Kategorie: reviewlive

Security Project

Contact

Das Security Project ist eine dieser seltsamen Backkatalogverwaltungscombos, die in den letzten Jahren gerade im Prog vermehrt aufgetaucht sind, bei der eines oder mehrere Originalmitglieder einer Band ihrem einstigen Arbeitgeber Tribut zollen. Unter der Führung von Drummer Jerry Marotta (ex-Peter Gabriel), Shriekback-Gitarrist Michael Cozzi und Touch-Gitarrist und Basser Trey Gunn (ex-King Crimson) spielt das Projekt…

Jimi Barbiani Band

Boogie Down The Ropad – Live!

Vom italienischen Bluesrockgitarristen Jimi Barbiani hatte ich offen gesagt bislang noch gar nichts gehört. Mit dem Livealbum ‚Boogie Down The Road‘ gibt er denn also bei mir zumindest seine erste Visitenkarte ab. Nicht nur outfittechnisch erinnert Jim Barbiani an den Kollegen Joe Bonamassa, auch Gitarrensound und Spielweise lassen erahnen, daß die wildren Ergüsse des jungen…

Magma

Retrospektiw (3-LP-Boxset)

Als Magma 1981 die unter dem Namen „Retrospektiw I&II“ und „Retrospektiw III“ bekannten Livemitschnitte veröffentlichten, war die große Zeit der Zeuhl-Erfinder eigentlich schon vorbei. Die beiden Livealben konzentrierten sich aber auch vornehmlich auf altes Material, so daß die „Retrospektiw“-Alben oft als guter Einstieg in die Welt der Band empfohlen wird – etwas unfein, daß die…

Iron Maiden

The Book of Souls: Live Chapter

Die Welt-Tournee zum Maiden-Album Nummer 16, „The Book of Souls“, war eine der größten und umfangreichsten seit langem in der Bandgeschichte DER britischen Metalband. Mit der von Sänger Bruce Dickinson geflogenen Boeing 747 steuerten die sechs Mannen und ein riesiger Trupp von Bühnentechnikern und sonstigen Helfern 39 Länder auf sechs Kontinenten an, an die 2…

ELO

Wembley Or Bust

Es ist hochsympathisch, daß Jeff Lynne und sein Electric Light Orchestra auf „Wembley Or Bust“ zu keiner Sekunde versuchen, sich und ihre Zielgruppe als jugendlich-hip und relevant zu verkaufen. Wo bei den letzten Livemitschnitten von The Who und den Rolling Stones im Publikum immer die hübschen blonden Damen und coolen Hipster Anfang Zwanzig herausgesucht wurden…

Pink Floyd

Delicate Sound Of Thunder

Nachdem schon in den letzten beiden Jahren der komplette Studio-Backkatalog von Pink Floyd nach und nach wieder auf Vinyl aufgelegt wurde, sind nun offenbar die Compilations und Livescheiben dran. Und auch mit denen lassen sich Pink Floyd Records keinerlei Vorwürfe machen: nach dem Motto „don’t fix it if it ain’t broke“ wurden auch die neuesten…

Black Sabbath

The End – Live In Birmingham

Die Abschiedstour von Black Sabbath scheint ja im Gegensatz zu ähnlichen Aktionen manch ihrer Kollegen tatsächlich das Ende der Metal-Miterfinder zu bedeuten. Und somit hat der Mitschnitt des finalen Gigs der Tour, passenderweise in Birmingham, der Heimatstadt der Band, natürlich ein gewisses Gewicht, das die Erwartungen schwer nach oben schraubt. Nun, selbst wenn man nun…

Green

Symphonic Floyd

Warum rezensiert Whiskey-Soda nun den Livemitschnitt einer Hagener Coverband? Das kann man sich schon einmal fragen, aber die Band Green ist eben keine gewöhnliche Covertruppe. Das verrät alleine schon die Besetzung des vorliegenden Livealbums: gleich fünf der hier mitwirkenden Musiker waren nämlich Bestandteil des letzten aktiven Lineup der wohl besten deutschen Progressive-Rock-Band Grobschnitt. „Symphonic Floyd“…

Bob Dylan

Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13 (2-CD)

Als Nicht-Dylanologe ist nur schwer zu verstehen, warum die christliche Phase des amerikanischen Musikers (BÄÄM!) unter seinen Anhängern so verhasst ist. Sooo weit vom Rest des Siebziger-Dylan-Sounds ist eines der Alben erntfernt, und so mies sind die Songs erst recht nicht, daß diese Ablehnung musikalische gerechtfertigt scheint. Aber, so ist das eben mit den Dylanologen:…

Spock's Beard

Snow Live

Als Neal Morse 2002 Spock’s Beard verließ, bedeutete das das Ende einer auch kommerziell äußerst vielversprechenden Geschichte. Die Band hatte gerade das von Kritik wie Fans hochgelobte Doppelalbum „Snow“ veröffentlicht, das in Deutschland sogar bis auf Platz 27 in den Albumcharts kriechen konnte – obwohl der Term „Progressive Rock“ damals noch eher Schimpfwort war. Selbst…