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Amon Amarth mit Magiern und der Bruderschaft der Schlange

Manchmal ruft eine so gelungene Kombination von Metalbands zu einem Konzertabend, dass der Besuch auch dann lohnend erscheint, wenn nicht jede Gruppe in gleichem Masse für persönliche Begeisterung sorgt. Die Todes-Wikinger von Amon Amarth, die Thrash-Veteranen von Testament und das Melodic-Doom-Metal-Trio Grand Magus an einem Abend sind auf jeden Fall ein solches Line-Up. Seit Ende Oktober dauert die Jomsviking-Tour der headlinenden Skandinavier - wir waren für euch mit gezückten Schwertern im Komplex 457 in Zürich mit von der Partie.

Bereits um 19 Uhr ging's mit Grand Magus los - bedauerlicherweise hatten viele den Weg noch nicht in die ehemalige Industriehalle des Komplex unweit des Letzigrund-Stadions gefunden. Ob der berühmt-berüchtigte Berufsverkehr in der Schweizer Metropole oder das relative Desinteresse der Amon-Amarth-Jünger der Grund dafür waren, wird wohl für immer im Wikinger-Schlachtennebel verborgen bleiben. Sollte letzteres der Grund gewesen sein, dann muss jetzt an dieser Stelle einfach ein kritischer Einschub kommen. Denn erstens weiss ja jeder noch so grüne Fantasy-Nerd, dass im heldenhaften Schlachtengetümmel noch keinem Krieger die Begleitung eines Magiers geschadet hat. Zweitens sind doch auch Themen und Attitüde ganz ähnlich wie bei den Nordmännern vom Schicksalsberg. Und der dritte und wichtigste Punkt: Grand Magus sind schlicht in vielerlei Hinsicht die Essenz einer Metal-Band.

Und genau das lieferte das spielfreudige Trio um Frontmann JB Christoffersson auch. Sieben melodische Riffmonster von Songs in einer guten halben Stunde! Man mag den Stil der Band als "simpel" kritisieren - egal. Denn Grand Magus haben einfach das gewisse Etwas: Coole Hooks, tolle Riffs, die prägnante Stimme von Christoffersson und ganz, ganz viel Feeling irgendwo zwischen Metal, Doom und Blues. 'Sword of the Ocean', 'Steel versus Steel' und der 'Hammer of the North' wurden da mit wohligem Pathos besungen, und mit 'Varangian' war auch ein Titel vom neuen Album "Sword Songs" dabei. Da hörte man Judas Priest, Rainbow, Manowar und hier und da tropfte eine Nostalgie-Träne in einen den einen oder anderen mächtigen Bart im Publikum.

 

Die Bay-Area-Thrasher Testament haben nach dem hervorragenden (und sehr erfolgreichen) "Dark Roots of Earth" (2012) erst vor wenigen Wochen ihr elftes Studioalbum "The Brotherhood of the Snake" veröffentlicht. Wer es bereits kannte, wusste, was ihn an diesem Abend erwarten würde: Eine Bruderschaft, die noch lange nicht zu alten Eisen gehört. Ganz im Gegenteil: Hauptsongwriter und Gründungsmitglied Eric Peterson scheint wohl gerade so etwas wie einen zweiten (oder dritten?) Frühling durchzumachen. Das neue Album bietet 1a-Voll-auf-die-Fresse-Thrashmetal, der 2016 in punkto Härte eher in die Richtung von Slayer oder Kreator geht. Genau das zogen Testament dann während 45 Minuten auch auf der Zürcher Bühne ab. Dementsprechend ruppig legte Frontmann Chuck Billy mit dem fiesen Growl des Titelsongs vom neuen Albums los, während Drummer Gene Hoglan mit durchgedrücktem Gaspedal sein Instrument malträtierte. 'Rise Up' ist mit seinem einfachen Chorus DIE Mitsing-Thrash-Hymne: "When I say rise up - You say War!" Noch Fragen? Das Zürcher Publikum sang verzückt mit, und wie! Der grosse Saal des inzwischen enggepackten Komplex Clubs bestand schon zum zweiten Song aus einem schieren Meer aus emporgereckten Pommesgabeln.

Mit 'The Pale King' folgte dann der dritte Kracher, nicht ganz so derbe und schnell und eher groovig, aber nicht weniger energiegeladen. Doch auch die Fans der frühen Stunde sollten nicht enttäuscht werden. Mit 'Disciples of the Watch' hatten die fünf Herren als nächstes eines ihrer beliebtesten Lieder aus der frühen Phase im Programm, direkt im Anschluss zockten Testament den Titelsong vom gleichen Album: 'The New Order'. Während der ganzen Zeit war jedes einzelne der Bandmitglieder, die alle die 50 Lenze bereits überschritten haben, mit einer unglaublichen Energie und Bewegungsfreude am Start. Hoglan ging hinter seiner Schiessbude ab, Skolnick, Peterson und DiGiorgio plagten mit flinken Fingern fachmännisch ihre Instrumente.

 

Aber niemand spielte mehr (Luft)gitarre als Chuck Billy auf seinem besonderen Mikrofonhalter. Nämlich quasi immer dann, wenn der gute Mann nicht am Singen war. 'Dark Roots of Earth' durfte ebenfalls nicht fehlen, schliesslich war das gleichnamige Album vor vier Jahren in den Top Ten der Schweizer Albumcharts vertreten. Nach der atmosphärischen Midtempo-Nummer wurde dann mit 'Stronghold', dem dritten Titel von der neuesten Scheibe, wieder ein Zacken an Tempo zugelegt. Beste Speed-Metal-Laune verbreiteten die Amerikaner ohnehin während des ganzen rund 45minütigen Auftritts, inklusive dem Band-Hit 'Into The Pit'.

Amon Amarth mit Magiern und der Bruderschaft der Schlange Seiten 1 2

 

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DanielF
© 11/2016 whiskey-soda.de
 


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