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ENTERA - Lego-Thrash für alle Generationen

Entera sind seit 1990 aktiv und haben somit eine lange Wegstrecke hinter sich. In all den Jahren haben sich die Thrasher zu einer festen Institution in Nürnberg, Franken und Umgebung entwickelt, die trotz aller Widrigkeiten und Schicksalsschläge immer weitermacht. Nach aktuell vier Alben und einem kultigen Lego-Video zum and-Hit "The Pit Is Ours" haben wir Bandgründer und Sänger Carsten Lutter die Geschichte aufgearbeitet und blicken in die Zukunft.

"Die Anfänge von Entera sind so grob 1988/1989. Als Gründungsdatum geben wir aber den März 1990, da wir erst in dem Monat eine vollständige Besetzung zusammen hatten. Anfangs waren wir in Homburg / Saar, dann folgte der Umzug nach Zweibrücken/Rheinland Pfalz und seit 2003 sind Entera in Nürnberg / Franken unterwegs. Die erste Zeit hatten wir mit Besetzungswechseln und mit der Proberaumsuche zu kämpfen. Ab 1993 ging es mit Gigs los und im selben Jahr kam unsere erste 7" "Crossing" raus." blickt Carsten zurück. Allerdings folgte dann ein Schicksalsschlag, der für viele Bands wohl das Aus bedeutet hätte. "Ein paar Monate nach der Veröffentlichung starb leider unser Gitarrist Jürgen Peters. Die Luft war dann erst mal raus, wir dachten auch darüber nach, die Band aufzulösen, machten aber doch weiter. Der damalige Gitarrist Bernd wechselte von der Gitarre zum Drum und wir suchten einen neuen Gitarristen. Es war zu der Zeit leichter einen Gitarristen zu finden, als einen Drummer. Mit einem neuen Gitarristen spielten wir einige Gigs, bis wir dann 1999 mit den Aufnahmen zur ersten CD "Betrayal Against Time" anfingen, die 2000 endlich erschienen ist. Danach wechselte die Besetzung. Der Drummer hatte noch fünf weitere Bands und der Gitarrist hatte keine Zeit mehr. Mit der neuen Besetzung spielten wir 2003 die CD "Believe, Fight Or Die" ein und kurz darauf kam der Umzug nach Nürnberg." erzählt der Fronter. Dort dauerte es fast ein Jahr, bis ein neuer Proberaum gefunden wurde.

Neue Musiker waren auch schwer zu finden, so dass die Band anfangs mit einem Aushilfsgitarristen spielen musste. Ab 2006 ging es mit Gigs richtig los und das hält sich bis heute. "Wir haben jetzt fast 300 Gigs gespielt, u.a. mit Master, Sabaton, Hämatom, Malevolent Creation, Debauchery, Destruction usw. 2008 folgte die nächste CD mit dem Titel "Daily Terror". Wir steuerten dann im Jahr 2009 zu dem Horror Film "Suffer And Die" einen Song bei. Dieser kam auch als Video mit auf die DVD-Veröffentlichung des Films. Im gleichen Jahr waren wir auf dem 25 Jahre-Sampler vom German Undergrund Crossection mit einem Song vertreten. 2010 konzentrierten wir uns erst mal auf die 20 Jahr-Feier, bevor wir mit dem Songschreiben wieder anfangen konnten. Die CD "The War Goes On" folgte 2012. Kurz nach der Veröffentlichung wurde unser Gitarrist krank und konnte nicht weiter Musik machen und der Drummer ist weggezogen. Wir spielten einige Gigs mit Iain Finlay (Ex- Running Wild Drummer) als Aushilfe, bevor wir mit neuer Besetzung 2015 die "The Pit Is Ours" EP rausbrachten", beschreibt Carsten, wie wild sich ungewollt das Bandkarussell in den Jahren drehte.

