Kategorie: festivalrev

ROCKAVARIA 2016 – Der Sonntag mit IRON MAIDEN

Mit am Fassungsvermögen des Münchner Olympiastations gemessen eher mässigen Besuchermengen am Freitag (mit dem Headliner Nightwish) und am Samstag (Headliner Iggy Pop) stand das potentielle Highlight des Rockavaria Festivals 2016 im Münchner Olympiastadion am Sonntag mit den Metal-Giganten Iron Maiden an. Ob es an der Wahl des Tages, der Übernachtungssituation oder schlicht daran lag, dass das Programm als Ganzes nicht genügend Musikfans aktivieren konnte, sei dahingestellt. Bereits am frühen Sonntagnachmittag zeigte sich an den schieren Mengen von Iron-Maiden-Shirts in der U-Bahn eindrucksvoll, wer die wahren Zugpferde für das erst zum zweiten Mal veranstaltete Festival sein würden.

Elements of Rock 2016 – Extremer Sound, extreme Message

Für eine kleine, länderübergreifende Gemeinschaft ist es der Höhepunkt des Jahres: Das christliche Rock- und Metalfestival Elements of Rock in Uster bei Zürich. Sie kommen aus dem Süden Deutschlands, aus der Metalchurch bei Bern, der ehemaligen Jesus-Freaks-Gruppe Schwarze Braut und aus allen möglichen sonstigen Backgrounds. Hinzu kommen alljährlich international befreundete Gruppen wie Sanctuary International sowie Whitemetaller aus Italien und Skandinavien. Dann geht es drei Tage richtig rund. Mit intensiven Gesprächen, mit Gottesdiensten der anderen Art. Aber vor allen Dingen mit einem: Harter Musik. Whiskey-Soda Metal-Redakteur Daniel ist dem familiären, komplett ehrenamtlichen und non-kommerziellen Festival seit Jahren verbunden und war zur diesjährigen, dreizehnten Ausgabe wieder mit dabei.

Herzblut Festival 2016 – Neue Deutsche Härte im Sechserpack

Endlich ist es so weit: Das Herzblut Festival startet in die zweite Runde. Besser, frischer und ganz anders als wir uns das vorgestellt haben. Schon zu Beginn steht die erste Überraschung parat: Die Garderobe ist post-paid. Das kennt man von Diskotheken, Konzerthallen und eigentlich allen anderen Veranstaltern so nicht. Bereiten wir uns also auf das große Chaos vor, wenn Megaherz nachher die Bühne verlässt und jeder 1,50 Euro aus dem Portmonee herauszufischen versucht. Auch die Bar überrascht. Es gibt eine – für ein Festival – große Auswahl an Getränken zu erschwinglichen Preisen. Neben den üblichen Verdächtigen finden sich auch Kaffee und Cocktails auf den Aushängen. Zudem gibt es, da mit Haudegen einer der beiden Headliner krankheitsbedingt ausfällt, eine Wiedergutmachung in Form eines Freigetränks: ein Pinnchen Berenzen Kirsche.

Euroblast 2015 – Tag 3 mit Vola, Leprous und Cynic

Die Rheinmetropole Köln ist als Zentrum rheinischer Frohnatur, Kölsch-Bier in viel zu kleinen Gläsern und Medienstadt mit mehreren ansässigen Fernsehsendern bekannt. Natürlich gibt es in der Großstadt auch einige lokale Veranstalter von Rockmusikkonzerten. Seit einigen Jahren hat sich zusätzlich zum bestehenden Angebot das Euroblast Festival etabliert und an Bekanntheit im Bereich moderner, progressiver Rockmusik zugenommen. Die diesjährige Ausgabe ist bereits die elfte und steigt zum dritten Mal in der bekannten Essigfabrik in Köln-Deutz. Das familiäre Festival mit jeder Menge Musik-Freaks und Gitarren-Nerds hat dieses Jahr auf zwei Bühnen über 50 Bands der Szene am Start. Neben altbekannten und großen Namen möchten die Veranstalter aus dem Dunstkreis des Londoner Genre-Labels Basick Records auch bewusst neueren Bands eine Chance geben, sich zu präsentieren. Die beiden einzigen Bedingungen sind stilistische Innovation und eine grundsätzliche Orientierung an Rockmusik.

Euroblast 2015 – Tag 2 mit Klone, The Intersphere und Monuments

Die Rheinmetropole Köln ist als Zentrum rheinischer Frohnatur, Kölsch-Bier in viel zu kleinen Gläsern und Medienstadt mit mehreren ansässigen Fernsehsendern bekannt. Natürlich gibt es in der Großstadt auch einige lokale Veranstalter von Rockmusikkonzerten. Seit einigen Jahren hat sich zusätzlich zum bestehenden Angebot das Euroblast Festival etabliert und an Bekanntheit im Bereich moderner, progressiver Rockmusik zugenommen. Die diesjährige Ausgabe ist bereits die elfte und steigt zum dritten Mal in der bekannten Essigfabrik in Köln-Deutz. Das familiäre Festival mit jeder Menge Musik-Freaks und Gitarren-Nerds hat dieses Jahr auf zwei Bühnen über 50 Bands der Szene am Start. Neben altbekannten und großen Namen möchten die Veranstalter aus dem Dunstkreis des Londoner Genre-Labels Basick Records auch bewusst neueren Bands eine Chance geben, sich zu präsentieren. Die beiden einzigen Bedingungen sind stilistische Innovation und eine grundsätzliche Orientierung an Rockmusik.

