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Star-Wars–Band Galactic Empire (Video Interview): Wenn Disney dich verklagt, bist du erledigt!

Diese Story ist für alle, die sich für Heavy Metal interessieren. Und für Filmsoundtracks. Und natürlich vor allem für Star Wars. Denn das ist im Kern das, worum es bei Galactic Empire geht: Um die wohl berühmteste Science-Fiction-Saga der Welt. Ungewöhnliche Ideen beginnen oft im Kleinen. Steve Jobs und Bill Gates entwickelten ihre ersten Computer in der elterlichen Garage. Die Geschichte der amerikanischen Star-Wars-Cosplay-Metal-Band Galactic Empire begann mit einem simplen Video, in dem Bandgründer Grant MacFarland zum 'Imperial March' von Star Wars Schlagzeug spielte.

Wie schreibt man überhaupt eine Metal-Version eines der berühmtesten Filmsoundtracks der Welt? Da war doch auch noch was mit Urheberrechten, wenn man ein bereits vorhandenes Kunstwerk interpretiert? Rechtliche Fragen gelten in diesem Fall nicht nur in Bezug auf die Musik. Auch die Krieg-der-Sterne-Kostüme sind rechtlich geschützte Marken, geistiges Eigentum, das man nicht ohne weiteres einfach nutzen kann. Vor allem nicht dann, wenn man (als Band) damit selbst Geld verdient und der Rechteinhaber der mächtige Disney-Konzern ist. Diese und etliche andere spannende Themen um die ungewöhnliche Band haben wir im Video mit Dark Vader (Chris Kelly, Lead-Gitarre), Boba Sett (Grant MacFarland, Schlagzeug) und Bass Commander (Carson Slovak, Bass) diskutiert.

Doch zunächst zurück zum besagten Drum-Cover-Video: Das kleine Video wurde zu einem viralen Hit, MacFarland tat sich mit seinem Freund und Wegbegleiter aus früheren Bands, Carson Slovak zusammen. Bevor man sich versah, hatte man im eigenen Tonstudio in Pennsylvania ein komplettes Demo-Album des Star-Wars-Soundtracks aufgenommen. Der Grundstein für die eigensinnige und witzige Idee war gelegt: Star-Wars-Charaktere spielen kostümiert die bekanntesten Lieder der Sternensaga. Als Heavy-Metal-Band!

Dabei war die effektive Ausarbeitung von der Grundidee bis zu einem fertigen Studioalbum noch ein langes und vor allem arbeitsintensives Unterfangen, nicht nur in Bezug auf die Musik, sondern auch die Logistik und Vorbereitungen, die ein solches Projekt erfordert. Wie genau dieser Prozess von der in den Computer eingelesenen Soundtrack-CD bis zum fertigen Galactic-Empire-Debüt-Album war, erläutern die drei Metal-Musiker im Video-Interview auf sehr interessante und detaillierte Weise. Wie beispielsweise repräsentiert man die unterschiedlichsten Instrumente eines Orchesters, die in verschiedenen Tonlagen spielen, mit lediglich ein paar E-Gitarren und einem Schlagzeug?

Bei aller professionellen Ernsthaftigkeit, die die Jungs dabei an den Tag legen, steht natürlich der Spass im Vorderrund. So abgedroschen das klingen mag: MacFarland, Kelly und Slovak sind selbst in erster Linie Fans. Metal-Musiker und Star-Wars-Nerds, ausgestattet mit einem eigenen Musikstudio, in dem sie mit der Produktion von Alben für bekannte Rock-und-Metal-Bands (August Burns Red, Live, Rivers of Nihil u.a.) ihre Brötchen verdienen. Wenn man die Jungs auf den Parodie-Charakter anspricht, den die Band und deren Musikvideos ausstrahlen, wird das besonders deutlich: Man werde den Rebellenabschaum auch in diesem Sektor der Welt vernichten, bekommt man da zu hören. Die berühmten gesuchten Droiden sollen wahlweise auf der Bühne unter Strom gesetzt oder an das Live-Equipment angestöpselt werden, um endlich die nervigen Computerprobleme bei den Auftritten der Band in den Griff zu kriegen.



