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Big Big Train - Der bekannteste Geheimtipp des Prog

Big Big Train sind beileibe keine neue Band mehr. Dennoch hat die Prog-Big-Band aus dem UK nach mehr als fünfundzwanzig Jahren im Underground in den letzten Jahren kommerziell gesehen einen enormen Schritt nach vorne gemacht. In den letzten anderthalb Jahren hat die Band drei (!) Studioalben veröffentlicht, dazu ein Livealbum - und der Fleiß in Kombination mit der hohen qualitativen Meßlatte der Band zahlt sich mittlerweile aus. In ihrer Heimat Großbritannien kletterte das vorletzte Album "Grimspound" beispielsweise bis auf Platz 45 der Albumcharts, die drei Gigs in der Londoner Cadogan Hall im Oktober dieses Jahres waren allesamt ausverkauft. Nur in Deutschland sind Big Big Train nach wie vor eher ein Geheimtipp - was sich aber spätestens mit ihrem Headlinergig auf der Night Of The Prog 2018 ändern dürfte. Whiskey-Soda-Redakteur SaschaG besuchte Bassist (genauer: Multiinstrumentalist), Songwriter und Gründungsmitglied Gregory Spawton in seiner Heimatstadt Bournemouth, um Euch die Vergangenheit und die nähere Zukunft von Big Big Train näher zu bringen. Der studierte Archäologe Gregory erwies sich dabei als sehr freundlicher, bodenständiger und hochinteressanter Gesprächspartner, der sich viel Zeit nahm, über alles Mögliche und seine Band in Speziellen zu reden.

Zu Beginn der Karriere wurde das Debütalbum "Goodbye To The Age Of Steam" (1994) in der Fachpresse durchaus positiv aufgenommen und machte einige Wellen. Viele dürften aber danach die Band wieder aus den Augen verloren haben...

"Nun, wir haben 1990 angefangen und wurden relativ schnell von einem Label, Giant Electric Pea, gesignt - wahrscheinlich, noch bevor wir dafür bereit waren, wenn ich zurückschaue - und wir machten ein paar Alben. Die liefen okay, wir hatten einen professionellen Vertrieb - doch 1994 war es wirklich schwer, in Sachen Progressive Rock irgendetwas zu bewegen. Wir stellten also fest, daß wir kaum Gigs bekamen, und obwohl wir uns abmühten, fiel die ganze Sache offen gesagt ziemlich auseinander. Wir, also Andy Poole, mit dem ich die Band gegründet hatte, und ich fanden uns also wieder da, wo wir angefangen hatten: zwei Kerle in einem Heimstudio. Ich denke, weil wir vor allem höchst dickköpfig waren, machten wir einfach weiter. Wir brachten einen neuen Sänger ein, machten ein paar weitere Alben in 2004 und 2007, und ganz langsam begannen die Verkäufe anzuziehen, und wir verkauften tatsächlich sogar mehr als in den G.E.P.-Tagen. Aber wir kamen einfach nicht wirklich weiter. Dann trafen wir auf David Longdon, der ja heute unser Sänger ist. Dabei handelte es sich um eine G.E.P.-Connection: Martin Orford (Anm: IQ) machte ein Soloalbum, und war von einem Typen namens David angerufen worden. Der machte sich gerade zurück ins Musikbusiness, nachdem er Zeit mit Genesis verbracht hatte, aber nicht für das "Calling All Stations"-Album ausgewählt worden war. Er hatte also danach das Musikbusiness verlassen und wollte nun wieder einsteigen, also sagte er Martin, daß er gerne auf seinem Album singen würde. Und Martin sagte, klar, komm vorbei, wir probieren mal ein paar Sachen. Also tauchte David dort auf - und war brilliant! Und Rob (Anm: Aubrey, Produzent und Mixer von u.a. Big Big Train, Spock's Beard, Jadis und IQ) rief mich noch am selben Abend an an und sagte: "Ihr braucht diesen Typ in Eurer Band - er spielt ein Dutzend Instrumente, ist ein großartiger Sänger, Songwriter und Arrangeur!" Also nahmen wir mit ihm das Album "The Underfall Yard" auf - und das war das Album, mit dem es wirklich begann, für uns aufwärtszugehen. Wir verkauften ca. 25000 oder 30000 Alben davon, es ist also immer noch eins unserer bestverkauften Alben. Ja, und wir haben von da ab einfach weitergearbeitet. Dann kam Nick D am Schlagzeug (Anm: D'Virgilio, ex-Spock's Beard), Dave Gregory (Anm: ex-XTC) an der Gitarre, Rikard (Anm: Sjöblom, ex-Beardfish) dann noch vor kurzem - und eine wichtige Entscheidung in den letzten Jahren war eben auch, wieder live zu spielen, zurückzugehen zu einer richtigen Band und alles so zu machen, wie das eben eine richtige Band tut."