"Pünktlich zu unserer 25 Jahr-Feier war sie fertig. Wir dachten, nach so vielen Jahren ist es mal wieder an der Zeit eine 7" EP zu machen. Direkt nach der Single haben wir weiter Songs geschrieben und haben jetzt 12 fertig. 2016 ging es uns wie euch. Wir mussten für einen Flyer eine Strafe von ca 2500 Euro zahlen, den wir auf unserer Homepage hatten. Den Flyer hatten wir von einem Veranstalter bekommen, um damit für einen Gig Werbung zu machen. Leider war auf dem Flyer eine kleine Grafik mit drauf, die anscheinend geschützt war. Da wir den Flyer auf unserer Homepage hatten, mussten wir die Strafe zahlen", erzählt Carsten von seinem Erlebnis mit rechtlichen Problemen, über die sich Whiskey-Soda und Entera kennen gelernt haben. Die gemeinsame Frustbewältigung erfolgte in dem, was beide Parteien am besten können: Musik machen und darüber schreiben. Und machen immer weiter. Denn aktuell sind Entera im Studio und arbeiten neben den umfangreichen Live-Aktivitäten am fünften Album.

 

Carsten arbeitete als Radio- und Fernsehtechniker in einer kleinen Firma und machte dort auch ab und an Beschallungen. In der Firma fing später Olaf (der Drummer der ersten Single) an, der zu dem Zeitpunkt schon eine Band hatte. "Er fragte mich, ob ich bei einem Gig von ihnen mischen würde. Nach dem Gig war mir klar, dass ich auch auf die Bühne wollte und nicht nur mischen wollte. Ein weiterer Arbeitskollege wollte das ebenfalls und ein Kumpel von mir spielte Gitarre, so hatten wir schnell die ersten Musiker zusammen. Das war so Mitte / Ende 1988. Wir hatten anfangs einen Drummer, der aber nicht so recht voran kam. Da Olaf ein paar Wochen später aus seiner Band ausgestiegen war, nahmen wir ihn bei Entera mit dazu. Anfangs probten wir im Zimmer unseres Gitarristen, das ging aber nur ein paar Tage gut, dann zogen wir um in einen Schuppen neben der Garage. Da entstanden die ersten Entera-Songs, dass muss so ca. Mitte 1989 gewesen sein", erinnert sich Carsten an die Bandgründung. Was fehlte, war ein passender Name. "Wir hatten schon Wochen mit der Suche nach einem Namen verbracht. Alle die uns einfielen waren schon vergeben oder zu schlecht. Ich war mit Kumpels in einer Kneipe. Nach dem die Kneipe morgens um drei geschlossen hatte, sind wir zu einem Kumpel nach Hause gegangen und hockten bei dem noch eine Weile in der Küche rum. Ich sah ein Medizinbuch, dass von seiner Mutter war, die gerade eine Ausbildung im Medizin Bereich machte. Ich blätterte in dem Buch ein wenig rum und fand den Begriff "Entera". Er bedeutet "Innereien" oder auch "Aus dem Inneren". Ich fand das gut und schlug das in der nächsten Probe vor und wir waren alle sofort dafür".

Mittlerweile besteht die Band aus Julius (Drums), Iker (Gitarre und Back Voc) und Carsten. "Wir versuchen, die Arbeiten innerhalb der Band zu verteilen. Leider bleibt das meiste an mir hängen. Ich mache momentan die Homepage, organisiere die Gigs, schreibe die Texte, mache die Aufnahmen, die Booklets, Flyer, die Facebook Seite usw. Unser Gitarrist Iker hat jetzt seit ein paar Monaten eine Instagram Seite erstellt und postet da fleißig Bilder. Es ist aber schwierig das alles unter einen Hut zu bekommen, wir haben alle normale 40 Stunden Jobs und Kinder, Frau, Freundin usw." zeigt Carsten auf, wieviel Enthusiasmus nötig ist, um ein leidenschaftlich ausgeführtes Hobby am Leben zu halten.

