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Disturbed - Auftritt im ColumbiaFritz

In Amerika hatten sie gerade ihre Tour als Support von Korn abgeschlossen, wo sie gemeinsam mit Leichtigkeit ganze Basketball- und Eishockeyhallen mit bis zu 10.000 Fans an einem Abend füllten.

In Berlin stand der "ColumbiaFritz" zur Verfügung und auch wenn dieser Veranstaltungsort sicher nicht der Kleinste ist, so blieb am heutigen Abend trotzdem genügend Platz übrig. "Ich selber mag die kleinen Hallen lieber" , erklärt uns Gitarrist und Gesprächspartner Dan "es ist vertrauter, persönlicher und familiärer. In einer großen Arena hat man 10 Meter Abstand zu den Fans, da ist es schwer eine persönliche Bindung zu den Fans in der Menge zu finden."

Dennoch stellt sich die Frage, warum Disturbed in Deutschland und im Rest von Europa nicht so erfolgreich sind. Das ihre Songs in den Clubs gespielt werden, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche und inzwischen dürfte wirklich jeder einmal ihre Hits "Stupify" oder "Down With The Sickness" gehört haben. Das der Auftritt am heutigen Abend nicht ausverkauft gewesen war, lag vielleicht nur daran, weil Disturbed bereits wenige Monate zuvor einen kleinen Auftritt im "Knaak" hatten.
Damals sorgten die vier Jungs aus Chicago für einige Überraschungen, als sie anschließend zur Aftershowparty in den Berliner "Sage"-Club gingen und sich dort ohne jegliche Scheu unter das Publikum mischten. An so etwas wäre in Amerika ohne Securities gar nicht mehr zu denken.

Ein wenig merkt man ihnen den Erfolg schon an, auch wenn sie sich bemühen, so natürlich wie nur möglich zu wirken. Gitarrist Dan beantworten einen Grossteil der Fragen mit der Routine von Hunderten zuvor geführten Interviews. Am Ende wurde es jedoch ein sehr persönliches Interview und nach den obligatorischen Standartfragen begann Dan mit wachsender Erzählfreude von den Erlebnissen der letzten Monate zu erzählen: Von dem gemeinsamen Auftritt mit ihren großen Idolen von Pantera, die Geschichte mit den (unter einer Perücke versteckten) langen Haaren und immer wieder von ihren begeisterten und (zum überwiegenden grossteil) weiblichen Fans.
Die meisten Geschichten kennt man zwar schon von ihrer DVD "Meaning Of Life" (Kurz auch M.O.L genannt), doch Dan erzählt sie mit einem gewissen Stolz und einer so großen Begeisterung, dass man ihn nicht davon abhalten will.

 

In der Band scheint noch alles beim besten zu sein: "Es ist eine gute und enge Freundschaft, wir haben einiges gemeinsam erlebt und mussten einige Opfer bringen. Ich kenne Fuzz schon seit 14 und Mike seit 12 Jahren. David ist schon seit 6 ½ Jahren mit dabei. Wir mussten hart kämpfen, um diesen Punkt zu erreichen, wo wir jetzt stehen, und wir müssen weiterhin darum kämpfen, denn es wurde uns nichts geschenkt!".
Bei manchen ihrer Fans scheinen Disturbed mit ihrem letzten Album "Believe" jedoch durchgefallen zu sein: "Wir machen nur, was für uns natürlich ist und womit wir vertraut sind. Wir schreiben und spielen weiter und hoffentlich können wir die Fans damit weiterhin halten. Wir wollten nicht uns selbst kopieren, nur weil es beim ersten Album "The Sickness" funktioniert hatte. Wir wollen uns als Band weiterentwickeln und den Fans zeigen, dass man sich als Songschreiber und Band etabliert."
Ebenfalls Pech hatte man bei ihrem Video zu der ersten Single-auskopplung "Prayer", welches wegen der gezeigten Zerstörung einer Großstadt und den damit verbundenen Assoziationen zum 11.September nicht von den Musik-Sender ausgestrahlt wurde. Darum erhofft man sich jetzt bei Song "Remember", der zweiten Single- und Videoauskopplung, natürlich mehr Erfolg: "Wir hatten einigen Zeitdruck, darum haben wir jetzt erst mal ein Video mit Live-Mitschnitten veröffentlicht. In wenigen Wochen werden wir zurück nach L.A. gehen, um ein Konzept-Video als zweite Version zu drehen."
Ungefähr zeitgleich mit der Single wird ihr zweites Albums im Januar 2003 neu veröffentlicht, diesmal mit einigen Specials auf einer Extra-DVD, wie zum Beispiel einem "Making Of" und "Behind the Stages"-Material.

Gegen Ende des Interviews lobt Dan noch mal Korn für ihre großartige Bühnenshow und den positiven Einfluss, den sie auf sie bei ihrer gemeinsamen Tour ausgeübt hatten. Und auch System Of A Down, Deftones und Tool werden nicht mit Lob verschont. Bei den deutschen Bands war mal wieder nur Rammstein bekannt genug.

Beim nachfolgenden Konzert eröffnete die Vorband Tape, bestehend aus fünf Musikern aus den USA, Deutschland und Chile. Das Augenmerk des Publikum lag vor allem bei der attraktiven Frontfrau und dem charismatischen Gitarristen. Allerdings boten sie mit ihren Musik nicht viel Neues und bis auf ein paar anzüglichen Bemerkungen, blieb das Publikum beim Applaus insgesamt recht sparsam.

Als Disturbed endlich die Bühne betraten, tobte die Halle und die kleinen Mädchen in der ersten Reihe bekamen erstmals die Begeisterung der Menge hinter ihnen zu spüren. Sänger und Frauenschwarm David Draiman, Gitarrist Dan Donegan, Schlagzeuger Mike Wengren und Bassist Fuzz machten es sich einfach und spielten zuerst ihre großen Hits, wofür sich die Fans auch dementsprechend bedankten und die Securities die ersten Mädels aus der Menge fischen mussten. Doch die Show wurde sehr schnell berechenbar, was dann auch der erste und auch letzte Kritikpunkt bei dem Konzert war: Man nutzte die bekannten Hits ihres ersten Albums, um die Menge aufzuheizen, spielte dann die unbeliebteren neuen Lieder schon fast als Lückenfüller und sobald die Stimmung wieder umzuschlagen drohte, gab es für die Fans wieder gute alte und bekanntere Kost.

Dennoch überzeugten Disturbed einen Großteil ihrer anwesenden Fans und bewiesen, dass sie eine hervorragende Live-Band sind. Und es bleibt die Hoffnung, dass es auf ihrem nächsten Album wieder gelingt die Leute mehr anzusprechen und endlich den endgültigen Durchbruch in Deutschland und Europa zu schaffen. Den Glauben daran, haben sie zumindest schon!


 

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Beelzebübchen
© 12/2002 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Disturbed

Homepage:
- Disturbed

Artikel:
- Disturbed - Auftritt im ColumbiaFritz

Rezensionen:
- Ten Thousand Fists
- The Sickness
- M.O.L.
- Believe
- Asylum


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