Schlagwort: triphop

Richard Barbieri

Planets & Persona

Die Melange aus elektronischen Sounds und Jazzelementen, die Ende der 1990er dank Portishead kurzzeitig sehr angesagt war, ist trotz vielversprechender Ansätze ja leider eines relativ frühen Todes gestorben. Ex-Japan und Porcupine Tree-Keyboarder greift diesesn stilistischen Ansatz nun mit seinem Album „Planets & Persona“ wieder auf – allerdings von der anderen Seite. Die elektronischen Elemente sind…

Björk

Vulnicura

‚My heart is enormous lake, black with potion / I am blind, drowning in this ocean / As I enter the atmosphere / I burn off layer by layer‘ – Black Lake Eine Vulva klafft zwischen ihren Brüsten. Neutraler: ein Riss auf ihrem Torso. Der Kopf ein bionisches Etwas zwischen Pusteblume und Nadelkissen, der Körper…

THEEsatisfaction

Earthee

Einen Brückenschlag zwischen Seattle und dem Plattenlabel Sub Pop zu suchen, ist eine der leichtesten Übungen: Seattle war in den 90er Jahren die Hauptstadt des Grunge und Sub Pop der Indikator, der alle gitarrenrotzenden Flanellhemdträger unter seine Fittiche nahm. Sub Pop, Seattle und HipHop in einem Atemzug zu nennen, scheint dagegen eine größere Herausforderung darzustellen.…

ARCHIVE mit neuem Studioalbum und Konzertterminen Anfang 2015

Unter dem Albumtitel ‚Restriction‘ veröffentlicht die Londoner Trip-Hop/Progressive Post-Rock Kapelle Archive am 09.01.2015 zwölf neue Songs über ihr eigenes Label Dangervisit. Mit ‚Feel It‘, ‚Black And Blue‘ und ‚Kid Corner‘ sind bereits drei Songs mit zugehörigem Video als Vorgeschmack präsentiert worden. Diese kannst Du Dir unten ansehen. Gründungsmitglied Darius Keeler über das neue Archive-Album: ‚We…

Tricky

Adrian Thaws

Potpourri – was auf französisch ‚verfaulter Topf‘ bedeutet und ursprünglich einen Pflanzenkübel bezeichnet, steht in der Musik für eine Komposition aus vielen verschiedenen Musikstilen, die in der Gänze eine harmonische Einheit ergeben. Potpourri ist das treffende Wort, um Trickys elftes Studioalbum ‚Adrian Thaws‘ auf den Punkt zu bringen: Soul, Reggae, HipHop, Electro, Pop und sogar…

FKA twigs und der Ernst des Handwerks

Köln, Bürgerhaus Stollwerck, Freitagabend, kurz nach 22 Uhr. Tahliah Barnett, besser bekannt als FKA twigs, wusste genau Bescheid, was zu tun war. Mehr als eine Stunde lang hatte ein DJ Bühne und Saal warmgespielt; Nebel war reichlich vorhanden und nur wenige Handgriffe vonnöten, der Sängerin das Gedeck zu richten. Zwischen übergroßen, auf Stäben montierten Glühbirnen und umrahmt von einer dreiköpfigen Band legt sie eine Vorstellung hin, die das Erleben ihrer Musik um mindestens eine Dimension erweitert.

Arca

Xen

Kanye West vertraute ihm ‚Yeezus‘ an, FKA twigs gab ‚EP2‘ und ‚LP1‘ in seine Obhut. Aktuell legt Björk die Geschicke ihres – offiziell noch unangekündigten – neuen Albums in die Hände des Produzenten, der gerade einmal halb so viele Lenze zählt wie sie selbst. Dass Alejandro Ghersi was kann, hat sich herumgesprochen – und wird…