Euroblast 2015 – Tag 1 mit BTBAM, Haken und Soen

Die Rheinmetropole Köln ist als Zentrum rheinischer Frohnatur, Kölsch-Bier in viel zu kleinen Gläsern und Medienstadt mit mehreren ansässigen Fernsehsendern bekannt. Natürlich gibt es in der Großstadt auch einige lokale Veranstalter von Rockmusikkonzerten. Seit einigen Jahren hat sich zusätzlich zum bestehenden Angebot das Euroblast Festival etabliert und an Bekanntheit im Bereich moderner, progressiver Rockmusik zugenommen. Die diesjährige Ausgabe ist bereits die elfte und steigt zum dritten Mal in der bekannten Essigfabrik in Köln-Deutz. Das familiäre Festival mit jeder Menge Musik-Freaks und Gitarren-Nerds hat dieses Jahr auf zwei Bühnen über 50 Bands der Szene am Start. Neben altbekannten und großen Namen möchten die Veranstalter aus dem Dunstkreis des Londoner Genre-Labels Basick Records auch bewusst neueren Bands eine Chance geben, sich zu präsentieren. Die beiden einzigen Bedingungen sind stilistische Innovation und eine grundsätzliche Orientierung an Rockmusik.

Meh Suff Festival 2015 – Nile, Abbath und Kataklysm rocken die Schweiz

Wenn ein Metalfestival sich selbst den Namen „Meh Suff“ gibt, ist das ein klares Statement. Und tatsächlich war auf dem beliebten Underground-Festival im idyllischen Hüttikon bei Zürich dafür gesorgt, daß der Bier- und Metstrom nicht zum Versiegen kommt. Viel wichtiger aber noch: Der aktive Konzert- und Festivalveranstalter hatte am vergangenen Wochenende einen erstklassigen Mix aus bekannten Namen der internationalen Metalszene und (Schweizer) Nachwuchsbands gebucht. So waren zwei erfolgversprechende und dieses Jahr recht Death-Metal-lastige Festivaltage zu erwarten.

Die Nacht rief uns ins Feuertal

Welches eher kleinere Festival kann schon von sich behaupten, einen eigenen Song zu besitzen? Na? Richtig, das Feuertal! Eric Fish schrieb vor zwei Jahren zum zehnten Jubiläum des Mittelalter-Spektakels die Zeilen „Es ist die Nacht, die uns gerufen hat, ins Feuertal, ins Feuertal! Die uns Musik und Tanz versprochen hat, im Feuertal, im Feuertal!“ Und genau diesem Ruf sind auch am letzen Augustwochenende wieder viele Musikfans gefolgt – ins Feuertal.

Reload Festival 2015: Feuer frei!

Zwei Äcker, zwei großartige Headliner, zwei Tage im Sommer und zwei Kanonen als Logo: Am 7. und 8. August feierte das Reload Festival im niedersächsischen Sulingen in der Nähe von Bremen sein zehnjähriges Jubiläum. Im letzten Jahr war es noch ausgefallen, da die ehrenamtlichen Veranstalter nicht genügend Unterstützer und Investoren gefunden hatten. Zwar konnte man dieses Mal an nur zwei anstatt wie gewohnt drei Festivaltagen auch entsprechend weniger Künstler sehen. Die Besucherzahlen zeigten jedoch, wie sehr sich die Fans über das Revival des Rockfestivals gefreut haben müssen.

Freakstock 2015 – Friede, Freude, Jesus Freaks

Seit 1995 findet das christliche Open-Air-Festival Freakstock statt, das von der Jugendbewegung Jesus Freaks veranstaltet wird. Anfang der 90er Jahre in Hamburg im Umfeld der dortigen Punkszene entstanden, sehen sich die Freaks als junge und junggebliebene Christen, die ihren Glauben unkonventionell aber authentisch leben wollen. Einen wichtigen Anteil stellte neben gemeinsamen Überzeugungen schon immer die unvoreingenommene Offenheit für alternative Lebensstile und Jugendkulturen dar, die sich durch den gemeinsamen Glauben verbunden fühlen. Mit einem Programm von Vorträgen, Workshops, Diskussionsforen, sportlichen Aktivitäten und rund 50 Bands aus der europäischen Rock-, Independent- und Elektroszene war das Programm so unmfangreich, daß man als Besucher um persönliche Schwerpunkte nicht herumkam.