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Elements of Rock 2016 - Extremer Sound, extreme Message

Für eine kleine, länderübergreifende Gemeinschaft ist es der Höhepunkt des Jahres: Das christliche Rock- und Metalfestival Elements of Rock in Uster bei Zürich. Sie kommen aus dem Süden Deutschlands, aus der Metalchurch bei Bern, der ehemaligen Jesus-Freaks-Gruppe Schwarze Braut und aus allen möglichen sonstigen Backgrounds. Hinzu kommen alljährlich international befreundete Gruppen wie Sanctuary International sowie Whitemetaller aus Italien und Skandinavien. Dann geht es drei Tage richtig rund. Mit intensiven Gesprächen, mit Gottesdiensten der anderen Art. Aber vor allen Dingen mit einem: Harter Musik. Whiskey-Soda Metal-Redakteur Daniel ist dem familiären, komplett ehrenamtlichen und non-kommerziellen Festival seit Jahren verbunden und war zur diesjährigen, dreizehnten Ausgabe wieder mit dabei.

Die Ausgabe 2016 war trotz des traditionell vielseitigen Line-Ups besonders Extrem-Metal-lastig. Für den Festivalauftakt am frühen Freitagabend sorgten AM:PM aus Vevey in der französischen Schweiz. Und was für einen Auftakt! Die junge Truppe agierte mit ihrer sehr appetitlichen Mischung aus melodischem Deathmetal und Deathcore locker und unverkrampft - und mit jeder Menge Power. Auf ihrer Facebook-Seite gibt die Band als musikalische Vorbilder All Shall Perish, Parkways Drive und Amon Amarth an. Das trifft es eigentlich ganz gut - zumal die beiden erstgenannten Gruppen zu den allerbesten ihres Genres gehören. AM:PM machten ihren Vorbildern alle Ehre - der frankophone Fünfer verplemperte keine Zeit mit einem gemütlichen Einstieg sondern drückte gleich voll aufs Gaspedal! Neben heftigem, rhythmischen Mitwippen entlockte Sänger Nicholas dem ein oder anderen Besucher ein Schmunzeln, als er sich für seine etwas schwache Stimme infolge einer Erkältung entschuldigte - und dann losröhrte, daß es eine wahre Freude war. Auch der Rest der Band beherrschte das Genrehandwerk zweifellos - Fans dürfen sich auf das in Produktion befindliche Debütalbum der Band aus der Westschweiz freuen.

 

Hilastherion aus Finnland waren sichtlich dankbar und erfreut über die Möglichkeit des ersten Auftritts außerhalb ihrer Heimat. Der melodische Death-Metal mit Keyboard und zwei Gitarren gefiel, hatte aber mit Soundproblemen zu kämpfen. Die Gitarren und das Keyboard waren recht stark von Bass und Schlagzeug überlagert. Umso bedauerlicher, weil die Gitarren und das Keyboard viel zu bieten hatten. Sänger William hatte mit seinem Bart, Glatze und muskulösem Körper etwas von einem finnischen Phil Anselmo und machte seinen Job ordentlich. Obwohl bisher noch nie im Ausland aufgetreten, haben die Finnen bereits zwei Alben aufgenommen. Die Erfahrung merkte man dem Auftritt an. Was klar herausstach war der Gesang. Der wechselte zwischen Growls, Screams und Klargesang und gab der Musik der Nordmänner eine besondere Note.

Opus Irae aus Heilbronn waren mit ihrem "Dark Melodic Black Metal" bereits 2012 zu Gast beim Elements of Rock. Anfang des Jahres hat die Band die Single "The Burden of Man" über das schwedische Label Endtime Productions veröffentlicht. Vorausgesetzt, man kann mit Black Metal (Gesang) etwas anfangen, ist die Band top. Songwriting, Atmosphäre (vor allem in Kombination mit der weiblichen Sängerin), Bühnenshow mit Nebel, Licht und Aufstellern, Bühnenpräsenz und technische Fertigkeiten der geschminkten Musiker - da gab es nichts zu mäkeln, alles wirkte aus einem Guss und professionell inszeniert. Die Drums und Riffs mit Hochgeschwindigkeit sowie der schrill-böse Gesang von Frontmann "Dorn" waren genretypisch richtig brutal, wurden aber immer wieder stimmungsvoll von ruhigen Keyboard- und Gesangspassagen der blonden Sängerin "Stern" akzentuiert. Langeweile kam da beileibe keine auf, weder für Augen noch Ohren. Nach einer knappen Stunde waren die Schwaben am Ende ihres Sets und ernteten verdienten Applaus und begeistertes Johlen.

Mit Leviticus war es dem Veranstalterteam in diesem Jahr nach Bands wie Barren Cross, Whitecross oder Sacred Warrior erneut gelungen, eine Legende der christlichen Rockmusik nach Uster zu holen. Von Anfang bis Mitte der 80er zählten die Schweden neben Stryper, Bloodgood, Petra und den bereits erwähnten Namen zu den bekanntesten und erfolgreichsten Bands der christlichen Rockmusik-Szene. Zum 35jährigen Bandjubiläum brachten die Skandinavier das nagelneue Box-Set "35 Years Anniversary In His Service" mit, das die vier Studioalben sowie ein Live-Album von 2003 enthält. Seit der Reunion-Show in jenem Jahr treten Leviticus nur noch selten auf - eine echte Gelegenheit also für Fans der ersten Stunde, die Rock-Dinosaurier noch einmal Live zu erleben. Auch wenn Glatzkopf Peo Petterson selbstironisch das Alter der Band an der Länge seiner Haare festmachte, hatten die fünf Herren um Gitarrist und Bandleader Björn Stigsson sichtlichen Spass, die Bühne zu rocken.

 

Zumal auch vor der Bühne eher Herren Ü-40 die Party des Tages feierten. Petterson gab den gutgelaunten Rock-Daddy und zeigte mit viel Bewegung und Enthusiasmus, dass bei der Band schon immer neben Grooves und Beats die Message wichtig war. So kommentierte er immer wieder die Songs. Vom klassisch-metallischen 'Flames of Fire' über das gospelige 'Saved' bis zu den Band-Klassikern 'The Suffering Servant' oder 'Messiah' war in 90 Minuten vor und auf der Bühne jede Menge los. Egal ob an Gitarre, Bass, Keyboard oder Schlagzeug - die Schweden überzeugten auf der ganzen Linie wie erwartet und waren somit auch für Nicht-Kenner die beste Band des Tages. Den Auftritt von Triuwint aus Nürnberg mit ihrem deutschsprachigen Black Metal konnten wir leider nicht mehr verfolgen und haben dementsprechend nichts zu berichten. Für das Whiskey-Soda-Team ging damit der Tag mit dem locker-rockigen Auftritt von Leviticus kurz nach Mitternacht zu Ende.

Elements of Rock 2016 - Extremer Sound, extreme Message Seiten 1 2

 

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DanielF
© 03/2016 whiskey-soda.de
 


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