Schlagwort: Canadians do it better

DEVIN TOWNSEND macht’s uns ganz alleine

Nachdem er sein Devin Townsend Project ja vor einer Weile aufgelöst hat, hat Devin Townsend erfeulicherweise keine Ambitionen, das Touren aufzugeben. Nachdem er schon im Vorfeld von „Transcendence“ ein paar Soloshows unter Anderem in Kirchen absolviert hatte, gibt es jetzt zum ersten Mal eine komplette Solotour unter dem Motto „An Evening With Devin Townsend“. Das…

Karcius

The Fold

Aus Kanada stammt das Artrock-Trio (plus Sessionkeyboarder) Karcius, welches mit „The Fold“ bereits ihr fünftes Album vorlegt. Die Vorgänger sind mir leider völlig unbekannt, aber auch außerhalb irgendwelchen Kontexts ist „The Fold“ ein sehr hörenswertes Album geworden. Stilistisch ist die Scheibe quasi das Bindeglied zwischen Porcupine Trees „The Incident“, softeren Riverside und „The Second Hand“…

Mystery

Lies And Butterflies

Nach dem letztjährigen, großartigen Livalbum „Second Home“ gibt es nun bereits Nachschub der kanadischen Melodic-Progger von Mystery. Und, was soll man sagen, „Lies And Butterflies“ ist ein erneutes Pflichtalbum für alle Fans melodischer Progsounds mit großen Melodien geworden. Der Mystery-Sound ist irgendwo zwischen klassischem Neoprog (IQ, Pallas), Saga, ein wenig Kansas (die Steve Morse-Ära) und…

Elise Le Grow

Playing Chess

Elise LeGrow ist laut Auskunft eine kanadische Sängerin und Songschreiberin. Mit ihrem Debütalbum „Playing Chess“ veröffentlicht die Dreißigjährige nun aber ausgerechnet eine Sammlung von Coversongs, die, der Titel legt es nahe, allesamt aus dem Katalog des Chess-Labels stammen. Wenn ein Newcomer sich gleich an Legenden wie Bo Diddley, Chuck Berry, Fontella Bass und Etta James…

Mystery

Second Home

Ich gebe zu, der Name Mystery war mir bislang nur geläufig als „die andere Band“ von Benoit David, der nach Jon Andersons Rauswurf bei Yes gesungen hatte. Ernsthaft beschäftigt hatte ich mich bislang aber noch nicht mit der Band. Somit konnte ich mich also komplett unvoreingenommen mit der vorliegenden Live-DVD beschäftigen – auch schön, wenn…

Devin Townsend – Geschlechtsteile unspezifizierter Herkunft

Die einzige Clubshow als Headliner, die der Kanadier Devin Townsend in Deutschland während seiner aktuellen Festivaltour gab, war im schönen Saarbrücken – ihr wisst, da, wo Die Ärzte gerne mal wären. Ob das Zufall oder ein grobes Versäumnis ist, daß Devin selbst noch keinen Song über Madonnas Dickdarm verfasst hat, steht ab sofort offen zur Debatte.

Harem Scarem

United

Wann immer jemand meine Begeisterung für AOR und Melodic Rock mit einem abfälligen „klingt doch alles gleich“ abtut, kontere ich mit der selben Reaktion: ich spiele dem Ignoranten/der Ignorantin ein paar Songs von Harem Scarem vor. Ein besseres Argument gibt es nämlich auch 2017 noch nicht. Harem Scarem sind vermutlich die einzige nach wie vor…

Voivod – Drei Klassiker kommen zurück

Auch wenn sie kommerziell nie so wirklich den Sprung in die erste Liga schafften, können sich die Kanadier Voivod doch auf die Fahnen schreiben, das Gesicht der harten Stromgitarrenmusik speziell zwischen 1984 und 1993 nachhaltig verändert zu haben. Die Band wandelte sich in dieser Zeit von der chaotisch-rohen Prügelkombo an der Schwelle von Venom und frühem Hardcore zur experimentellen, Alternative-beeinflussten Progband, die für Acts wie Tool eine wichtige Stilprägung gab. Neben der vollkommen unkonventionellen Gitarrenarbeit von Denis „Piggy“ D’Amour und den schon früh aus gängigen Strophe/Refrain-Schamata ausbrechenden Songwriting war es auch die konzeptionelle Strukturierung, die von Denis „Snake“ Belangers Lyrics bis zum Artwork von Drummer Michel „Away“ Langevin alle Aspekte der Voivod-Alben zu Gesamtkunstwerken machte. Drei der wichtigsten Alben – die Thrash Metal-Phase der Band – werden nun im Zuge der Aufarbeitung des Noise Records-Backkatalogs endlich wiederveröffentlicht. Und das erfreulicherweise in aufwändigen, aber dennoch bezahlbaren Sondereditionen mit massenweise Bonus-Material und, für Sammler, auch als Vinyl-Editionen, die detailgetreu den Originalalben entsprechen. Whiskey-Soda schaut für Euch nach, was die Reissues von „RRRÖÖÖAAARRR“, „Killing Technology“ und „Dimension Hatröss“ so können.