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Helloween - Von markigen Worten und Kunststücken

Vor dem Erfolg kommt die Basisarbeit. In unserem Falle ist der Erfolg ein informativer Artikel für den Leser über Helloween, den Urvätern des Melodic Speed Metal oder auch im Volksmund Happy Metal tituliert. Die Basisarbeit dafür definiert sich über einen kurzen Abriss der letzen, turbulenten Geschehnisse im Lager der Kürbis-Köppe.

Das übliche Besetzungs-Halali dürfte jetzt mal als Grundwissen eines jeden zünftigen Metallers vorausgesetzt werden. Nur soviel: Namen wie Kai Hansen, nun bei Gamma Ray, Ingo Schwichtenberg (R.I.P.) oder Michael Kiske sind Fans der Hamburger Combo bzw. ihrer populären Spielart geläufig. Mit Andi Deris, früher Pink Cream 69 wurde ein mehr als adäquater Ersatz für den scheidenden Kiske gefunden, auch mit Uli Kusch und Roland Grapow wurden mehr als fähige Musiker rekrutiert, mit denen man Scheiben wie „The Time Of The Oath“, „Better Than Raw“ oder „The Dark Ride“ eintrümmerte. Letztes Album wurde zu einem Wendepunkt in der beachtlichen Bandhistorie, denn das sehr düstere Epos stellte eine Abwandlung von den bis dato fröhlichen Kompositionen Helloween´s dar, auch innerbandliche Zerwürfnisse kamen ans Tageslicht. Zwischenmenschlich wurde die Tour ein Martyrium, was sich schon in den nicht allzu euphorischen Reaktionen von Ur-Gitarrist Michael Weikath beim damaligen Interview zeigte. Schlussendlich zeigte er dann den Herren Kusch und Grapow die Rote Karte, Helloween suchten neue Mitstreiter und das Ergebnis äußert sich nun im neuen Machwerk „Rabbit Don´t Come Easy“. Mehr als genug Stoff also, Weiki zum Interview zu bitten...
Nach viertägigem Interview-Marathon ertönt der schwarzhaarige Gitarrist und Kettenraucher sehr entspannt und munter am Telefon, ist witzig drauf und hat Spaß am Reden über das neue Album mit dem etwas zweideutigem Titel... „Den Titel kann man schon recht zweideutig deuten, aber das ist eine englische Redewendung und heißt soviel wie ein Kunststück vollbringen. Auf Spanisch klingt das noch viel witziger... Die Idee kam von mir, sogar Markus (Großkopf, Bassist, Anm.d.V.) hat die Bedeutung erfasst, was mir zeigt, dass wir ja ganz vernünftig Englisch können.“ lacht Weiki. Das erklärt auch das Album-Cover, bei dem ein Zauberer ein Kaninchen aus dem Hut zieht. Sinnbildlich dafür, dass die Songs nun doch wieder sehr traditionell nach den Kürbissen klingen und wieder verprellte Fans zurückgewinnen werden. „Das Feedback seitens der Presse war bis jetzt positiv, die meisten sind froh, dass die Scheibe so klingt.“ diktiert Weiki in den Schreibblock.

 

„The Dark Ride“ soll nicht verteufelt werden, klang die Scheibe doch wie eine Frischzellenkur wie seinerzeit „The X-Factor“ bei Iron Maiden: Düster, hart, hymnenhaft und mit einer modernen Produktion versehen, sicherlich einer der Pluspunkte der von Michael Weikath so ungeliebten Scheibe. Deshalb wurde wieder Charlie Bauerfeind verpflichtet, einen satten, modernen, aber auch traditionellen Sound den Songs auf „Rabbit Don´t Come Easy“ zu geben. „Ja, Charlie kennt solche alten Sachen, er hat ja auch einige Helloween-Klone produziert und die wollten ja diesen ganz speziellen Sound. Die „Dark Ride“ hat er auch schon modern produziert, nur wurde das Album in New York im Sterling Sound-Studio gemastert und die haben da alle Höhen gekappt. Naja, und das ist beim neuen Album nicht so, der Sound ist absolut so beabsichtigt!“ zeigt sich The Weik diesmal absolut zufrieden mit dem Ergebnis. „Wieso soll ich vom Sound her diesen Kindergarten-Amis hinterherlaufen, die gerade mal seit vier Jahren Gitarre spielen können? Dafür habe ich nicht angefangen, mit 12 Jahren Gitarre spielen zu lernen, da hatte ich keinen Bock drauf... Außerdem hat man mir gesagt, dass „The Dark Ride“ die am schlechtesten verkaufte Platte von uns war, sogar noch schlechter als die „Chameleon“!“ gesteht Michael.
Einen großen Anteil am neuen Schwung hatte auch Ex-Freedom Call-Gitarrist Sascha Gerstner, dessen Songs wie „Open Your Live“ mächtig nach vorne gehen. Nachdem Mark Cross, ehemals Metalium als neuer Drummer präsentiert wurde und zwei Stücke eintrommelte, erwischte den Ärmsten das Pfeiffersche Drüsenfieber. Mickey Dee von Motörhead sprang ein und spielte die verbleibenden Parts ein, nun steht mit Stefan Schwarzmann ( Running Wild, Accept, U.D.O.) ein neuer, renommierter Schlagwerker in den Reihen. „Mit den Beiden würde ich gern 20 Jahre weitermachen, das sind zwei lustige Hunde!“ zeigt sich Weiki von den Neuen begeistert. „Jetzt gibt es keine Intrigen mehr. Sascha ist sehr talentiert, lustig, hat eine progressive Seite, kennt viele Sachen, ist interessiert und hat einen eigenen Stil. Das muss man erst einmal bei einem noch relativ jungen Musiker finden. Er hat eine Mords-Energie, hatte ja auch noch die Coverband, bei der er am Wochenende immer im Süden gespielt hat, vor 2000 bis 4000 Leuten. Doch dort ist er vor 2-3 Wochen ausgestiegen.“ lobt Michael seinen Mitstreiter an der Sechssaitigen.

