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Alice Cooper - Welcome To His Horrorshow

Am 4.12.2002 war es soweit – Alice Cooper live in der Berliner Columbiahalle. Das dies ein besonderes Ereignis werden sollte, war von vornherein klar, denn Alice ist bekannt für seine aufwendigen Horrorshows. Der Einlass ging ungewohnt ruhig vor sich, kein Drängeln, alle waren entspannt und bei guter Laune. Beim ersten Blick auf die Bühne ließ sich eine extravagante Horrorkulisse, die jedoch größtenteils noch verdeckt war, schon erahnen.


Vorband des Meisters waren Dogs D’Amour, die für die L.A. Guns aus mir unbekannten Gründen eingesprungen waren. Obwohl sie vor der riesigen Kulisse im Hintergrund etwas verloren wirkten und auch das Publikum eher ruhig blieb, zogen sie ihr Ding durch und gaben ihr Bestes. Meiner Meinung nach hatten sie ein wenig Pech, da alle nur auf den alten Herren warteten und daher etwas gelangweilt waren. Das geschah der vierköpfigen Band allerdings zu Unrecht, da man eigentlich musikalisch an ihnen nichts aussetzen konnte.
Nach einer nicht allzu langen Umbaupause begann Alice Cooper seine knapp zweistündige Show. Als Einstieg in das Geschehen diente „Sex, Death & Money“ vom Dragontown-Album. Man hatte nun Gelegenheit die Bühne genau zu betrachten. In der Mitte war ein Podest, rechts davon saß leicht erhöht Drummer Eric Singer, links davon Keyboarder Teddy Zigzag. Auf der gesamten Bühne verteilt waren diverse Köpfe, Körperteile, Waffen... mit andern Worten, sie glich einer Kammer des Schreckens. Neben dem Podest war auch noch eine Maschine zu sehen, die einen flaschenförmigen Hohlraum aus Glas beinhaltete, in dem locker ein Mensch stehen konnte. Zu jedem Lied nahm er eine andere Waffe in die Hand, Schwert, Peitsche und Degen waren zu sehen. Bei dem Klassiker „I’m Eighteen“ jedoch wanderte er mit einer Krücke über die Bühne und piesackte seine Bandmitglieder. Bei „Welcome To My Nightmare“ erschien auf dem Podest Alice’s 17jährige Tochter Calico Cooper als Domina verkleidet. Sie spielte mit ihren Reizen und lieferte sich einen heftigen Schlagabtausch mit Alice, wobei sie am Ende das Einsehen hatte.
Während des Songs „Feed my Frankenstein“ wanderte Mr.Cooper wie ein Roboter über die Bühne, sammelte Arme, Beine und andere Körperteile ein und befestigte sie in der Maschine mit dem Glasraum, so dass sie die Gestalt eines Menschen annahmen dem nur eines fehlte: das werte Haupt. Sofort wurde er in eine Zwangsjacke gesteckt und musste „Wicked Young Man“ und „Nurse Rozetta“ in eben derselben zum Besten geben. Nurse Rozetta (wieder gespielt von Calico Cooper) betrat dabei, einen Kinderwagen vor sich herschiebend, die Bühne. Alice befreite sich, griff in Windeseile zum Säbel und folterte die Krankenschwester... Als Krönung des Ganzen wurde zu „Dead Babies“ das Baby aus dem Kinderwagen genommen, welches zwei Köpfe hatte, halb Mensch, halb Tier. Alice drückte es erst an sich wie sein eigen Fleisch und Blut, doch im nächsten Moment wurde es aufgespießt. Sofort rannten Henker auf die Bühne, die ihn auf die Guillotine zerrten. Im Moment des Geschehens zog Alice jedoch den Kopf zu schnell unter dem Fallbeil weg, sodass jedem, der noch nicht von selbst drauf gekommen war, der Trick gezeigt wurde... dumm gelaufen könnte man sagen! Den Schädel des Geköpften stolz vor sich hertragend rannte einer der Henker über die Bühne. Er sog das Blut aus dem Kopf heraus und spuckte es in hohem Bogen wieder aus. Durch die Band wurde der Blutrünstige dann von der Bühne getrieben. Im selben Atemzug wurde die Guillotine mit dem „toten“ Alice von der Bühne gerollt, auch der Rest der Band, bis auf Keyboarder und Drummer, verschwand.

