Melanie

Forever Punk, irgendwie. Tuned in oder Unplugged. Keine Schubladen. Achja, und Horn is the new Punk!

DONOTS – „Du musst nicht unbedingt ein Assi sein“

Bandjahre im Rockstarleben haben ihre ganz eigene Definition: Manchmal nicht weiter als bis zur magischen Grenze von 27, dann wieder mindestens die Wertigkeit einer Umrechnung in Hundejahre. In die zweite Kategorie fallen die Donots. Die ganz großen Katastrophen haben sie elegant umschifft, sich meistens an die Ratschläge ihrer großen musikalischen Helden gehalten und schauen nun…

LABRASSBANDA – Veröffentlichen „Yoga Symphony No. 1“

Bislang konnten es vor allem Kühe bezeugen: LaBrassBanda können auch langsam. Für ihr legendäres, in einem Stall aufgenommenen Album „Kiah Royal“ von 2014, lieferte ein besonders kontemplatives und gelegentlich wiederkäuendes Publikum die nötige Entspannung. Die nahe liegende Konsequenz der Band: Ein Album für Yogis. Ab dem 30.04. steht „Yoga Symphony No. 1“ auf allen gängigen…

DONOTS – Veröffentlichen Bandbiographie

Eine Band zu gründen, ist die einfachste Sache der Welt. Alles, was man dafür braucht, sind ein paar Instrumente und ein paar Freunde.“ So beginnt „Die Geschichte der DONOTS – Heute Pläne, morgen Konfetti“ und erzählt anhand des Werdegangs der Band den großen Kindheitstraum: „Wenn ich groß bin, dann werde ich Fußballprofi/Astronaut/Rockstar!“ 1994 als Schülerband…

BROILERS – Suchen Euch für Video!

Am Freitag erscheint „Alles wird wieder Ok!“, die neue Single der Broilers. Es ist die zweite vorab veröffentlichte Auskopplung des am 23.4. erscheinenden  Albums „Puro Amor“ der Düsseldorfer Band. Aus diesem Anlass haben die fünf Musiker einen besonderen Song als Kraftspender und Mutmacher ausgewählt und überlassen ihren Fans das dazugehörige Video als Plattform, damit sich…

BROILERS – Erste Single veröffentlicht

Die Broilers veröffentlichen heute Single und Video zu dem Song „Gib Das Schiff Nicht Auf!“, dem ersten Lebenszeichen des neuen Albums „Puro Amor“ (VÖ 23.04.2021). Es war eines der ersten Lieder überhaupt, die Broilers-Frontmann Sammy Amara für das neue Album „Puro Amor“ geschrieben hat. Am Samstag, den 27.02.2021 ab 20:00 Uhr könnt ihr mit Andi…

Northern Soul

Nach drei Jahren Wartezeit gibt es mit „Northern Soul“ (RYL NKR Recordings / Rough Trade) Neues von Erik Cohen auf die Ohren. Eigenwillig wie er nun mal ist, verliert er auch auf der aktuellen Scheibe kein bisschen seine Vorliebe für einen Genrecocktail aus Doom, Wave, Rock und eben allem, was düster ist. Trotzdem ist „Northern Soul“ offener und persönlicher geworden, als man es erwartet hätte.

Ein ein- und überleitendes Intro, düster, als ob der Küstenblick mit den sich nähernden und Gischt spritzenden Wellen vertont worden wäre. Man schwelgt im (musikalischen) Weitblick und kriegt den Kopf frei. Das folgende „Nach Dem Sturm“ vereint alles was ein Cohen‘scher Rocksong haben muss: die Hymnenhaftigkeit, den Hall, die Chöre und – vor allem – Charisma. Mit „Bomberjacken“ hingegen werden selbst die Oi-Punks aus der Reserve gelockt. Eine schmissige Melodie, Oi-Rufe, und immer einen Drahtseilakt zwischen Aufstehen und Abstürzen fabrizierend. Mit „Schleswig-Holstein“ und „Café Stietzel“ wird Erik Cohen, der für gewöhnlich eher der Meister der Selbstinszenierung ist, ungewohnt persönlich. Die Zerrissenheit zwischen Loslaufen und Ankommen thematisiert er irgendwo zischen wavigen Gitarrenriffs und Powerchords. „Café Stietzel“ hingegen ist im Sound ungefähr so vintage wie der verklärt-verliebte Blick zurück, den der Song erzählt, und empfiehlt sich gleichzeitig für die dicke Party, wenn man sich wieder freudetrunken in den Armen liegen kann.

