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Captain Planet - Nicht sauber spielen, sondern lebendig

Eine Mini-Wochenend-Tour mit genau zwei Konzerten hat die Punk-Band Captain Planet Ende November in den Städten Münster und Oberhausen gespielt. Wir haben vor dem Konzert in Oberhausen mit Sänger Arne und Gitarrist Benni darüber gesprochen, wie die große mediale Aufmerksamkeit mit den kleinen Tourneen zusammenpasst, wie sich der Sound der Band mit dem neuen Album 'Treibeis' verändert hat und welcher alte Bekannte sie von nun an auf der Bühne unterstützt.

Die 'Zeit' und die 'Welt' überhäufen Captain Planet mit Lob - sehr ungewöhnlich für so eine Punk-Band, die bisher nur in Szenekreisen gefeiert wurde (dort allerdings äußerst begeistert). Doch Captain Planet schwingen sich nicht auf die große Welle der medialen Aufmerksamkeit, sondern gehen wie eh und je nur am Wochenende und an ihren Urlaubstagen auf Tour. Diese Einstellung hat zu einigen skurrilen Begegnungen geführt, erzählt Sänger/Gitarrist Arne von Twistern : 'Es gibt eine handvoll Leute, die wir in den letzten Tagen getroffen haben, die uns für verrückt halten, weil wir nach der Medienaufmerksamkeit für unser neues Album nicht direkt vier Wochen auf Tour gehen und ordentlich alles abschöpfen - stattdessen machen wir gerade nur drei Konzerte und dann erstmal drei Monate Pause. Aber: Wir haben das einfach nicht gewählt - wir haben Berufe, in denen das nicht möglich ist.' Arne und Gitarrist Benni arbeiten als Lehrer, Bassist Marco als Grafiker und Schlagzeuger Sebastian als Programmierer. Darin sieht Arne aber einen großen Vorteil: 'Das Schöne ist: Wir müssen nicht davon leben - alles, was passiert, die mediale Aufmerksamkeit zum Beispiel, ist on top zu dem Normalen.' Aber ohne die Band geht es auch auf keinen Fall, erklärt Benni: 'Hätte ich die Musik nicht, dann würde das andere bei mir auch nicht funktionieren. Die Band ist ein notwendiger Teil. Es wäre jetzt auch untertrieben, zu sagen, dass wir nur ab und zu mal Zeit in die Musik investieren. Songs zu schreiben, die zu proben, aufzunehmen und dann auf Tour zu gehen - das ist mega viel Energie, Liebe, Zeit und Kohle, die wir da reinstecken.'

Zu unangenehmen Überschneidungen der beiden Lebenswelten von alltäglichem Beruf und der Musik kommt es nicht - nicht einmal bei Arnes und Bennis Schülern. Benni hält die Band-Geschichten aus dem Unterricht fern: 'Ich binde denen natürlich nicht am Freitagmorgen auf die Nase: 'Ey, ich fahr jetzt auf Tour - geil!' Die wissen das zwar schon teilweise, aber...' - und Arne vervollständigt den Satz: '... aber die sind da nicht so hinterher. So sehr interessieren die sich dann auch nicht für uns, dass sie dann anfangen, uns zu googlen oder so.' Benni komplettiert: 'Die Schüler denken halt: Lehrer sind auf jeden Fall uncool. Das heißt, die denken dann halt nur so: 'Aha - der Lehrer hat 'ne Band.' Mehr Interesse ist da nicht.'

 

'Danke, dass Ihr Euch nicht verändert habt!', schrieb ein Fan, als Captain Planet den Song 'Pyro' vorab zu ihrem neuen Album 'Treibeis' veröffentlichten. Die Band selbst erkennt allerdings schon Veränderungen - Benni: 'Der Plan war, beim neuen Album weniger Spielereien einzubauen und alles zu komprimieren: kompakt, dreckig, schnell! Es geht nicht darum, das möglichst sauber zu spielen - sondern es geht darum, das möglichst lebendig zu spielen. Es geht nicht darum, dass alles genau im Timing ist - sondern manchmal macht es gerade das geplante Daneben-Spielen aus.' Arne ergänzt: 'Man kann immer noch ein Effektgerät oder ein Keyboard dazunehmen. Das hat dann relativ schnell einen großen Effekt und klingt ziemlich anders - aber das ist überhaupt nicht unser Ding. Wir hatten die Band eigentlich auch mit so einem Willen gegründet: überflüssige Effektgeräte weg von der Bühne, überflüssige Trommeln abschrauben, überflüssige Becken weg!' Diese Komprimierung wirkt sich positiv auf die Konzerte aus, findet Benni: 'Geilerweise ist das bei der neuen Platte so, dass wir Bock hätten, jeden Song davon auch live zu spielen . Das war beim Vorgänger 'Inselwissen' anders: Auf die einen fünf Songs hatten wir live richtig Bock - und der Rest funktionierte besser als Studioaufnahme und war live nur okay. Und jetzt war halt der Plan, nur Songs zu machen, die wir auch live spielen wollen.' Benni erklärt den knackigeren Sound anhand des Songs 'Nationalpark', den Captain Planet einige Monate zuvor schon auf einer Split-7'' mit Duesenjaeger und dann in neuer Aufnahme erneut auf 'Treibeis' veröffentlicht haben: 'Der Song war damals okay - ich find den auf der Platte aber noch besser. Denn da klingt er sehr viel treibender. Rein theoretisch sind das zwar nur ein oder zwei beats per minute mehr - aber wir haben den einfach treibender gespielt.'

Captain Planet - Nicht sauber spielen, sondern lebendig Seiten 1 2

 

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maximilian
© 01/2013 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Captain Planet

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