als ganz eigenes Stilmittel, astreinen Punkrock und Texte, die sich vor den großen ihrer Zunft nicht verstecken brauchen. Dennoch verliert die Band dabei aber den rauen Charme des Underground nicht und kann ihre Spielfreude durch den Plattenspieler in Beine und Herzen transportieren. Aber Vorsicht, die wird sich festsetzen!

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Danzn

Labrassbanda präsentieren mit „Danzn“ (Polydor/Universal Music) bereits ihr fünftes Studioalbum. Gleichzeitig strafen sie damit all jene Lügen, die der eigenwilligen Blechblastruppe einst keinen (Bar)Fußbreit in der Branche zugetraut haben. Dreizehn Jahre umfasst die Karriere mittlerweile und führte die Combo von Bierzelten zu großen Rockfestivals und von der bayerischen Heimat hinaus auf ausgedehnte Welttour.

Leicht gelangweilt von der immerwährenden Frage danach, warum im Dialekt gesungen wird, wurde „Danzn“ nach der Reaktion im Ausland benannt, wo sich diese Frage eher selten stellt, dafür aber die Wahrnehmung im Moment zählt. So beginnt der Opener „InDiHö“ mit fanfarenartigen Bläsersätzen, gefolgt von einem wirbelnden Beat und einem unumstößlichen Optimismus. „Gipshax“ klingt als ob Michael Jackson‘s „Billie Jean“ den Soultrain tanzt: viel Disco, viel Soul und unbändiges Tanzverlangen. Obwohl das Albumkonzept schon durch den Titel festgesteckt ist, haben sich Labrassbanda nicht nur dem eigentlich naheliegenden Partymoment gewidmet. Es werden über das ganze Album hinweg immer wieder Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit und eine gesunde Antihaltung eingestreut.

Auf „Danzn“ klingt die Chiemgauer Bläsertruppe ziemlich poppig, eingängig und nicht mehr ganz so sperrig. Oder anders: Der Weg, der auf dem Vorgänger „Around The World“ beschritten wurde, wird konsequent weitergegangen. Es gibt ein wenig Balkanbeats hier, etwas Tangofeeling da, leichtfüßige Melodien und Mariachi-Klänge dort. Irgendwo zwischen durchtanzter Nacht und der darauffolgenden philosophischen Diskussion am Küchentisch liefern Labrassbanda den Soundtrack: Das kritische Hinterfragen auch des eigenen Ichs (Küchentisch!) und tröstliches Umarmen (Tanzen!).

 

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LABRASSBANDA – Veröffentlichen neues Video zu „Discobauer“

Mit „Discobauer“ senden Labrassbanda bereits den zweiten Vorboten auf ihr am 24.07.20 erscheinendes Album „Danzn“. Über den Song sagt Sänger und Trompeter Stefan Dettl: „Wir wollten uns dem Thema ‚Bayern‘ so ironisch wie möglich nähern, das Mia-san-mia- Gefühl mal nicht so ernst nehmen.“ Stefan Dettl Das dazugehörige Video feierte am 19.06.20 Premiere. Fotocredit: David Königsmann…

NOISEHAUSEN FESTIVAL – Terminverschiebung auf 05.09.20

Das Noisehausen Festival, welches ursprünglich am 25.07.20 hätte stattfinden sollen, fällt natürlich auch unter das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.20. Die Noisehausen-Crew hat aber mit dem 05.09.20 einen neuen Termin gefunden, um das Festival doch noch stattfinden lassen zu können. Wir haben lange hin und her überlegt, wie wir mit der aktuellen Corona –…

LABRASSBANDA – Neues Album im Mai

Nach drei Jahren melden sich Labrassbanda mit ihrem neuen Album „Danzn“ zurück. Der Titelsong, der im vergangenen Herbst den Soundtrack für den Kinofilm „Eine Ganz Heiße Nummer 2.0“ lieferte, gibt dann auch die Marschrichtung vor. Denn bei allen eventuell vorherrschenden Sprach- oder Musikschwierigkeiten mit dieser Band – darauf kann man sich immer einigen: Hingehen, um…