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Sepultura - Auf dem Weg von den alten zu den neuen Sepultura

Über das neue Album, den Sänger Derrick Green, die Trennung von Roadrunner, die geplante DVD und die Zukunft der bisher erfolgreichsten Band Brasiliens.

Als sich damals die Brüder Max und Igor Cavalera, Jairo T. und Paulo Jr. 1984 in Belo Horizonte, Brasilien, zum ersten Mal trafen um gemeinsam Musik zu spielen, ahnte wohl niemand, wie erfolgreich sie einmal damit werden würden. Heute sind Sepultura über die ganze Welt bekannt und haben in Brasilien inzwischen den Status von Nationalhelden erreicht.

Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg mit vielen Rückschlägen. Der letzte und vielleicht gravierernste Einschnitt war 1996 der Streit mit ihrem damaligen Sänger Max Cavalera und die daraus folgende Trennung.

Wer damals den Untergang der Band prophezeite, wurde inzwischen eines Besseren belehrt. Mit ihrem neuen Sänger Derrick Green geht es inzwischen in die dritte Runde und demnächst erscheint das neue Album „Roorback“ – Grund genug der Band ein paar Fragen zu stellen.

Als erstes interessiert uns natürlich der ungewöhnliche Name des neuen Albums und Andreas Kisser, Gitarrist der Band seit dem Ausstieg von Jairo T. 1988, gibt bereitwillig Auskunft: „Zum ersten, weil Roorback ein ziemlich einzigartiger Name ist. Es ist etwas, wo ich mir ziemlich sicher bin, dass es niemand wirklich weiß, was er bedeutet. Es klingt sehr stark und auch seine aktuelle Bedeutung ist ziemlich stark!“
Eine „Roorback“, so belehrt uns der Duden, ist eine unwahre und beleidigende Geschichte, die zum politischen Vorteil ( z.B. Rufmord oder Propaganda) genutzt wird.

 

Anders als auf den letzten Vorgängeralben, erwartet den Zuhörer eine deutlich heftigere musikalische Kost ohne Gastauftritte anderer Musiker oder wie Andreas Kisser es beschreibt: „Diesem Mal haben wir entschieden, dass nur die Band gemeinsam in den Proberaum gehört – nur mit der Musik und diese möglichst einfach und direkt halten. Es sind nur zwölf Lieder, aber zwölf Lieder bei denen wir uns mit dem aktuellen Geschehen in der heutigen Welt auseinandersetzen!“
Und Sänger Derrick Green wächst zusehends ins Bandgefüge hinein, zumindest bei Live-Auftritten übernimmt er jetzt bei den wichtigen Songs die Gitarre zur Hand und auch Andreas Kisser weiß nur Gutes über ihn zu berichten: „Er wird immer besser: er gewöhnt sich immer mehr an ein Instrument in seiner Hand. Er war in seiner Band vor Sepultura bereits Gitarrist, spielte aber nur Hardcore-Zeug. Aber langsam wird es was bei ihm, er übt fleißig. Er entwickelt mehr Selbstvertrauen und seinen eigenen Stil. Das macht das Touren. Jede Nacht auftreten ist der richtige Weg, um als Musiker zu wachsen!“

Beim Mann hinter dem Mischpult verließ man sich erneut auf Steve Evetts, der auch schon „Nation“ produziert hatte. Aus familiären und finanziellen Gründen wurde das neue Album allerdings komplett in Brasilien aufgenommen und abgemischt.
Und nach über 14 Jahren trennte man sich von ihrem Label Roadrunner-Records und wechselte in Europa zu SPV: „Wir werden mehr Kontrolle über unsere Musik haben. Nun glauben Menschen an eine Zukunft dieser Bandbesetzung und in die Zukunft von Sepultura. Roadrunner wollten nur die alten Sepultura und wir wollten die neuen Sepultura.“

Das Auflösen der Vertrages mit Roadrunner hinderte diese allerdings nicht daran, noch das Live-Album „Under A Pale Sky“ vom 16. Dezember 1996 zu veröffentlichen. „Wir versuchten Roadrunner daran zu hindern, dass Album auf den Markt zu bringen, weil wir das nicht mit unseren Fans teilen wollten. Wir hatten viel bessere Auftritte auf der „Roots“-Tour und das war die letzte Show mit Max zusammen. Es war ein schrecklicher Tag für uns und es definitiv nichts, was uns an gute Zeiten erinnert“.

Mit den neuen Rechten und Freiheiten bei SPV ist auch gleich ein neues Live-Album und eine DVD geplant. „Wir haben bereits einiges an guten Material, aber wir wollen auf dieser Tour noch einiges machen und wirklich versuchen, soviel wie möglich zu sammeln. Wir haben einiges zu zeigen und zu sagen – Es wird mit Garantie eine sehr interessante DVD werden“.
Geplant ist ein Überblick über die neue Bandbesetzung und ihre Erlebnisse in den letzten vier bis fünf Jahren. Etwas, so meint Andreas Kisser leicht vorwurfsvoll, was Roadrunner niemals wirklich gemacht hat.

Um sich nach der Trennung bei neuen Plattenfirmen zu bewerben, begannen Sepultura im August letzten Jahres die Aufnahmen zur „Revolusongs“-EP, wo sie Songs von U2, Devo, Puplic Enemy, Jane’s Addiction, Hellhammer oder Exodus coverten. „Unser Hauptmotivation war gewesen, etwas musikalisch herausforderndes zu machen. Wir nahmen all die Bands, die uns irgendwie in unserer Karriere beeinflusst haben und auch andere Bands, die wir zwar nicht mochten, aber mit denen wir musikalisch etwas interessantes anfangen konnten. Am Ende blieben wir mit dieser Bandauswahl und haben wirklich sehr viel Spaß dabei gehabt.“
In Europa wird diese EP freundlicherweise als Bonus-CD in der Special Edition vom neuen Album enthalten sein. Das Video zu dem U2-Cover „Bullet The Blue Sky“ bei dem Sepultura-Fans aus der gesamten Welt mitwirkten, wurde übrigens vor kurzem mit dem "Award for best direction of photography" des "Brazilian Cinematography Association Awards" ausgezeichnet.

Vor kurzem waren Sepultura noch zu Promoting-Zwecken auf Clubtour durch Europa, unter anderem gemeinsam mit Cradle Of Filth in der Berliner Columbiahalle (siehe Konzertbericht). Zur Zeit spielen sie eine Tour zusammen mit Voivod durch Amerika und sobald das neue Album veröffentlich wurde, werden Sepultura erneut auf Europa-Tournee gehen. Zwar sind bis jetzt erst wenige Deutschlandkonzerte bestätigt, doch zumindest ist mit den Newcomern Crosscut als Lokaler Support bei einigen Konzerten bereits eine gute Wahl getroffen worden.

Was die Zukunft auch bringen wird, man kann sich sicher sein, dass auch weiterhin mit Sepultura zu rechnen ist und das neue Album „Roorback“ ist nur ein weiterer Schritt in die richtige Richtung – weg von den alten zu den neuen Sepultura!


 

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Kurzinfos: Sepultura

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