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Whitesnake - Here's a song for ya

Nach nur einjähriger Abstinenz verbreitet die weiße Schlange schon wieder ihr angenehmes Gift auf Europas Konzertbühnen. David Coverdale spielt mit seinem jüngsten Whitesnake-Line-Up das gute alte Greatest-Hits-Repertoire rauf und runter, verändert die Setlist dabei allerdings wesentlich. Freunde des klassischen Hard Rock sind für gute 2 Stunden wieder im musikalischen Nirvana, wenn sogar der eine oder andere Kracher aus den guten alten Deep Purple-Tagen raus gehauen wird, als wär's erst gestern gewesen.

Es ist der 15.09.2004, wir befinden uns in der Berliner Columbiahalle. Nach einer heute nur mäßigen Vorstellung von The Traceelords gelingt es den Jungs glücklicherweise noch mit ihrer letzten Nummer, dem Boney-M-Standard "Daddy Cool", die rund 2500 Leute zu begeistern. Nach einiger Wartezeit wird das Publikum dann langsam unruhig.

Kurz nach 21.00 Uhr bebt die proppenvolle Halle, als Whitesnake die Bühne betreten und das Riff des Deep Purple-Hammers "Burn" aus den Boxen donnert. Auf der letzten Tour nur als Anheizer vom Band, wird die exzellente Nummer nun endlich wieder live gespielt. Es kommt noch besser, in der ultralangen Version ist auch noch Platz für "Stormbringer". Medleys wie diese schätzen der Whitesnake-Frontmann und die Fans, später wird es noch den Megakracher "Bad Boys" mit Teilen aus "Children Of The Night" geben. Das Publikum rast! "Are You Ready An' Willing?" Aber klar! "'Cause We Are!"

Die Jungs präsentieren sich einmal mehr in Topform, die Chemie auf der Bühne ist exzellent und Der Altmeister super gelaunt. Und wenn er manchen Ton nicht ganz erreicht, was man ihm gerne verzeiht, dann hilft die Band aus. Tatsächlich übernimmt Bassist Marco Mendoza spaßeshalber sogar ein, zwei Passagen. Nicht schlecht! Er übt vermutlich schon mal, denn in Kürze erscheint das Debüt seiner neuen Band Soul Sirkus. Beeindruckender noch ist Schlagzeug-Legende Tommy Aldridge, der sich in 20 Jahren optisch nicht verändert hat. Drum-Solos sind nicht immer ein Hit, wohl aber bei Aldridge, der am Ende mit bloßen Händen spielt. Bands der neuen Generation, schaut Euch das mal an!

 

"Here's A Song For Ya", den Standardslogan hört man wie immer oft genug. Heute geht die Reise in die glorreiche Vergangenheit. Na klar, die Whitesnake-Fangemeinde besteht zu großen Teilen auch aus Purple-Liebhabern. Schade also, dass "Soldier Of Fortune" dieses Mal nicht dabei ist. Auch die Snake-Nummern "Walking In The Shadow Of The Blues" und "Love Hunter" wurden verabschiedet, womit das ganze Album "Love Hunter” unberücksichtigt bleibt. Halb so schlimm, dafür werden Klassiker ausgepackt, die man ewig nicht mehr gehört hat.

Allen voran das treibende "Don't Break My Heart Again" in der wohl härtesten Version, die bisher live gespielt wurde, oder "Take Me With You" vom ersten "echten" Album "Trouble". Wenn man bedenkt, dass der eine (Redakteur) sich mehr von dem "neueren" Zeug wünscht, der andere gern auch in ältere Zeiten zurückhört, dann haben die Herren heute Abend den idealen Mittelweg gefunden. Grandios, dass die halbe Setlist gegenüber der letzten Tournee verändert wurde. Mit "Judgement Day" und "Fool For Your Loving" sind auch Songs vom verkannten "Slip Of The Tongue" vertreten, wobei "Fool For Your Loving" die Brücke zu "Ready An' Willing" schlägt, auf der alten Scheibe war es ja auch schon drauf.

Aber, was "Slip…" angeht, wann werden Whitesnake endlich wieder "Now You're Gone", "Sailing Ships" oder "Wings Of The Storm" live spielen? Diese Hits sind schon lange überfällig, gegen das übermächtige "1987" haben sie wohl keine Chance. Die kommerziell erfolgreichste Whitesnake-Platte ist wie immer mit den meisten Songs vertreten. "Is This Love" und "Give Me All Your Love" sind dabei, und natürlich ruft "Here I Go Again" wieder die größte Begeisterung hervor. "I've Made Up My Mind, I Ain't Wasting No More Time", da kann jeder mitsingen, sogar die Ordner. Zeit verschwendet Coverdale offenbar wirklich nicht mehr, an diesem Abend soll er wieder Vater geworden sein. Unterdessen hat er Gitarrist Doug Aldrich, den er vor einem Jahr noch als seinen Sohn bezeichnete, jetzt zu seinem Bruder "befördert".

Der tosende Applaus nach dem vorerst letzten Song führt, kaum überraschend, zur Zugabe. Traditionell rundet "Still Of The Night" den Abend ab, diesmal allerdings ohne Nebel, in dem Superposer Mendoza versinken kann. Bis heute wünsche ich mir, dass vor dem Höhepunkt des Meisterwerks Streicher eingesetzt werden, so wie es beim Originalsong passierte. Das war real im Musikvideo! Die Gitarristen, damals Adrian Vandenberg und Co., hatten es von Jimmy Page gelernt, leider eine verloren gegangene Kunst. Aber gezupft wie gefiedelt, "Still Of The Night" bleibt der größte Knaller, den Whitesnake je gespielt haben und beendet eine fulminante, fast zweistündige Show, die nur wenige individuelle, insgesamt aber kaum Wünsche offen lässt.

Ein Meeting mit der Band hätte den Abend natürlich noch perfekt gemacht, aber man muss wohl verstehen, dass jemand, der seit über 30 Jahren erfolgreich Musik macht und alles erlebt hat, lieber gleich schlafen geht. Freuen wir uns eben darauf, dass es demnächst wieder "Here's A Song For Ya" aus den heimischen Boxen schallt. Ein Live-Album, das nun nicht nur die letzte Tournee dokumentiert, sondern dank der neuen Konzerte und veränderter Setlist noch umfangreicher werden wird, ist als Doppel-CD für 2005 angekündigt worden. Anschließend soll es wieder ins Studio gehen. Gute Zeiten für Whitesnake-Fans...


 

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Philip
© 10/2004 whiskey-soda.de
 


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