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Joe Satriani - Eddie Van Halen hat mich nie zurückgerufen

Im Juli kommen mit G3 drei absolute Gitarrenvirtuosen nach Europa: Joe Satriani, Steve Vai und Steve Morse werden bei drei Konzerten in Deutschland - präsentiert von Whiskey-Soda - die Finger über die Saiten flitzen lassen. Whiskey-Soda-Redakteur Philip Dethlefs hat vorab mit Joe Satriani gesprochen. Doch fast wäre es gar nicht zu dem sympathischen Telefonat gekommen.


Mein Anruf in einem Hotel und Casino in St. Louis sorgt zunächst für Irritationen. Einen Doctor John Smith will man im Hotel nicht kennen. Aber dieser Deckname wurde mir vom Management genannt. Ich muss also doch sagen, wen ich wirklich sprechen will: Joe Satriani. Die Dame am anderen Ende der Leitung ist hörbar überfordert. Dann werde ich in die Warteschleife gestellt und höre einen Werbespot ausgerechnet für Sammy Hagar's Beach Bar & Grill in eben jenem Hotel und Casino. Als der Spot vorbei ist, wird noch mal mein Name aufgenommen, ich muss buchstabieren. Dann ist plötzlich Stille in der Leitung, und auf einmal ...

Hallo?

Hallo?

Ja, hallo! Joe hier.

Ah, na endlich, hallo! Philip hier. Das war nicht so leicht. Ich sollte doch nach Doctor John Smith fragen, aber die Dame an der Rezeption konnte das nicht zuordnen.

Ja, ich glaube, in diesem Hotel sind die nicht so smart. [lacht]

Du bist also gerade in St. Louis?

Ja, in St. Louis, aber gleich auf dem Weg nach Thackerville, Oklahoma.

Bevor wir über G3 sprechen, wie läuft denn die [Chickenfoot-]Tournee soweit?

Absolut großartig, echt. Diese Tour macht so einen Spaß. Die Musik ist großartig, wie haben eine tolle Zeit mit Kenny und der Band. Es macht echt Spaß!

Ich hab Euch Anfang des Jahres in Düsseldorf gesehen, ein klasse Konzert war das.

Cool, vielen Dank!

Du hast gerade schon Kenny Aronoff erwähnt, der ja Chad Smith am Schlagzeug ersetzt. Es läuft also gut mit Kenny?

 

Sehr gut! Auf dieser Tournee sind wir als Band noch mal mehr zusammen gewachsen. Die ersten Tourneen waren ziemlich kurz, jeder hatte noch mit anderen Sachen zu tun, und dann sind wir nur für ein paar Gigs zusammengekommen. Wie die Show in Düsseldorf, bei der Du warst. Es gab da ja insgesamt nur fünf Konzerte, da hatten wir nicht viel Zeit, um uns als Band wieder einzuspielen. Aber auf dieser Tour sind wir alle ganz entspannt, dadurch verdoppelt sich die Energie [lacht]. Das freut mich echt. Wir filmen auch ein Konzert, und zwar beim Rocklahoma Festival.

Aber noch mal zurück zu Kenny. Ist er jetzt ein festes Mitglied der Band? Oder wird Chad Smith wieder zur Band zurückkehren?

Chad ist Teil der vier Chickenfoot-Gründungsmitglieder. Und ich glaube, wenn wir irgendwann wieder zusammenkommen, um ein neues Album aufzunehmen, dann werden die vier Originalmitglieder das machen. Aber jetzt in diesem Moment hat Chad noch ein weiteres Jahr Welttournee mit den Red Hot Chili Peppers vor sich. Sammy und ich haben mit unserer Solokarriere auch noch einiges um die Ohren. Wir gucken aber, ob wir zu Chickenfoot III [aktuelles Album, Anm. d. Verf.] noch ein oder zwei Tourneen machen können. Davon abgesehen haben wir da erstmal nicht weiter drüber nachgedacht.

Das heißt, ein weiteres Chickenfoot-Album, vielleicht Chickenfoot 6 oder 7, wird es definitiv geben, oder?

Ja, da bin ich mir ganz sicher.

Dann lass uns doch mal über die kommende G3-Europa-Tournee sprechen. Du und Steve Vai, Ihr seid ja quasi das Stammpersonal.

Nicht ganz. Steve Vai hat fast genauso viele gemacht wie John Petrucci. Im Prinzip ist G3 etwas, was ich zusammen mit meinem Manager Mick Brigden betreibe. Über die Jahre haben wir das entwickelt, kultiviert und wachsen lassen, sodass man die Palette der verschiedenen Gitarristen, die daran teilnehmen, jederzeit erweitern kann. Aber Steve Vai ist natürlich einer meiner besten Freunde. Deshalb rufe ich ihn immer zuerst an und frage, ob er Zeit hat. Dieses Jahr hab ich ihn auf zwei Tourneen dabei, was ich großartig finde.

