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Kamelot - Epischer geht's nicht!

Am Freitag spielten Kamelot und Xandria zusammen mit Triosphere und Blackguard im C-Club Berlin. Das Lineup versprach einen epischen Abend - und enttäuschte nicht!



Den Anfang des Abends gestaltet die Band Blackguard, eine Combo aus Montreal, deren Musik man als Melodic-Death-Metal mit Power-Metal Einflüssen beschreiben kann. Vielleicht liegt es an dem musikalischen Stil der Band, der nicht zu hundert Prozent ins Lineup passt oder es ist einfach noch zu früh am Abend, aber das Publikum scheint mit dieser Band einfach nicht warm werden zu wollen. Die vorderen fünf Reihen lassen sich zwar in den Bann des Sängers Paul ziehen, der zusammen mit seinen Bandkollegen wie ein Stück menschgewordene Energie über die sehr kleine Bühne fegt, jedoch klafft hinter diesen ersten fünf Reihen eine große Lücke - und hinter dieser großen Lücke steht der Großteil des Publikums offensichtlich desinteressiert herum, versucht sich zu unterhalten und trinkt Bier. Außerdem ist der Merchandise-Stand stark frequentiert, was zusätzlich zu der paradoxen Situation führt, dass im hinteren Teil des Saales zeitweise akuter Platzmangel herrscht, während vor der Bühne jede Menge Freiraum ist.

Dieses Ungleichgewicht gleicht sich mit der zweiten Vorband langsam aus: Triosphere aus Trondheim, stilistisch in der Richtung Progressive- bis Power-Metal zu finden, können das Publikum schon soweit begeistern, dass es vorsichtig in Richtung Bühne rückt und sich die größten Lücken im Saal schließen. Dabei fällt auf, dass Triosphere nicht ansatzweise die Motivationsarbeit leisten, welche ihre Vorgänger von Blackguard brachten. Die Sängerin Ida erzählt zwischen den Songs zwar immer wieder kleine Anekdoten, ist jedoch während der Lieder zu sehr mit dem Musizieren beschäftigt, als dass sie sich ums Publikum kümmern könnte. So jedenfalls ist der Eindruck.


Nach dem Set von Triosphere folgt der Auftritt von Xandria, dem ersten Hauptact des Abends. Es ist von Anfang an offensichtlich, dass Gitarrist Marco Heubaum und seine Band eine große Fanbasis besitzen: Schon während der Umbaupause wird der Platz vor der Bühne beklemmend eng und als die Bielefelder die Bühne betreten, fällt es schon in der dritten Reihe schwer, hinter den vielen Armen und Händen noch die Band zu sehen. Sängerin Melanie schafft es sofort mit ihrer klaren Stimme, die auch durch den gut abgemischten Lautstärkemix wunderbar zur Geltung kommt, die Menge zu verzaubern, sodass schon nach den ersten Takten des ersten Songs 'Valentine' zumindest die vordere Hälfte des Publikums tobt. In den hinteren Reihen gibt es zu Beginn zwar noch einige Skeptiker, die ihr Bier interessanter finden als die gespielte Musik, doch auch jene Gäste erreicht Melanie im Laufe des Sets mit ihren heiteren Kommentaren. Ohnehin verbreitet die Dame einfach schon durch ihr Auftreten und ihre freudestrahlende Art gute Laune, sodass zum Lied 'Cursed' das gesamte Publikum mitgröhlt. Nach einem bunt gemischten Set und dem letzten Track 'The Lost Elysion' ist dann um 22.30Uhr der Auftritt von Xandria zu Ende und die Bühne wird für Kamelot umgebaut.

SETLIST XANDRIA:
Valentine
Blood On My Hands
Euphoria
Forevermore
Cursed
The Dream Is Still Alive
Soulcrucher
The Lost Elysion

 


Nach dieser Umbaupause ist die Bühne nicht mehr wiederzuerkennen: Das Schlagzeug, das sich sämtliche Vorbands geteilt haben, weicht, der Vorhang dahinter ebenfalls und zum Vorschein kommt ein großes Podest im Silverthorn-Design, welches das hinteren Drittel der Bühne einnimmt. Oben auf besagtem Podest befindet sich ein Schlagzeug, das selbst abgebrühte Death-Metaller zum Staunen bringt: An einem gigantischen Rack befinden sich jede Menge Toms und Becken, sodass der Schlagzeuger hinter all diesen kaum auszumachen ist. Der Auftritt von Kamelot setzt im Anschluss die epische Stimmung, die Xandria schon heraufbeschwörten, fort. Sänger Tommy überzeugt durch seine klare und super abgemischte Stimme, mit der er jeden Ton dieses Konzertes genau trifft - und natürlich mit seinem Aussehen. Die Damenwelt sammelte sich schon während der Umbaupause verstärkt in den vorderen Reihen und hängt dem Sänger jetzt förmlich an den Lippen, sodass die Herren der Schöpfung es sehr schwer haben, sich in diesem Tumult vor der Bühne zu behaupten. Die Lichttechnik tut dabei ihr übriges und unterstützt den Wechsel aus märchenhafter Stimmung und harten Gitarrenriffs, welcher sich immer wieder in der Musik findet.

 

Die Setlist ist dabei gut gemischt, wenn auch das neue Album 'Silverthorn' dominiert und wird von Tommys Ansagen humorvoll kommentiert. Ohnehin ist Tommy ein kleiner Witzbold, der es versteht, das Publikum zu unterhalten. Zum Einen mit seinem imaginären Lautstärkeregler, mit dem er sichtlich vergnügt die Lautstärke des Publikumlärms aufdreht und zum Anderen durch Zitate aus seinem damaligen Deutsch-Schulbuch, wodurch der Schwede besonders beim weiblichen Publikum punktet. Doch auch seine Bandkollegen kommen zum Zug: Jeder Instrumentalist darf ein Solo spielen, während seine Bandkollengen sich von der Bühne zurückziehen - außer der Gitarrist Thomas, der spielt eh schon Genug Soli... Nach drei Zugaben, jeder Menge Schweiß und dem 'March of Mephisto' als letzten Song ist das Konzert dann um kurz nach Mitternacht vorbei - und die Luft geschwängert von Bier und Schweiß.

SETLIST KAMELOT:

Rule The World
Ghost Opera
Pandemonium
Veritas
Center Of The Universe
Human Stain
Jolee
Drum Solo
When The Lights are Down
Sacrimony
Seasons End
Keyboard-Solo
Forever
Bass-Solo
Karma
Torn
March Of Mephisto

Durch dieses enorme Lineup, mit zwei Bands als Main-Acts, die schon alleine Säle gefüllt hätten und durch den perfekten Klang, war dieses Konzert ein einzigartig stimmungsvolles Erlebnis, dass an Epik nur schwer zu überbieten ist. Ich habe mich im Nachhinein umgehört - und dabei festgestellt, dass ich nicht der Einzige war, der am Samstag mit einem nahezu unbeweglichen Nacken und gänzlich ohne Stimme aufgewacht ist!


Hier auf unserer Facebook-Page findest Du die weiteren Bilder des Abends.


 

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© 11/2012 whiskey-soda.de
 


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