Doch der Konzertabend läuft aus Fan-Perspektive rundum gelungen ab, von technischen Problemen ist nicht zu merken. Der Sound ist gut im eher bescheiden gefüllten Keller des Zürcher Komplex-Club – aber natürlich finden sich einige Jedis und Kopfgeldjäger im Publikum. Mit einigen Strahlern und einem effizienten Bühnenbild wird täuschend echt die Atmosphäre auf einem Sternenzerstörer hergestellt, die Stagehand ist stilecht in der schwarzen Uniform eines imperialen Offiziers gekleidet und in der Mitte der Show "würgt" Vader ein aufsässiges Crew-Mitglied mit seinem Machtgriff unter dem amüsiert-begeisterten Johlen des Publikums. Bei allem Spass geht es bei jedem noch so ausgefallenen Konzert aber letztlich natürlich um die Musik. Im Live-Setting wird lebendig, wovon die Herren bereits im Video gesprochen haben: Das hier ist technisch anspruchsvoller Progressive-Metal, von drei Gitarren und einer exzellenten Rhythmus-Sektion eindrucksvoll präsentiert. Die Action vor der Bühne spricht eine klare Sprache: Das Schweizer Metal-Publikum bangt begeistert von Anfang bis zum Ende mit den Köpfen. Auch die Musik an und für sich überzeugt offensichtlich.

Dass dabei die Live-Kostüme im Gegensatz zu jenen in den Musikvideos nicht gänzlich den Originalen entsprechen, stört offenbar niemanden. Zumal es dafür mehr als einen Grund gibt, wie das Trio in unserem Video überaus nachvollziehbar erläutert. An der Tatsache, dass der Konzertabend ein grosser Spass ist, ändert das aber nichts. Wer muss schliesslich nicht schmunzeln, wenn "Schlagzeuger Boba Sett" in voller Montur kurz nach dem Ende des Auftritts am dicht umringten Merchandise-Tisch erscheint, wo ihm Shirts und CDs beinahe aus den Händen gerissen werden?

Da wechseln bei fairen Preisen galaktische Credits in rauen Mengen den Besitzer. Der Plan ist offensichtlich: Es liegen neue Missionen vor der imperialen Truppe, die ihren Preis haben werden. Gerade haben die Amerikaner die Aufnahmen für ein neues Musikvideo beendet, über das Slovak im Interview ins Schwärmen kommt. Es werde Sturmtruppen geben, schicke visuelle Effekte, Aussenaufnahmen, eine richtige kleine Handlung – und all das unter der Leitung eines echten Musikvideo-Regisseurs. Die Vorproduktion eines neuen Albums (Härter, schneller und lauter soll Longplayer Nummer Zwei werden) ist ebenfalls bereits abgeschlossen. Und selbst wenn die Herren vom Imperium ein eigenes Tonstudio haben, eine neue Platte zu produzieren kostet echte Dollars.

Und schliesslich gibt es da noch den mächtigen Disney-Konzern, der drohend im Hintergrund lauert. Wie die Musiker im Film-Interview erläutern, hätten sie zwar alles getan, das "konkurrierende Imperium" nicht herauszufordern. Und auch wenn man bisher weder positive noch negative Meldungen von einem der grössten Medienkonzerne der Welt erhalten habe und daher wohl keine Gefahr drohe, ein wenig Vorsicht hat noch keinem Sturmtruppler geschadet. Sicher werden ein paar Credits aus dem Merchandise-Erlös für einen möglichen Zusammenprall der beiden Imperien zur Seite gelegt. Denn da klingt Carson Slovak im Gegensatz zu seinem Alter Ego, dem Rebellensoldat mit E-Bass, sehr bodenständig und so gar nicht nach einer weit, weit entfernten Galaxie: "Wenn Disney dich verklagt, bist du erledigt!"




 

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DanielF
© 10/2017 whiskey-soda.de
 


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Artikel:
- Star-Wars–Band Galactic Empire (Video Interview): Wenn Disney dich verklagt, bist du erledigt!

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