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Metallica - sie waren in Berlin und rockten...

Was kann eine Band, die auf mehr als 20 äußerst erfolgreiche Jahre und auf 85 Millionen verkaufte Alben zurückblickt von sich erwarten: ALLES! So macht das jedenfalls unser aller Hard n Heavy-Lieblingsband METALLICA. Noch vor anderthalb Jahren schienen sie am Ende: Alkoholprobleme, unterschiedliche Zukunftsansichten und allerhand mehr drohten METALLICA auseinander brechen zu lassen, doch das liessen sie mit sich nicht machen. Eine dreimonatige Gruppentherapie , ein neuer Bassist und ein neuer Sound sorgen für frischen Wind und eine Menge Energie!

Und genau mit diesen Gedanken konnte man am 07.06.2003 in der Parkbühne oder neuerdings Kindl-Bühne Wuhlheide wohl einiges erwarten. METALLICA sind in Berlin am Start! Was für ein Großereignis! werden sich da wohl die meisten Unwürdigen gedacht haben, denn binnen kürzester Zeit war das Konzert bereits Monate vorher restlos ausverkauft. METALLICA ließen es in dieser Woche im übrigen nicht nur in Berlin krachen, sondern einen Tag vorher auch beim Rock im Park und einen Tag danach beim Rock am Ring. Kein Wunder, schließlich muß für ihr neues Album St. Anger auch ordentlich eingeheizt werden.

Es war ein verdammt schöner Tag: Es schien erbarmungslos die Sonne, es war heiß und abends ein METALLICA-Konzert...was will man mehr. Naja, nicht arbeiten gehen zu müssen vielleicht, denn so erging es mir. Ich war spät dran. Es war bereits 18.30Uhr und auf der Karte stand Einlass 19.00Uhr. Also schnell auf das 50ccm-Geschoss und ab Richtung Wuhlheide – und das noch zu zweit. Allein die Fahrt dauert ne 3/4h. Endlich da, brauchten wir nur den schwarzgekleideten Massen zu folgen, die sich wie ein elendig langer Zug aufs Gelände des guten alten Pionierpalast quetschten. Erwartet hab ich zum großen Teil ein Publikum im fortgeschrittenen Alter doch weit gefehlt. Der Altersschnitt lag bei 25 Jahren schätz ich.

Nun schließlich erstreckte sich die unglaubliche Größe der Parkbühne vor mir. Vorbei an kilometerlangen Schlangen von bierdurstigen, Würstchenbuden und allerhand Konsumenten bahnten wir uns unter Einsatz unserer besten Verbalpöbeleien den Weg bis fast ganz nach vorne. Traumhaft...und laut, sehr laut. Ich erkannte zunächst garnicht, welcher in Leder gehüllte Glatzkopf die Nation da anbrüllte, doch schon schnell war mir klar, unter anderem am Bühnenbanner gut zu erkennen: Das waren DISTURBED. Harte Jungs, harter Sound, besoffener Mop! Was ist nur mit den Leuten um mich rum los? Es muss die Mischung aus Bier,Herb und der unnachgiebigen Wirkung der Sonne gewesen sein, die aus der Reisegruppe aus Sachsen, zwischen denen ich mich befand, einen Haufen lasche Säcke gemacht hat, die sich nur noch auf den Beinen hielt, weil es so verdammt eng war. Im allgemeinen wurden DISTURBED nur nebenbei wahrgenommen. Da halfen auch Aufforderungen wie Get your fuckin´ass up, this is a metalconzert! von der Bühne nicht viel. Erst bei Loco wurden so manche Beine ein wenig weicher.

Nach einiger Wartezeit, und einigen Pöbeleien mit unserer starken Reisegruppe ging es dann los. Es war mittlerweile schon etwas dunkler geworden, die Bühnenbeleuchtung dunkelrot und hinter den Drums streckte Lars sich zur Begrüßung erstmal in die Luft. Kurz darauf haben auch James, Kirk und Robert die Bühne gestürmt und die ersten Klänge zu Batterie erklangen. Es wurde also sofort auf Vollgas gesetzt und die Meute begann zu rocken. Nach kurzer Zeit lief mir der Schweiß ohne Ende von der Stirn und die ersten Halbtoten wurden über die Absperrung gehieft. METALLICA haben den Einstieg mit der Master of Puppets gewählt, denn eben dieser Song war die Nummer zwei. Das war ziemlich geschickt, denn so zeigten sie der Meute erstmal, wer da vor ihnen steht und außerdem, daß sie es verdammt nochmal immernoch mächtig drauf haben.

 

Lars Ulrich erschien mir zeitweilig wie eine Maschiene, mit der Präzision, mit der er den DoubleBass bediente. Einfach göttlich. Fast das gesamte Konzert bestand aus Klassikern der ganz frühen Alben. Es war eine echte Freude, Zeit zum Luft holen blieb mir kaum, glücklicherweise haben sie die „Re/Load“ ganz weggelassen – passend zum neuen Image, daß sich METALLICA aufbauen will – groß, böse und hart. Selbstverständlich gab es auch einiges von der neuen Scheibe zu hören, und zwar St.Anger und Frantic , in denen Robert Trujillo völlig aufging. Dieser Kerl ist einfach die Härte. Wenn er nicht gerade wild am kopfschütteln ist und dabei dick sein Instrument rockt, wandert er in einer Art Entengang über die gesamte Bühne, alles bewegliche taxierend – irgendwie wie ein Raubtier auf Nahrungssuche – und immer voll am Bass!
Über James Hetfield muß ich sagen, daß er einfach unglaublich gut gelaunt war – genau wie Ulrich. Zwischen den Songs mit einem breiten Grinsen seine Gitarre stimmend, die er ungefähr fünf mal gewechselt hat, erkundigte er sich öffter mal nach der Befindlichkeit der ersten Reihen um sich kurz darauf im nächsten Song absolut zu verausgaben – unter anderem bei den zweistimmigen Gitarrensoli mit Kirk Hammett. Unglaublich zu beobachten, mit welcher Geschwindigkeit Kirk die Seiten rockte. Ich hatte Glück, daß es mich in der absolut energiegeladenen Masse öfter mal nach vorn trieb. So klapperte ich die gesamte Bühnenbreite einmal ab, immer hinter Robert The animal Tujillo hinterher.
Als es schließlich fast ganz dunkel war, ist dann auch die Zeit für Nothing else matters gekommen. Alle grölten mit, so gut es ging. Die Atmosphäre war einzigartig! In der zweiten Zugabe wurde unter anderem auch zu Enter Sandman gerockt, wobei auch die letzten Kraftreserven nochmal voll rausgehauen wurden.

Schließlich spielten METALLICA etwas über zwei Stunden und verabschiedeten sich nach zwei Zugaben.
Was mir nach dem Konzert zu sagen bleibt ist, daß die alten Herren noch verdammt fit sind und ihre Härte über die Jahre kein bißchen eingebüßt haben – all diejenigen, die am 08.06.03 die Liveübertragung vom Ring auf MTV gesehen haben, werden mir beipflichten.


 

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Lau
© 06/2003 whiskey-soda.de
 


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