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Nightwish – Quo vadis, Tuomas?

Ein Nummer Eins-Album, Edelmetall-Auszeichnungen allerorts, eine oftmals ausverkaufte Tour, das goldene Konzertticket eingeheimst – Nightwish stellen eine eindrucksvolle Bilanz auf, wohlgemerkt allein in diesem Geschäftsjahr! Worauf viele Bands des harten Sektors lange hinarbeiten, haben die Finnen nun nach gut zehn Jahren diesen Status auch völlig verdient erreicht. Nur bleibt die Frage: Wie kommt man mit dem plötzlichen Ruhm, dem Popularitätsschub klar? Und wie will man ein Album wie „Once“ toppen? Whiskey-Soda fragte beim Nightwish-Chef Tuomas Holopainen nach.

„Wir hatten schon einige Erwartungen im Vorfeld an „Once“. Ich persönlich hoffte, eine goldene Schallplatte auch außerhalb von Finnland zu bekommen. Bis jetzt kamen die goldenen Schallplatten alle aus Finnland. Ich hoffte auf Gold vielleicht in Deutschland, vielleicht in Schweden. Jetzt haben wir Platin hier in Deutschland, Gold überall in Europa bekommen, das ist unglaublich! Unsere Erwartungen wurden somit doppelt übertroffen. Du versuchst nicht über den Erfolg nachzudenken, soweit wie das geht, wir wollten nur das beste Album abliefern, das wir machen können. Und wir kamen mit der perfekten Single „Nemo“ an, die das Radio mochte, da sie nicht zu hart war.“ blickt Tuomas auf die letzten Monate zurück. „Wir haben jetzt auch ein großes Label hinter uns, Nuclear Blast, wo sich alles im größeren Rahmen abspielt und wir mehr Geld zur Verfügung haben. Das ist schon praktisch!“ lächelt der Keyboarder.

„Alles kam zusammen, da im Moment diese Musik gerade einen Aufstieg erlebt durch Bands wie Evanescence und Within Temptation. Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Alles zeigt jetzt steil nach oben, die Band hat wirklich zwei Stufen auf dem Weg nach oben im Rest von Europa genommen. Finnland war für uns ein tolles Pflaster seit Jahren, der Rest zieht jetzt nach.“ weiß Tuomas. Was natürlich jetzt nach sich zieht, dass Nightwish nun auch auf Veranstaltungen spielen, denen ihre Musik nicht zwangsläufig bekannt und geläufig ist. „Wir haben jetzt bei „Top Of The Pops“ oder bei der „McDonalds Chart Show“ zu spielen. Da fühlen wir uns nicht wirklich zuhause.“ Sicherlich ob des Publikums, die ja eher auf „Idols oder Dance stehen? Ja, deswegen hatten wir auch etwas Angst. Aber es war wirklich sehr gut, die Teenies sangen mit, klatschen in die Hände. Viele fragten uns, warum wir so etwas machen. Aber wir können auch sagen, dass wir nun Feuer mit Feuer bekämpfen! Wir gehen einfach auf die Bühne und zeigen ihnen, was richtige Musik ist!“ lächelt der zurückhaltende und sympathische Finne.

„Das Publikum auf den Konzerten ist eigentlich gleich geblieben, wir hatten schon immer gemischte Fans. Viele Teenager, die normalen Metalheads und auch viele ältere Leute. Sogar kommen viele Leute mit ihrer Familie, mit Mutter und Vater. Das ist schon lange so.“ so Tuomas. Das Nightwish-Konzert als Familienausflug. „Ja!“lacht der Kopf der Band. „Nur das auf dieser Tour wesentlich mehr Leute da sind. Es ist unbeschreiblich vor 8000 Leute zu spielen wie in Hamburg.“ Zusätzlich durften sich Nightwish jeweils über einen rein finnischen Abend auf Tour freuen, heizten doch die Kollegen von Sonata Arctica und Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus an. „Als wir die Tour planten, wollte ich von vorne herein finnische Musik unterstützen, speziell finnischen Metal. Wir kennen uns alle und diese zwei Bands sind die, die mir am nahesten stehen, ich kenne die Jungs der anderen Bands alle sehr gut, so ist das wie eine große Familie. Es ist sehr relaxt, wir können die ganze Zeit finnisch reden und schmutzige Sachen über die Leute hier aus Deutschland sagen, ohne dass es jemand versteht!“ scherzt Tuomas über die Vorteile eines rein finnischen Trosses on the road. „Aber der Konsum von Alkohol ist im Moment auf einem geringen Level, für finnische Verhältnisse...“

 

Für „Once“ baten Nightwish jenes Orchester ins Studio, das sich auch für den “Lord Of The Rings”-Soundtrack verantwortlich zeigte, dementsprechend horrend waren auch die Kosten, über die das neue Label nicht so lachen konnten (siehe auch das Interview mit Bassist Marco im Juni 2004). „Wir haben jetzt alles zurück gezahlt vor einigen Monaten. Die zwei Tage im Studio für das Orchester hat einen riesige Menge Geld gekostet, die Hälfte des gesamten Budgets. Zwei Tage im Studio haben 100.000 Euro gekostet. Es war ein Risiko, was wir eingegangen sind. Aber an dieser Stelle habe ich noch etwas zu korrigieren: In allen Medien stand, dass wir das „Lord Of The Rings“-Orchester hatten, aber die Wahrheit ist, dass das Orchester, das man für den Film nutzte, noch zwei oder dreimal größer war. Die 52 Leute, die wir buchten waren unter diesen Musikern.“ verweist der schwarzhaarige Finne. Aber vielleicht kann man sich nach dem Erfolg für das Nachfolge-Album dann das komplette Orchester leisten... „Ja, vielleicht. Das nächste Mal gibt es definitiv wieder ein Orchester, hoffentlich wieder das selbe, aber vielleicht werden wir diesmal die Größe verdoppeln. Man muss immer größer und noch größer werden!“ gibt Tuomas die Marschroute für den „Once“-Nachfolger vor.

Nightwish – Quo vadis, Tuomas? Seiten 1 2

 

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Ingo
© 11/2004 whiskey-soda.de
 


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