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Luca Turilli's Rhapsody - 1 minus 0,5 = 2?

Ist es höhere Mathematik? Aus einer Band geht mit Luca Turilli die Hälfte der Komponisten, es bleiben übrig zwei Bands, die fortan das Erbe der Vergangenheit gemeinsam fortführen. Mathematisch unmöglich, aber ein Glück für die Fans von Rhapsody, die sich fortan stets über zwei Alben freuen können. Wie es dazu kam und wie sich die Arbeiten zu "Ascending to Infinity" gestalteten, erzählt nun Luca Turilli.

Es ereignete sich im Jahre 1993, dass der italienische Gitarrist und Komponist Luca Turilli gemeinsam mit Keyboarder Alex Staropoli die Symphonic-Metal-Band Rhapsody gründete. Die Combo veröffentlichte 1997 ihre Debütscheibe "Legendary Tales", auf die ein Jahr später das Zweitwerk "Symphony Of Enchanted Lands" folgte. Mithilfe dieses Opus konnten hohe Chartpositionen eingefahren und die Genrebezeichnung "Hollywood Metal" eingeführt werden, die sich in den folgenden Jahren als "Film Score Metal" etablieren sollte. Beide Titel beschrieben eine neue musikalische Richtung, die auf der Symbiose aus epischstem Power-/Speed-Metal der späten 80er und Lucas und Alex grenzenloser Leidenschaft für die Welt des Kinos und der Soundtracks basierte. Dieser Stil, angereichert mit Folk-Einflüssen, neoklassisch inspiriertem Gitarrenspiel und Songtexten mit Bezug auf die eigens von Luca Turilli verfassten Fantasy-Sagen, beeinflusste in den Folgejahren eine ganze Generation neuer Bands, wodurch Rhapsody zu einer der am meisten kopierten Gruppen jener Dekade avancierten.

2003 sah sich die Band aufgrund von Urheberrechtsproblemen gezwungen, ihren Namen in Rhapsody Of Fire zu ändern. Im selben Jahr fand eine exklusive Zusammenarbeit mit Sir Christopher Lee – dem meistgefilmten Schauspieler in der Geschichte des Kinos – ihren Anfang. Seine Beteiligung als Special Guest und Erzähler der "Dark Secret"-Saga verhalf der fünf Alben umfassenden Heldengeschichte zu einer großartigen Extraportion Pathos.

Nach 15 Jahren und zehn veröffentlichten Alben mit insgesamt über 1.500.000 verkauften Exemplaren weltweit, beendeten die Italiener den mit ihren Fantasy-Sagen verknüpften Zyklus, als die epische Erzählung ihren Abschluss fand, auf der die gesamten Kompositionen und Texte der Band basierten. In diesem Zuge beschlossen Luca Turilli und Alex Staropoli, auch ihre langjährige Zusammenarbeit im Friedlichen zu beenden, um in Zukunft unabhängig voneinander ihren künstlerischen Karrieren nachzugehen, wobei beide den Namen Rhapsody beibehalten wollten – im Wesentlichen, um weiterhin von den künstlerischen Möglichkeiten und dem Ruf profitieren zu können, die in all den Jahren harter, leidenschaftlicher Arbeit von beiden Parteien um den Namen herum aufgebaut worden waren. Die Trennung wurde im August 2011 offiziell in der Presse verkündet.

Alex Staropoli legte fest, unter dem Banner von Rhapsody Of Fire weiterzuarbeiten, während Luca Turilli unter dem Namen Rhapsody firmieren wollte, dem er jedoch im Bandlogo seinen eigenen Namen voranstellte, um nicht erneut mit den aus der Vergangenheit bekannten rechtlichen Schwierigkeiten konfrontiert zu werden. Während Originalsänger Fabio Lione bei Alex blieb, wurde Luca von seinen beiden Freunden Dominique Leurquin (Gitarre) und Patrice Guers (Bass) begleitet. Alex Holzwarth (Drums) beschloss ursprünglich, beiden Bands die Treue zu halten.

"Bevor wir mit dem Komponieren eines neuen Rhapsody-Albums beginnen konnten, galt es, das wichtigste Mitglied der neuen Familie ausfindig zu machen: den Sänger. Keine leichte Aufgabe, da er sowohl vielseitig sein sollte als auch die Fähigkeit besitzen musste, verschiedenste Gesangsvariationen und Klangfarben darzubieten", so Luca. "Wie zuvor bei Rhapsody und später bei Rhapsody Of Fire erkennbar, habe ich schon immer eine Vorliebe für das Schreiben stilistisch stark variierender Songs gehabt – zudem war ich für dieses neue Abenteuer auf der Suche nach dem perfekten Kompagnon, der es mir ermöglichen sollte, die Gesangsparts für das neue Album frei von jeglichen Einschränkungen zu schreiben." Schließlich fiel die Wahl auf den italienischen Barden Alessandro Conti. Ein wahres Gesangstalent, dem die Wechsel von kristallenen Tonhöhen zu gehauchten Basstönen und Sprünge zwischen aggressiven und operettenhaften Parts mit spielerischer Leichtigkeit von der Hand bzw. den Stimmbändern gehen. Die Beherrschung seines Gesangsorgangs erlernte er im Laufe des Tenor-Studiums an der "Corale Lirica Rossini", derselben Schule, die schon Luciano Pavarotti besucht hatte.