Mit „Northern Soul“ hat Erik Cohen ein Stück weit sein innerstes nach außen gekehrt – das steht ihm ausgesprochen gut. Natürlich wird die Rockstar-Sonnenbrille auch schnell wieder hochgezogen, ganz Rock‘n‘Roll-Klischee eben, aber wie wuchtig sich norddeutsche Zurückhaltung anhören kann beweist der Kieler wieder eindrucksvoll.

MONOBO SON – Weil ein Miteinander einfach besser ist

Wir haben uns mit Sänger und Posaunist Manuel Winbeck über das Bandgefühl von Monobo Son unterhalten, und wie sie ihren Livesound eigentlich so definieren. Wie es um die Sehnsucht nach der Bühne bestellt ist oder wie man damit umgeht, wenn immer mehr Lieder auf die Bühne wollen und sich keines hinten anstellen möchte. Natürlich wollten…

SuperSonic

Monobo Son haben sich für ihr drittes Album etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die fünf Musiker haben sich für das Artwork als Superhelden versammelt. Das kann nur gut werden, klappt bei Marvel schließlich auch immer. Auf zehn gemeinsame Jahre Bandleben schauen Monobo Son mittlerweile zurück, eine Entwicklung im Schleudergang: Stile, Besetzung – alles einmal bunt durchgeschüttelt um heute gestärkt dazustehen. „SuperSonic“ (Urwald Records) darf daher auch alles. Es darf rocken, es darf angejazzt sein, oder gar poppig-verspielt zugehen.

Gschissna Dog“ versprüht von Beginn an gute Laune, fährt in die Beine und lässt die Querflöte galant tänzeln. Das alles mit der Erkenntnis: Mag der Tag noch so mies sein, es reicht ein klitzekleiner Lichtblick und der reißt alles herum. „Hans Dampf“ hüllt einen zuerst in locker-fluffigen Reggae-Sound ein, um dann mit einem Feuerwerk an Referenzen auf (oder gegen) den Rechtsruck in der Gesellschaft zu schießen. Während man zuerst nur über die offensichtlichen Wortspielereien stolpert, fliegen einem mit jedem Hördurchgang mehr davon zu und entzünden sich neu. Mit „Kellnerin“ gibt es eilig-leichtfüßigen Balkansound, der sich aufschwingt und hochschaukelt und entfernt an den Kasatschok erinnert. Deutlich effektverliebter, jedoch nie überbordend ist „Nu a bissal“. Es befasst sich mit der Klimakatastrophe sowie der Unfähigkeit das eigene Verhalten diesbezüglich zu ändern und dabei gleichzeitig noch gefährlich arrogant auf die junge Generation an Umweltaktivisten zu blicken. Höchste Zeit, sich das immer und immer wieder bewusst zu machen! Zwischendurch streuen die drei Instrumentalsongs regelmäßig auch ruhige, nachdenkliche Momente auf dem Album ein.

SuperSonic“ vereint die Talente seiner Superhelden vom Artwork. Da ist der Rundumschlag mit der Schlagkraft des Hulk. Ein unkaputtbares Gespür für Ohrwurmmelodien, ganz so als würde Wolverine diese mit Adamantium verteidigen. Hindurchschimmernde Seventies-Blitze zu allem, was das Schild des Captain nicht abwehren kann und ein Spinnennetz aus Gitarrenklängen zum mindestens solange darin verweilen, bis die heavy Rotation durch ist.

Fotocredit: Felix Pitscheneder

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BROILERS – kündigen neues Album an

„Puro Amor“ ist ein Album über die Liebe und das Loslassen. Darüber, weiterzumachen, auch wenn es schwerfällt. Vier Jahre nach der Veröffentlichung von (sic!) erblickt am 23.04.21 das Baby der Broilers auf CD und Vinyl, digital und als limitierte Edition von 8.000 Fanboxen das Licht der Welt. In einer Welt, die es zu genießen scheint…

NOISEHAUSEN – erweitert auf 2 Tage

Mittlerweile könnte man auch so etwas wie „und täglich grüßt das Murmeltier“ all den coronabedingten Verschiebungen voran stellen. Aktuell lassen sich auch nur sehr bedingt Vorhersagen treffen was wann wie stattfinden kann. Aber wir versprühen jetzt mal Optimismus: Das Noisehausen-Festival ist auf 2 Tage angewachsen! Das Line-up füttert die Vorfreude schonmal mit Blackout Problems, Mono…