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Helloween - The Gods Of Powermetal

Mit einem für den klassischen Heavy Metal und Melodic Speed Metal favouritisierenden Fan äußerst schmackhaften Package wartete die Berliner Music Hall am Ostersamstag auf. Um eines vorweg zu nehmen: faule Eier waren nicht dabei, im Gegenteil, solch laute Osternnacht könnte öfter im Jahr um des Headbangers Lauscher fegen.

Labyrinth aus Italien übernahmen die Aufgabe, die anwesenden Anhänger gepflegter, lauter Gitarren anzuheizen. Die sechs Italiener überzeugten mit ihrem Progressive Melodic Speed Metal und Songs wie 'Moonlight' oder 'Rage Of The King', die sie mit viel Leidenschaft und Spielfreude darboten. Trotz der begrenzten Platzverhältnisse auf der Bühne durch die bereits aufgebauten Schlagzeuge der nachfolgenden Bands übertrug sich die Stimmung von der Bühne auf die Massen. Mit markanten Melodie- und Gesangslinien sowie etlichen doppelläufigen Gitarren-Soli machten sich Labyrinth viele Freunde, so dass nach ihrem Auftritt erste 'Zugabe'-Rufe ertönten.

Blaze Bailey legte mit seiner Band Blaze einen fantastischen, energiegeladenen Auftritt hin, der die Massen mobilisierte und begeisterte (Siehe auch Blaze-Interview und Konzertbericht!!). Nach dem Auftritt der Briten waren öfter in der Halle Sprüche zu hören wie "HELLOWEEN können nur noch verlieren!", doch die Hamburger Melodic Speed Metal-Institution besitzt genügend hochkarätige Klassiker in ihrem Repertoire, um jeden Kritiker zu überzeugen. "Unser Drummer Uli Kusch laborierte an einer Sehnenscheidenentzündung im Arm. Uli ist direkt nach der Produktion von 'The Dark Ride' mit seiner Familie nach Aachen umgezogen, hat dort gestrichen, tapeziert und wahrscheinlich auch zu wenig geschlafen. Er kam dann direkt wieder nach Hamburg zum Proben und das war dann alles ein bisschen zu viel." erklärt Gitarrist Michael Weikath, eines der zwei verbliebenen Urmitglieder von HELLOWEEN, wie es zu der Verschiebung der Tour kam. Schon vor Beginn des Auftritts der Hamburger waren die typischen "Happy, happy HELLOWEEN"-Gesänge vor der Bühne zu vernehmen, von Beginn an herrschte gute Stimmung. Auch Drummer Uli machte einen kerngesunden Eindruck und trommelte souverän wie eh und je.

"Das Songmaterial war einfach da, die Jungs kamen mit ihren Demos an, die allesamt sehr düster ausfielen. Wenn Du Dir die Platte ansiehst, kannst Du erkennen, dass sie zweigeteilt ist. Zur einen Hälfte ist sie traditionell HELLOWEEN, zur anderen modern und dunkel. Da wir mit HELLOWEEN noch nie eine düstere Platte aufgenommen haben, fragte ich die anderen, ob jemand irgend etwas dagegen hätte, wenn wir das Album so machen, wie es jetzt ist. Tja, niemand hatte Einwände und so klingt die Scheibe so, wie sie ist!" legt der schwarzhaarige Gitarrist die Gründe das, warum das aktuelle Album 'anders' ist als die Vorgänger.

 

Trotz des düsteren Grundcharakters von 'The Dark Ride' gaben sich HELLOWEEN keinesfalls als Trauerklopse, auf der Bühne wurde gescherzt und mit viel Freude am Dargebotenen musiziert. Das neue, 'böse' Gesicht steht den fünf Hamburgern live sehr gut, Songs wie 'Mr. Torture', 'Escalation 666', 'Mirror Mirror' oder 'The Dark Ride' klangen sehr intensiv und bedrohlich, die Klassiker der Band wie 'Eagles Fly Free', 'How Many Tears', 'Dr. Stein', 'Steel Tormentor', 'Revelation' oder 'I Want Out' mit den hymnischen Chorgesängen und doppelläufigen Gitarren-Soli wurden gnadenlos abgefeiert. Sänger Andi Deris gab nette Anekdoten zu den einzelnen Stücken zum Besten, Gitarrist Michael Weikath bestritt den gesamten Auftritt mit obligatorischer Fluppe im Mund. Roland Grapow eröffnete seine Solo-Interaktion auf der Sechssaitigen vor dem Band-Hit 'Future world' mit den Worten: "Zu Hause darf ich das nicht, weil mein Hund das nicht mag..." und Uli Kusch überraschte das gutgelaunte Publikum mit seltsamen Kopfschmuck und Masken.

"Nach der Tour haben wir erst einmal einen Monat Pause, danach spielen wir ein paar Festivals, auch in Wacken, obwohl wir nicht im Newsletter stehen. Dann ist noch Moskau angesagt, Spanien und Schweden ebenfalls, wo wir auch auf einigen Festivals vertreten sind." legt Michael Weikath die zukünftigen Aktivitäten der Band dar. "Danach absolvieren wir eine Südamerika-Tour durch verschiedene Länder, in denen wir noch nicht waren, so z.B. auch Ekuador und Kolumbien." Da sich die Band immer mehr verstreut, Sänger Andi Deris lebt unter anderem auf Teneriffa, gestalten sich die Bandproben etwas schwierig. Wie sich HELLOWEEN auf eine Tour vorbereitet, beantwortet Michael Weikath so: "Da gibt es kein Patentrezept. Wir müssen uns dann einfach hinsetzten und üben. Man hofft zwar immer, dass ein paar alte Sachen noch sitzen, aber ansonsten heißt es immer und immer wieder üben!"


 

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Kurzinfos: Helloween

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Artikel:
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- Helloween - Beim ersten Mal da tut es noch weh...
- Helloween - 'Er dachte schon, dass ich nicht Gitarre spielen kann...'
- Helloween - ''Unarmed' hat '7 Sinners' erst möglich gemacht'
- Helloween - 'Geil, aber Scheiße!'
- Helloween - Eine Bandhistory: Episode 1
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Rezensionen:
- The Dark Ride
- Better than Raw
- Rabbit Don´t Come Easy
- Mrs. God
- Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
- The Legacy World Tour 2005/2006
- Gambling With The Devil
- Unarmed: Best of 25th Anniversary
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- Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998


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