The Interrupters – Touren verbindet

Dieser Tage ziehen The Interrupters durch deutsche Clubs und feiern ihr aktuelles Album 'Say It Out Loud' ab. Dabei geht es naturgemäß nicht nur laut zu, sondern auch sehr tanzbar. Wenn Frontfrau Aimee Allen im Vordergrund die Fans anheizt, sorgt die Rhythmussektion, bestehend aus Justin Bivona (Bass) und Jesse Bivona (Drums) für den richtigen Groove. Beide haben uns mit ein paar Hintergrundinfos zum neuen Album versorgt.

Was hattet ihr als Ziel vor Augen, als ihr mit den Aufnahmen zum Album ‚Say It Out Loud‘ begonnen habt? Welche Wirkung sollte es auf die Hörer haben?

Über die letzten paar Jahre hatten sich beim Touren eine Menge Songs angesammelt. Als genug Material zusammen war, wollten wir einfach nur das beste Album machen, das uns möglich war. Wir hoffen, dass den Leuten, die unser erstes Album mochten, auch dieses gefällt – vielleicht sogar noch besser!

Was ist der größte Unterschied zum (selbstbetitelten) Debütalbum?

Seit der Veröffentlichung des ersten Albums haben wir eine Menge Zeit auf Tour verbracht. Das half uns, nicht nur unsere individuellen Rollen in der Band zu festigen, sondern als Ganzes zusammenzuwachsen. Dieser Unterschied hat dazu geführt, dass wir ein starkes zweites Album machen konnten.

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Was war das schwierigste Stück Arbeit am neuen Album?

Direkt schwierig war eigentlich gar nichts. Aber auch nicht richtig leicht, um dabei zu bleiben. Jeder Song hat sich von selbst entwickelt und wir haben uns bemüht, nichts übermäßig durchzudenken. Wir haben echt viel Spaß im Studio, wenn wir mit Tim (Armstrong von Rancid, A.d.R.) aufnehmen. Es wäre komisch, das ‚Arbeit‘ zu nennen.

Und was war das angenehmste daran?

Der ganze Aufnahmeprozess war ziemlich einfach! So viel Material war bereits geschrieben und es machte wirklich Spaß zu sehen, wie andere Songs an Ort und Stelle aus dem Nichts geboren wurden. Das ist das Beste daran: Wir gehen ins Studio mit einem vorbereiteten Song und kommen mit drei aufgenommenen raus.

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Gibt es etwas Bestimmtes, das ihr auf dem neuen Album ‚laut sagen‘ wolltet, was vorher noch nicht laut ausgesprochen wurde?

Wir haben in den Songs sicher einige Themen berührt, die wir in der Vergangenheit noch nicht behandelt haben. Aber ich weiß nicht, ob wir etwas aussprechen, das vorher nocht nicht gesagt wurde. Wir erfinden das Rad nicht neu, wir halten es nur am Rollen.

Wenn ihr die neuen Songs live spielt, auf welchen reagiert das Publikum am stärksten?

Zur Zeit ist es ‚By My Side‘. Sehr cool, wenn Leute schon bei brandneuen Lieder mitsingen können!

An langen Studiotagen oder auch auf Tour – welche Alben hört ihr um abzuschalten?

Auf Tour hören wir einen Menge Podcasts und Radioreportagen. Nur wenn wir uns um L.A. herum bewegen, empfängt unser Bus einzig den Klassiksender. Bei langen Busfahrten legen wir auch andere Bands auf: ‚Los Angeles‘ von X ist immer ein Klassiker, ähnlich wie Elvis Costellos ‚My Aim Is True‘.

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