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Neal Morse - 'Gott ist meine Inspiration'

Neal Morse ist ein echtes Multitalent. Der im August 1960 in Kalifornien geborene streng gläubige Musiker ist Sänger, Gitarrist, Keyboarder, Komponist und Texter. Mit der Prog-Band Spock's Beard wurde er in den 90ern bekannt und schlug dann Solopfade ein. Inzwischen spielt er regelmäßig mit den Prog-Supergroups Transatlantic und Flying Colors. Gemeinsam mit dem Schlagzeuggenie Mike Portnoy und seinen Weggefährten Bill Hubauer (Keyboards), Eric Gillette (Gitarre) und Randy George (Bass) tourte er aktuell durch Europa, um das neue Album "The Grand Experiment" vorzustellen. Dieses Album entstand mit dem Konzept, im Studio zu improvisieren, ohne zuvor festgelegte Ideen zu haben. Vorheriges Songwriting fand also nicht statt. Whiskey-Soda traf Neal Morse in Hamburg backstage vor dem dortigen Konzert und nutzte die Gelegenheit, mit dem sympathischen Amerikaner über die Entstehung der aktuellen Platte, Progressive Rock und göttliche Inspiration zu sprechen.


Whiskey-Soda (W-S): Hey Neal, zunächst einmal herzlich willkommen in Deutschland und vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, ein wenig mit uns zu plaudern.

Neal Morse (NM): Ich hab' Euch zu danken! Danke, dass ich hier sein darf.

W-S: Und danke, dass du nach Hamburg gekommen bist.

NM: Oh, es ist immer wieder toll, in Hamburg zu sein. Mir gefällt diese Stadt sehr gut.

W-S: Mike Portnoy und du wart beide auf dieser Tour ziemlich erkrankt. Daher zunächst mal die Frage, ob es euch beiden wieder besser geht?

NM: Ja, ein Glück. Wir waren echt fertig. Mike musste in London ins Krankenhaus. Aber ja, danke, wir sind wieder fit.

W-S: Das ist gut und freut uns zu hören. Zunächst mal herzlichen Glückwunsch zum neuen Album "The Grand Experiment", ein wirklich grandioses Stück Prog-Rock, wie wir finden.

NM: Vielen Dank. Es freut mich sehr, wenn es gut bei den Fans ankommt.

W-S: Das Album entstand ja, ohne vorheriges Songwriting direkt im Studio. Auf der Platte beginnt der erste Song 'The Call' mit den Worten 'Leave it all behind you / try to let it go / free the chains that bind you / let your heart go and follow the call'. Kann man sagen, dass dies auch auf dich und die Band zutrifft? Habt Ihr bei dieser Herangehensweise alle Ketten gelöst, alle Konventionen hinter euch gelassen und das gemacht, was Euch in den Sinn kam?

 

NM: Nun, diese ersten Textzeilen hat Bill Hubauer geschrieben. Ich hab den Text aber ein wenig geändert. Der Originaltext lautete in etwa 'Leave it all behind you / time to let it go...' dann folgte '...and that love shine on us all'. Ich erinnere mich nicht mehr genau. Auf jeden Fall haben wir's geändert. Wir haben aber zunächst gar nicht geplant, das Album mit dieser Textzeile zu eröffnen, das hat sich vielmehr später so ergeben. Es war auf jeden Fall Bills Idee, den Song a cappella zu beginnen. Er musste uns dazu überreden, es so zu versuchen. Wir haben es also probiert, und es hat uns gefallen. Es war ein toller Anfang.

W-S: War das denn schon immer etwas, das du gerne mal machen wolltest? Ein Album aufzunehmen ohne vorheriges Songwriting?

NM: So etwas habe ich schon sehr lange machen wollen. Ich habe es immer wieder geplant, aber hatte dann Angst, nicht genug Zeit dafür zu haben. Wenn man so arbeitet, dauert es definitiv länger mit dem Album. Immer wieder wollte ich es machen, aber so etwas kostet mehr Zeit im Studio, und man braucht einfach auch viel mehr Zeit mit den anderen Bandmitgliedern zusammen. Jeder hatte ja auch andere Termine. Aber jetzt hat es geklappt, und es war wirklich eine interessante Erfahrung.


W-S: War das ganze Konzept also deine Idee?

NM: Wir haben alle gemeinsam darüber gesprochen. Randy (Randy George, der Bassist, Anm. d. Red.) hat mich schon vor Jahren darauf angesprochen. Er meinte, es wäre toll, wenn wir als Band mal ein Album gemeinsam direkt im Studio schreiben würden, so dass jeder seine Ideen direkt vor Ort einbringen kann.

W-S: Also brauchtest du die anderen auch gar nicht lange zu überreden, es auf diese Art und Weise zu machen?

NM: Nein, sie waren alle sofort begeistert davon. Klar, für die Band bedeutete dies ja auch, dass jeder einzelne viel mehr Freiheiten hatte, sich musikalisch einzubringen. Jeder konnte im Studio direkt etwas dazu beitragen. Das ist etwas, was jeder Musiker gerne macht - direkt ein Teil der Entstehung zu sein, nicht nur einfach etwas zu spielen, das jemand anderes geschrieben hat. Von daher waren sie alle begeistert von der Idee. Und es hat uns allen großen Spaß gemacht.

W-S: Und wie ist das im Studio genau gelaufen? Habt Ihr einfach angefangen zu jammen, oder gab es spezielle musikalische Ideen?

NM: Manchmal haben wir es tatsächlich so gemacht, dass wir einfach angefangen haben zu spielen und geschaut haben, was dabei entsteht. Wir haben auch gemeinsam die eine oder andere Idee weiter entwickelt, die einer von den Jungs hatte. Das kann eine einfache Idee gewesen sein, oder ein Demo, das jemand schon mal aufgenommen hatte. Wichtig war, dass wir alles gemeinsam aufgegriffen und entwickelt haben. Eines Morgens wachte ich auf und dachte so zu mir: 'Wow, was für ein großes Experiment machen wir hier gerade. Ich hoffe, es klappt alles'. Und dann wurde mir klar, dass das ja ein cooler Titel für einen Song sein würde: The Grand Experiment. Ich lag da einfach so und sang vor mich hin: 'It's a grand experiment...da da dam....' (lacht) Ich fuhr dann ins Studio, und Bill war der erste, der da war. Wir haben es gemeinsam entwickelt. Es war zunächst ein ganz langsamer Song - sehr Keyboard-orientiert. Dann kamen Mike, Eric und Randy dazu. Sie wussten zuerst nicht so recht, was sie davon halten sollten. Ich glaub, es hat ihnen nicht gefallen. Aber dann hat Eric den Riff, den wir auf dem Keyboard entwickelt hatten, auf der Gitarre gespielt. Er hat es schneller und heavyer gemacht, und plötzlich waren wir alle begeistert. Der ganze Song ist dann innerhalb von nur einer Stunde entstanden.


 

Drummer Mike Portnoy durchquert gerade den Backstage-Bereich und wirft im Vorbeigehen nicht ohne Stolz ein, dass er einen Teil der Melodie des Songs geschrieben hat.

W-S: Der Titelsong ist wirklich sehr eingängig, wenn man ihn einmal gehört hat, bekommt man die Melodie nicht wieder aus dem Kopf.

NM: Ja, das stimmt. Er wäre was für eine Single-Auskopplung, definitiv.


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