Musikalisch vereinigen sich viele Einflüsse in den Song. "Unser alter Drummer kam aus der Death Core / Metal Core Richtung, hört aber auch Thrash Metal. Der Gitarrist kommt aus der Power Metal Richtung und hört aber melodischen Thrash Metal wie Testament, Megadeth usw. Ich höre viel Thrash Metal und Death Metal, ein wenig Grind Core und noch etwas Punk. Außerdem mag ich Bands, die nur als Trio unterwegs sind und ihre Platten auch nur als Trio einspielen", erklärt der Gründer, der meistens mit dem Schreiben der Texte anfängt. "Wenn ich einige Texte fertig habe, dann fangen wir mit dem Schreiben der Riffs an. Das machen wir gemeinsam im Proberaum. Iker oder ich schlagen ein Riff vor und nur wenn es jedem gefällt, dann verwenden wir es auch. Ist einer gegen das Riff, dann fliegt es raus. Wir versuchen auch, den typischen Songaufbau zu vermeiden. Wenn es nur nach mir ginge, würden wir noch deutlich verrücktere Sachen in unsere Songs einbauen. Auf der "The Pit Is Ours" EP sind da ein paar Sachen dabei, bei der nächsten CD haben wir das etwas zurück genommen."

Hier könnt ihr Euch das Video zum erwähnten Song sehen und Euch überzeugen:



Aufgrund der breiten musikalischen Basis sind die Entera-Fans bunt gemischt. "Da kommt von Metaller über den Punk bis zum Goth alles. So soll es auch sein. Das Alter spielt dabei auch keine Rolle, da kommen Eltern mit ihren Kindern, das geht locker bis zum 60jährigen. Wir haben auch einige Leute die schon seit Anfang der 90er zu unseren Gigs kommen, Leute die sehr weit fahren um uns zu sehen. Das freut uns natürlich, dass die Leute so viele Jahre dabei bleiben. Es gibt auch einige, die alles von uns kaufen, egal on Shirt, CD, Schal, Patch usw.", erfreut sich Carsten an einer festen Fan-Base.

Entsprechend positiv sehen auch die Pläne für die Zukunft aus. "Wir planen schon seit längerem eine DVD oder Bluray. Es sollen Musik-Videos drauf und ein paar Live Tracks. Bisher hatten wir aber noch keine gute Gelegenheit einen Gig zu filmen. Das soll aber 2017 endlich passieren. Wir arbeiten aktuell an einem neuen Musik-Video zu einem Song von der "The Pit Is Ours" EP. Dann haben wir noch ein Video fertig gestellt zu einem Song von unserer ersten CD "Betrayal Against Time" von 2000." Auch zum neuen Material kann Carsten schon Auskunft geben. "Es werden 11 Songs auf die CD kommen plus ein kurzes Instrumentalstück. Für die Aufnahmen haben wir einen Ex Entera Drummer, Julius, verpflichtet. Da der Drummer gerne schnell spielt und das auch gut zu den neuen Songs passt, wird die neue CD etwas härter und schneller als die alten Sachen ausfallen. Bei Entera hatten wir bisher nur einen Blast-Teil in einem Song. Auf der neuen CD werden ein paar mehr zu hören sein. Aber eine krasse Änderung im Sound oder in der Stilrichtung wird es nicht geben. Alles klingt immer noch nach Entera bzw Thrash Metal".

Für die, die nun neugierig geworden sind oder die Band noch nicht gesehen hat, hat Carsten noch einige Argumente, eine Show zu besuchen: "Wir legen großen Wert auf das Schreiben der Songs. Jeder Song sollte gut im Ohr bleiben und wir versuchen uns auch ständig technisch zu verbessern. Auch beim Sound haben wir genaue Vorstellungen. Wir wollen nicht klingen wie 1000 andere Bands. Ich mag Bands mit einem eigenständigen Sound und das wollen wir auch. Deswegen wird bei uns das Drum nicht getriggert, der Bass und die Gitarre werden beide mit Mikros abgenommen und beim Gesang gibt es keinerlei Effekte. Jeden Song auf einer Entera CD können wir 1:1 so auch live spielen. Dass wir anscheinend was Eigenständiges machen, zeigt sich auch bei den Reviews. Wir wurden schon mit so vielen verschiedenen Bands verglichen und einige haben auch schon geschrieben, dass wir eine eigene Nische gefunden haben. Wir versuchen möglichst oft live zu spielen. Das ist für mich das wichtigste beim Musik machen. Ich könnte auf CD-Aufnahmen, Proben usw. verzichten, aber ich möchte auf die Bühne und die Leute die kommen, sollen ihren Spaß haben."


 

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Ingo
© 09/2017 whiskey-soda.de
 


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