Nick ist Amerikaner, Rikard Schwede - das macht das "Band sein" mit Sicherheit nicht einfach.

"It's a pain in the arse, to be honest. Früher war eine Band einfach eine Horde junger Typen, die aus der selben Gegend kamen. So war es zum Beispiel bei Beardfish! Bei uns ist das ein wenig anders, wir sind alle schon im mittleren Alter. Selbst die, die in England leben - David lebt zweihundert Meilen weg von mir, und wir sehen uns morgen. Ihn sehe ich am Regelmäßigsten, so ziemlich jeden Monat, den Rest der Jungs drei-, viermal im Jahr. Also haben wir einen Weg gefunden, wie wir sehr effizient arbeiten können - wenn wir uns sehen, nehmen wir eine ganze Menge Sachen auf, wir proben sehr konzentriert für Gigs, so daß wir das Maximale aus unserer Zeit miteinander herausholen können. Ist aber trotzdem ziemlich schwierig."

Dafür hat sich Big Big Train aber über die Jahre hinweg auch zu einer Art All-Star-Band entwickelt.

"Ja, das waren alles glückliche Zufälle. Nick kam wieder über Rob Aubrey zu uns, genau wie Rikard. Rob war da sehr wichtig für uns. Wir hatten einen echt guten Drummer, Steve Hughes, aber Nick ist einfach - alleroberstes Level. Nervtötend talentiert (lacht), ja, aber auch ein liebenswerter Kerl, ein wunderbarer Mensch. Und als er an Bord kam, stieg das ganze spielerische Level an. Und Dave Gregory war tatsächlich ein Freund von David, unserem Sänger. Und wir waren alle riesige XTC-Fans, Dave Gregory zu bekommen war irgendwie... whoah. Und Rikard - wir brauchten für die Liveshows eine richtig guten Keyboarder und einen richtig guten Gitarristen, und Rob sagte uns, daß er da jemanden kennt... auch er ist noch dazu ein super Typ, ein großartiger Sänger und Songschreiber. Das Schöne daran ist, daß wir alle problemlos miteinander klarkommen. Wir sind alt genug, keine Zeit an Drogen oder Egos zu verschwenden - wir wollen einfach nur Musik machen und Spaß haben. Natürlich, gelegentlich machen wir auch eine Flasche Rotwein auf und philosophieren über Gott und die Welt. Es ist einfach eine wunderbare Sache, die hoffentlich noch sehr lange weitergeht!"

Nun, vor ein paar Jahren habt Ihr ja auch einen Newcomer-Award des "Prog"-Magazins bekommen - etwas bizarr nach über zwanzig Jahren, oder?

"Oh ja, aber das war aber tatsächlich so ein wenig ein Wendepunkt für uns! Es war aber auch nicht exakt ein Newcomer-Award, sondern ein Breakthrough-Award, für Bands, die kurz vorm Durchbruch stehen. Und das ist ein weiterer Grund, warum unsere Verkäufe besser wurden: das "Prog"-Magazin hat, zumindest in England, dem Genre eine gewisses Profil verschafft, das es bislang nicht hatte. Wir waren bislang auf drei ihrer Awardzeremonien gewonnen, und "Prog" schafft es eben, in der BBC Erwähnung zu finden, die ganzen Radiosender an Bord zu bringen und erreicht damit auch viele Leute, die früher Pink Floyd oder Genesis mochten, aber überhaupt nicht wissen, daß das Genre immer noch Neues hervorbringt. Durch diese weite Streuung vergrößert sich der Fankreis dann natürlich auch."




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SaschaG
© 11/2017 whiskey-soda.de
 


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