Und Steve Morse ist zum ersten Mal dabei, oder?

Zum ersten Mal als reguläres G3-Mitglied. Er war als Special Guest schon mal bei vereinzelten Shows dabei. Und ich bin auch schon als Special Guest mit ihm aufgetreten, wenn er mit Deep Purple unterwegs war. Wir kennen uns ja schon ewig und sind lange miteinander befreundet. Deshalb freu ich mich total darauf, jeden Abend mit ihm zu spielen.

Wie würdest Du seinen Stil beschreiben?

 

Steve ist ein traditioneller und ein progressiver Gitarrist - einer der wenigen, die mutig genug sind, sozusagen in beiden Welten zu wandern. Und da er aus dem südlichen Teil der USA kommt, hat er - zumindest für meine nordischen Ohren - den Southern-Rock in seinem Gitarrenspiel, was ich super finde. Dadurch ist sein Spiel sehr diszipliniert, sehr melodisch und sehr gefühlvoll. Das finde ich klasse. Mit seinem Sinn für Komposition war er immer der Zeit voraus. Die Musik, die er mit den Dixie Dregs gemacht hat, war bahnbrechend. Und das hat er in all seine Soloalben miteingebracht - und auch bei Deep Purple. Wie Du merkst, bin ich ein großer Fan.

Drei Musiker, die so beschäftigt sind, zusammen auf Tour zu schicken, muss doch ein hartes Stück Arbeit sein, oder?

Das ist es auch. Es dauert ein paar Monate, um das alles zu fixieren. Glücklicherweise hab ich ein begabtes Team aus Management und Agenten. Und ich hab weltweit Promoter meines Vertrauens, die meine Konzerte seit fast 30 Jahren veranstalten. Wenn ich z.B. nach Europa komme, hab ich fast immer dieselben Promoter, und das schon seit 1988. Und mein Agent ist derselbe geblieben seit Beginn meiner Karriere. Diese Beziehungen sind sehr wichtig. Als Musiker kriegst Du sowas ja nicht allein hin. Wir können gut Musik machen, das war's dann aber auch. [lacht] Die Promoter tragen ein großes finanzielles Risiko mit jedem Konzert, was sie veranstalten. Aber die, mit denen wir arbeiten, die lieben Musik. Natürlich müssen sie davon leben, das ist logisch, aber sie begeistern sich eben sehr für Gitarrenmusik und für G3.

Weißt Du noch, wie das war, als Du erstmals die Idee zu G3 hattest?

Ja, das war 1985. Ich war mit meinem Debütalbum auf Tour gewesen und kam gerade aus Europa zurück. Dann hatte ich ein Meeting beim Management und hab mich darüber ausgelassen, dass ich mich isoliert fühle. Denn immer wenn ich zuhause war und einen meiner Freunde und Kollegen anrief, Steve Vai oder Eric Johnson zum Beispiel, dann waren die gerade irgendwo in einem anderen Bundesstaat oder Land. Und ich hab gesagt: Je erfolgreicher ich werde, desto isolierter bin ich. Wann kann ich mal mit den anderen Gitarristen spielen?

Da haben wir uns überlegt, was wir machen können, vielleicht ja ein eigenes Festival, zu dem ich dann die Gitarristen einladen könnte, mit denen ich gern mal spielen will. Und dann könnten wir zusammen auf Tour gehen. Und dann könnte man sich geistig und musikalisch austauschen, es gäbe diese Künstler-Kollegialität, all das, wovon ich schon als Kind geträumt hab. Als Kind dachte ich nämlich immer, wenn ich erfolgreich werde, dann kann ich mit all den anderen erfolgreichen Musikern abhängen. Aber so einfach ist das ja nicht.

Es hat bestimmt drei oder vier Stunden gedauert, bis wir uns überlegt hatten, wie viele Gitarristen man an einem Abend auf einer Bühne einladen könnte - und wie man es für sie so reizvoll gestalten könnte, dass sie auch zusagen. Wir haben natürlich mit acht angefangen, dann doch lieber sieben, besser sechs. Am Ende stellte sich dann raus, dass drei die perfekte Zahl wär. Denn so hat jeder 45 bis 50 Minuten für den Auftritt mit seiner eigenen Band, was natürlich reizvoll ist. Und dann hätten wir noch mal 30 Minuten, um am Ende der Show zusammen zu jammen. Vielleicht sogar länger, das hängt von der Location ab. Die meisten Veranstaltungsorte haben ja eine Sperrstunde, dann musst Du halt aufhören. Das kann man als Musiker leider nicht bestimmen.


Fotos: Philip Dethlefs (1+5), Jess PR (2-4)

Joe Satriani - Eddie Van Halen hat mich nie zurückgerufen Seiten 1 2

 

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Philip
© 05/2012 whiskey-soda.de
 


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