Kaum war der Frontmann gefunden und ein neuer Vertrag mit Nuclear Blast unterschrieben, begann Luca mit der Arbeit an der neuen Scheibe. "Vor einigen Monaten haben Alex und ich uns für den Schritt einer freundschaftlichen Trennung entschieden, mit der Gewissheit, dass die Szene ausreichend Platz für beide Bands bietet. 'Ascending To Infinity' stellt für mich und den Rest der Band ganz klar das elfte Rhapsody-Album dar – das möchten wir besonders betonen, damit für jeden klar ist, was von uns als Band heute und in Zukunft zu erwarten ist. 'Ascending To Infinity' war nie als viertes Luca Turilli-Soloalbum oder eigenständiges Projekt angedacht, wie so mancher irrtümlicherweise anfänglich dachte. Ich will weiterhin Rhapsody-Musik schreiben – darüber herrscht mit meinem ehemaligen Kollegen Alex Staropoli klare Einigung. Gemeinsam mit ihm habe ich seit 1993 sämtliche Rhapsody-Scheiben komponiert und ebendiesen Stil der vergangenen 20 Jahre habe ich auf das neue Album übertragen. Natürlich hatte ich nach Beendigung der Fantasy-Saga auf unserer letzten gemeinsamen Scheibe die Freiheit, den Sound weiterzuentwicklen, moderne Elemente hinzuzufügen und über all die Themen zu schreiben, die mir am Herzen liegen: die Mysterien unseres Planeten, Rätsel der Vergangenheit, Mythen, Psychologie, Anthropologie, Wissenschaft, Science Fiction, Persönlichkeitsentwicklung etc. Doch nach wie vor klingt die Essenz des Ganzen nach Rhapsody und offenbart einen Blick auf meine unbändige Leidenschaft für Filme und die Welt der Soundtracks. Es entspricht ebenso wenig der Wahrheit, dass ich, Dominique oder Patrice Rhapsody Of Fire verlassen haben. Niemand hat irgendwen verlassen – nach allem, was ich in den ganzen Jahren in die Band gesteckt habe, wäre es mir nicht einmal im Traum eingefallen. Alex und ich haben lediglich beschlossen, getrennte Wege zu gehen, da das Arbeitsklima nicht mehr jenem früherer Tage entsprach. Das kommt in den besten Familien vor! Da keiner von uns beiden vom jeweils anderen hätte verlangen können, den Bandnamen oder das Logo – unsere Markenzeichen, die über die Jahre zu Erkennungsmerkmalen eines ganz bestimmten Musikstils geworden sind – abzugeben, verständigten wir uns darauf, beide unter dem Rhapsody-Banner weiterzusegeln, wenn auch in Form zweier verschiedener Bands. Ergo: Unserem Rhapsody-Album Nummer elf wird über Kurz oder Lang ein elftes Rhapsody-Album aus der Feder von Alex, Fabio und Co. folgen. Hieran wird deutlich, dass zwischen beiden Bands keinerlei Unstimmigkeiten bestehen und wir uns respektieren wie eh und je."

 

Der Kompositionsprozess für "Ascending To Infinity" begann im August 2011. Von August bis Dezember errichtete Luca das Grundgerüst der Songs – sozusagen die Mindestanforderungen, die für das Einspielen der Drums erfüllt sein mussten. Richtig in Fahrt kam die Studioproduktion im Dezember und fand Ende März 2012 im Mixing ihren Abschluss. Als Produzent zeichnete Luca Turilli selbst verantwortlich; für die Aufnahmen der Schlagzeug-, Bass- und Gesangsparts war seine Wahl auf Sebastian Roeders Backyard Studios im süddeutschen Kempten gefallen. Die Aufnahmen wurden vom Studiobesitzer überwacht, das Resultat von ihm bearbeitet und gemixt. Dominique bannte seine Rhythmusgitarren-Parts und Teile der Leadgitarren-Arbeit im französischen Challonges, genaugenommen in Arnaud Menards Hiroshima Studio, auf Festplatte, während Luca sich für die Arbeit an seinen Leadgitarren- und sämtlichen Keyboard-Arrangements in sein heimisches Studio im italienischen Trieste zurückzog. Das Mastering der Scheibe übernahm Christoph Stickel von den Münchener MSM Studios.

Luca Turilli's Rhapsody - 1 minus 0,5 = 2? Seiten 1 2

 

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Ingo
© 07/2012 whiskey-soda.de
 


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Kurzinfos: Luca Turilli's Rhapsody

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