 

Drummer Eric Singer, der später noch von Alice als „the best drummer who have ever been in germany“ bezeichnet wurde, verausgabte sich bei einem Wahnsinns-Solo total. Die Menge tobte als er dieses beendete. Danach war er so begeistert von sich selbst, dass er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich würde mich f****n“ anzog. Währenddessen jedoch hob Nurse Rozetta Alice’s Schädel auf und verkomplettierte mit ihm den Menschen in der Glaskugel. Einen Knopfdruck später wurde diese von Rauchschwaden ausggefüllt und aus der Kugel heraus kam - oh welches Wunder – Mr.Cooper. Am besten wurde die Stimmung später bei dem Hit „Poison“. Alice hätte gar nicht singen brauchen, das jubelnde Publikum übernahm seinen Part. Auch erinnerungswürdig ist der Song „Lost In America“, welches mit Coopers Mimik und Gestik vollkommen abgerundet wurde.
Mithilfe seines vorangeschrittenen Alters konnte er sich von der Menge feiern lassen, er meinte „I am getting old, as you can see. Sometimes I forget my name... Whats my name??“ und schon jubelte alles was nicht niet-und nagelfeste war seinen Namen.
Das vorläufig letzte Stück war „School‘s out“. Doch natürlich gab es den großen Drang nach einer Zugabe, der Wille der Massen war schließlich Befehl.
Alice betrat die Bühne nun mit einem T-Shirt, auf dem „Britney wants me – DEAD“ zu lesen war. Natürlich ließ sich auch Coopers Tochter die Zugabe nicht entgehen und erschien als Popgirlie Spears verkleidet, mit einer Pepsidose in der Hand, auf der Bühne. Die Dose wurde ihr von Alice jedoch entrissen – er nahm einen Schluck, den sie kurze Zeit später im Gesicht hatte. Doch zäh wie Britney nun einmal ist, begann sie „Hit Me Baby One More Time“ zum Besten zu geben... wie man sich sicher vorstellen kann, nahm Alice sie wörtlich und machte dem Spuk ein Ende. Triumphierend wurde anschließend ihr abgesäbelter Kopf in die Höhe gehalten. Danach sollte dann endgültig Schluss sein und die Bühne wurde leer. Mit dem Satz „Sie haben überlebt, bitte gehen Sie nach Hause.“ wurde das Publikum verabschiedet.
Wie ich gehört habe, unterschied sich dieser Gig nur gering von den Shows der letzten Tour. Doch für mich war es neu und damit sehr unterhaltsam.
Meine Angst, dass überwiegend Neues gespielt wird, hat sich nicht bestätigt, es waren sowohl alte, als auch neue Stücke zu hören.
Im Großen und Ganzen also ein sehr gelungener Abend, der nicht so schnell vergessen sein wird.


 

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Alaavie
© 12/2002 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Alice Cooper

Homepage:
- Alice Cooper

Artikel:
- Alice Cooper - Welcome To His Horrorshow
- Alice Cooper - Emsdetten unter Schockrock
- Alice Cooper & Whitesnake - Schock-Rock, Rhythm And Blues
- Alice Cooper - Alice im Werderland
- Rock the Ring - Judas Priest und Alice Cooper als Headliner
- Alice Cooper - Rock-Legende auf Besuch in der Schweiz

Rezensionen:
- Brutal Planet
- Dragontown
- The Eyes Of Alice Cooper
- Dirty Diamonds
- Collector's Edition
- Along Came A Spider
- Theatre Of Death - Live At Hammersmith 2009
- Welcome 2 My Nightmare
- Raise The Dead - Live From Wacken


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