Die volle Konzentration auf Helloween dürfte dem Chef auch gefallen, denn offiziell war ja dies der Grund für den Rausschmiss von den Herren Grapow und Kusch, die zuviel Energie für andere Projekte aufbrachten. „Sascha und Stefan sind zugängliche, lustige Leute, die anderen waren nur am Mauscheln, man hatte fast den Eindruck, dass sie gegen Helloween waren. Uli hat es auf der letzten Tour fertig gebracht, fast zwei Wochen kein Wort mit mir zu wechseln und ich weiß nicht mal, warum. Sowas muss ich mir dann nicht geben!“ zeigt Weiki seine Gründe für den Rausschmiss auf. Und wie findet er die [li]Masterplan-Sachen? Hat er sie überhaupt gehört? „Ja, habe ich. Naja, die besseren Titel sind von Uli, aber die kannte ich ja bereits von der „Dark Ride“-Session, an denen hat Andi bereits mitarrangiert. Das war für mich nicht sonderlich überraschend. Jon Lorde hat dann noch einige Texte dazu geschrieben und das war´s. Aber stellenweise fand ich das Material nicht so nachvollziehbar, etwas konfus, wenn ich das mal so als erfahrener Songwriter sagen darf...“ urteilt Weiki über seine Ex-Kollegen.
Nach all diesen Problemen ist es doch verwunderlich, dass das neue Album nicht eine Art „The Dark Ride, Pt.2“ wurde, sondern sehr kraftvoll und positiv klingt. Wie kam´s? „Das hat eine menschliche Erklärung. Probier doch mal, mit dieser negativen New Metal-Grütze an eine Frau zu kommen! Ich war immer guter Dinge, bin ein lustiger Typ. Und wir sind doch weit mit unserer Musik gekommen. Leute, die die negativen Sachen wollen, sind entweder „Dark Ride“-Verfechter oder das sind Unkenrufe von Leuten, die gegen uns sind, das interessiert uns nicht. Wir kommen in andere Länder und werden abgefeiert, wenn wir guter Dinge sind.“ weiß Weiki. Das es aber auch anders geht, beweist er mit folgender Anekdote: „Ich habe ein Video von uns aus Hamburg, wo ich auf der Bühne versuche, achtmal mit Roland Kontakt aufzunehmen und er gar nicht reagiert, sondern nur unter seiner Matte dasteht. Das muss ich nicht haben!“.
So scheint also im Hause Kürbis alles wieder im Lot zu sein, musikalisch wie personell. Da kann man also getrost in die Zukunft blicken: „Wir machen einfach weiter! Ab September beginnen die Headliner-Touren, wir spielen in Istanbul, Zagreb, in östlichen Ländern, England und Nordamerika sogar. Rock soll ja wieder groß werden!“ prophezeit The Weik. Seid also dabei, wenn die Kürbismänner das Karnickel aus dem Zylinder zaubern und das Kunststück vollbringen, alte Fans zurück zu gewinnen als auch Liebhaber der Moderne mit „Rabbit Don´t Come Easy“ zu begeistern.


 

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Ingo
© 04/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Helloween

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Artikel:
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- Helloween - Beim ersten Mal da tut es noch weh...
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Rezensionen:
- The Dark Ride
- Better than Raw
- Rabbit Don´t Come Easy
- Mrs. God
- Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
- The Legacy World Tour 2005/2006
- Gambling With The Devil
- Unarmed: Best of 25th Anniversary
- 7 Sinners
- Straight Out Of Hell
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- Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998


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