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Elements of Rock 2017 - Griechenland triumphiert

Alle Jahre wieder wird Uster bei Zürich zum Mittelpunkt der "White Metal Szene" - wenn das Elements of Rock Festival wieder für ein Wochenende im März seine Tore öffnet. 2017 feiert das inzwischen grösste europäische Festival seiner Art bereits seine vierzehnte Ausgabe und ist damit erfolgreich in der Szene etabliert.

Der Samstag stand dieses Jahr im Zeichen des Powermetal und versprach grossartig zu werden. Los ging's am späten Nachmittag aber zunächst mit dem Alternative-Metal-Nachwuchs Strugglers aus St. Gallen. Die junge Band trat sympathisch und unerwartet selbstsicher sowie stilistisch interessant auf. Die Power kam beim Publikum an! Man lief erfreut warm für den Überraschungs-Liebling Diviner aus Griechenland. Der war mit Spannung und hohen Erwartungen herbeigesehnt worden. Diviner sind eine höchst sympathische Band aus erfahrenen Musikern und der lebendige, exzellente und vor Spass sprühende Beweis, dass klassischer Heavy-Metal im Stil von Judas Priest, Iron Maiden, Accept oder Iced Earth mit modernem Sound immer noch eine absolute Hausnummer ist! Was für ein Leckerbissen, bei dem einfach alles stimmte: Gesang, Riffs, Sound, Melodien und Power ohne Ende! Die brachte auch das deutsch-finnische Death'n'Roll Kommando The Buried mit. Mit einer Mischung aus Verehrung, Selbstironie (Karohemden, "Oldschool"-Shirts, Latzhosen und Baseball-Kappen) und hochmotiviert zelebrierte die Band ihre Verehrung für die Genre-Pioniere wie Entombed und die Horrorfilme der 60er Jahre. Das Publikum feierte den launigen Sound mit Circlepits, auch wenn man den Eindruck hatte, dass zumindest ein Teil des Publikums das ironische Konzept der Band nicht so richtig einzuordnen wusste.

Das war aber auch egal, denn anschliessend stand mit Innerwish der zweite Teil der Griechenland-Experience auf dem Programm. Stilistisch eher im Powermetal verwurzelt, stand die Truppe ihren Freunden und Landsmännern von Diviner in nichts nach. Im Gegenteil. Die zweite griechische Gruppe des Abends schaffte es sogar, mit der hervorragenden Leistung ihrer Kollegen gleichzuziehen, was nicht zuletzt an der etwas anderen Ausrichtung trotz des gleichen, fantastischen Classic-Metal-Feelings lag.



Mit Signum Regis aus der Slowakei folgte direkt darauf die dritte Powermetal-Band. Ebenfalls eng mit dem Festival verbunden und gern gesehene Gäste mit einer eigenen Fanbase im Publikum, brachte das Quintett das nagelneue, fünfte Album "Decenium Primium" mit in die Schweiz. Eine Art Release-Party mit Freunden und eine weitere exzellente Band im Festivalprogramm. Die Slowaken vereinen ein wundervolles Gefühl für Ohrwurm-Melodien mit Spitzen-Riffs, das vom Keyboard mit einem Symphonic-Touch und vom geschickten Gitarristen Filip mit passenden Soli veredelt wird. Natürlich versteht auch Bassist und Bandgründer Ronnie König sowie der Rest der Truppe ihr Geschäft meisterhaft. Die Begeisterung und der Jubel des Publikums war den Herren aus dem Osten dementsprechend sicher. Und das direkt vor dem potentesten Namen im diesjährigen Festivalprogramm.

 

Whitecross gehören neben Stryper, Bloodgood, Petra und Barren Cross zu den bekanntesten Namen der überschaubaren, christlichen Rockmusik-Szene und gewannen auf dem Höhepunkt ihres Erfolges in den späten 80ern und frühen 90ern drei Dove Awards, den "christlichen Grammy". Wegen dem Stil ihrer frühen Alben teilweise mit Ratt verglichen, war das Quartett um Leadsänger Scott Wenzel und den klassisch ausgebildeten Spitzengitarrist Rex Carroll bereits mehrfach in Uster zu Gast, zuletzt 2013. Dort hatte Wenzel sein Haar noch kurz getragen, nun wieder eine graue Lockenmatte. Yeah! Natürlich wird der Headliner des Festivals sehnsüchtig erwartet und abgefeiert. Ein Klassiker eben, der seine Klassiker-Songs einem nostalgischen Publikum darbietet. Da kann man nicht viel verkehrt machen, wobei man der Band zugutehalten muss, dass vor allem Gitarrist Rex Carroll und Drummer Michael Feighan die teils ebenfalls hochkarätigen anderen Musiker des Festivals beinahe wie Amateure aussehen lassen. Neben den zahlreichen, ausgedehnten Gitarrensoli von Carroll ist das heimliche Highlight sicher das Drumsolo von Feighan. Der spielt nicht nur auf seinem Drumkit, sondern auf dem Bühnenboden, auf den Verstärkerboxen und allem anderen, was sich so findet. Eine beeindruckende Vorstellung, die manch einer so wohl noch nie gesehen hat. Auch sonst sprüht Feighan vor Energie, was sich natürlich auf die Zuschauermenge überträgt.

Danach haben es Freakings, die letzte Band des Festivals mit ihrem Thrash Metal schwer, selbst wenn die drei Jungs aus Basel ihr neues Album "Toxic End" mitgebracht haben. Viele Besucher sind müde und machen sich auf den Weg nach Hause, während die ersten verzerrten Gitarren zu hören sind. Es war einmal mehr ein gelungenes Musikfest, bei dem vor allem die klassischen Metalbands beeindruckend zeigen konnten, dass Metal noch lange junge und alte Rockmusikfreunde begeistern wird.

Fortsetzung Elements of Rock 2017 - Griechenland triumphiert Seiten 1 2

 

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DanielF
© 04/2017 whiskey-soda.de
 


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