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Millencolin, Donots, Anti-Flag - Punkrock in Berlin

Wieder mal hatte sich Großes in der Columbiahalle angesagt: an einem Abend sollten Millencolin, Donots und Anti-Flag die alte Sporthalle zum Beben bringen und da das Ganze auch noch von einem bekannten Berliner Stadtmagazin zu seiner Feier der 75. Ausgabe genutzt wurde, war zudem auch noch mit einigen Überraschungen zu rechnen.

Als ich so gegen 20 Uhr an der Halle eintraf, war schon ein gewaltiger Trubel, auf dem Parkplatz der Columbiahalle, wahrscheinlich als Test für die Deconstruction Tour gedacht, war eine Halfpipe aufgebaut, umringt von mehr oder weniger hippen Menschen und Promotionständen. So weit so gut, jedoch habe ich aufgrund meiner späten Ankunftszeit die Opener des Abends, die Brainless Wankers verpasst, die ja momentan auf jedem Punkkonzert als Support anzutreffen sind und Ohrenzeugen zufolge wieder mal eine grundsolide Show geboten hatten. Aufgrund der nun anstehenden Umbaupause zog es mich dann doch erst mal wieder an die frische Luft und den Bierstand, so dass ich wiederum den Anfang des Special-guests des Abends den Melons verpasste. 1, 2, 3, 4. Die Melons sind eine Ramones – Coverband und wahrscheinlich die Beste überhaupt. Optisch konnten sie glatt als perfekt durchgehen und auch mich brachte diese Erscheinung auf der Bühne zuerst zum Zweifeln, ob die Ramones wieder auferstanden sind oder ob ich mich den Rest des Abends nicht doch lieber an Wasser halten sollte. Die Jungs prügelten sich durch sämtliche Ramones-Hits und brachten auch Stimmung in den großen Teil der jungen Konzertbesucher, die wahrscheinlich noch nie etwas von dieser Kapelle, die da Pate stand gehört hatten. Gutes Ding.Doch jetzt sollte ja mein persönlicher Grund, für den ich mich schon Tage vorher bepieseln hätte können die Bretter der Columbiahalle entern. Ladies and Gentleman: Anti-Flag aus Pittsburgh. Die vier Politaktivisten hatten im letzten Jahr mit 'Underground Network' ein fantastisches Stück Punkrock vorgelegt und so stammte auch der größte Teil des Sets von dieser

Scheibe. Zwar hatten Anti-Flag ein bisschen mit dem doch eher durchschnittlichen Sound zu kämpfen, doch spielten sie eine furiose Show, die weitaus mehr Leute begeisterte, als ich vorher erwartete. Da Anti-Flag an diesem Abend leider nur als Support am Start waren endete die Show viel zu schnell und nicht wenige der Anwesenden äußerten Hoffnungen auf eine baldige Headlinershow der Pittburgher (sagt man das so ???) Beschlossen wurde das Set mit dem fulminanten '911 for Peace' und einer "big round of applause".Irgendwie hatte ich nun nicht mehr so viel Bock auf die Donots, doch auch diese verdienen natürlich die Unterstützung, so dass ich in der Halle blieb und eigentlich wiedereinmal nicht enttäuscht wurde. Die Ibbenbürer spielten ein routiniertes Set, doch fand ich es unverständlich, dass sie außer 'Saccarine Smile' keine neue Songs zum Besten gaben, schließlich erscheint ja demnächst ihr neuer Output 'Amplify The Good Times'

 

von dem ich mir schon eine erste Hörprobe erwartet hätte. Die Donots aber schlängelten sich durch alle Hits von 'Pocketrock' und beschlossen das Set traditionell mit dem Twisted Sister - Cover 'We´re Not Gonna Take It', alles in allem war die Show o.k., doch da ich die Band im letzten Jahr so oft gesehen hatte, schmeckte dieser Auftritt, mangels Innovation, doch ein bisschen fade, doch sei es drum, die Meisten hatten ihren Spaß.Nun aber, es war inzwischen 23.30 Uhr, enterten Millencolin die Bühne, die nicht mehr vom Pech verfolgt hätten sein können, wie in den letzten Tagen. Ihr Drummer Larzon hatte sich in den USA den Arm gebrochen, so dass sie sich mit dem Schlagzeuger von No Fun At All aushelfen mussten, der probt hohes Fieber auf der Tour bekam und mehr auf dem Schlagzeughocker hing als saß ( die nächsten Shows wurden dann auch abgesagt). Millencolin ließen sich aber den Stress der letzten Tage nicht anmerken und spielten ein buntes Potpuri aus all ihren Platten, so dass sie insgesamt eine gute Show auf die Bühne brachten, die aber weitaus nicht so gut war, wie noch vor zwei Jahren im SO36. Vielleicht war die Halle ja doch etwas groß, als das wirklich

ein Funken überspringen konnte. Sei es drum Millencolin sind und bleiben eine Livebastion, die zudem auch von Jahr zu Jahr bessere Platten rausbringen, einen eher schlechteren Tag hat jeder einmal.So endete ein cooler Abend, an dem zwar alle Bands gute Auftritte über die Bühne brachten, doch wirkliche Zeichen setzten nur Anti-Flag, die unbestritten die Gewinner des Abends waren. Ich jedenfalls drückte meinen Suffschädel ziemlich zufrieden ins Bett.


 

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Kurzinfos: Anti-Flag

Homepage:
- Anti-Flag

Artikel:
- Millencolin, Donots, Anti-Flag - Punkrock in Berlin
- Anti-Flag - Deconstructing Bush
- Anti-Flag - Vier Punks aus Pittsburgh zeigen Flagge
- Anti-Fest 2013 - 20 Jahre Anti-Flag

Rezensionen:
- Underground Network
- Mobilize
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