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Sabaton - Mehr Fannähe geht nicht!

Sabaton haben sich über Alben und Jahre den Ruf einer extrem unterhaltsamen und zuverlässigen Live-Band erarbeitet. Nach den letzten beiden äußerst erfolgreichen Alben war es nun an der Zeit, diese Qualitäten zu konservieren und für das heimische Sofa zu präsentieren. "World War Live - Battle Of The Baltic Sea" wurde stilecht für die Schweden auf einer extra gecharterten Fähre aufgenommen. Was es mit der "Sabatoncruise" auf sich hat, warum die Fans die Setlist bestimmten und ob schwedische Ansagen einem Livealbum zuträglich sind, verriet uns Bassist Pär Sundström.

Mit dem letztjährigen Album "Coat Of Arms" gab die in Falun gegründete Band einen extrem erfolgreichen Einstand bei Nuclear Blast. Interessanterweise stand es nie zur Debatte, die anschließende Tour mit einem Livealbum zu veredeln. "Wir haben uns niemals dafür entschieden, ein Livealbum aufzunehmen. Wir haben die gesamte Tour aufgenommen und nach der Tour wussten wir erst einmal nicht, was wir mit all dem aufgenommenen Material anfangen sollen. Dann fragten wir unser Label und sie wollten daraus ein Livealbum machen. So kam es dazu", berichtet Pär, dass sich Eigeninitiative auszahlt. Die Wahl für die Aufnahme fiel schlussendlich nicht schwer. "Die Aufnahmen stammen von einem Auftritt auf der See, der auf einer Fähre zwischen Schweden und Finnland, die wir gebucht haben und "Sabatoncruise" nannten, aufgenommen wurde, so der Bassist.

Die ausgelassene Stimmung dieses außergewöhnlichen Gigs dokumentiert das Album mit dem martialischen Titel "World War Live – Battle Of The Baltic Sea". "Es war absolut unbeschreiblich, eine magische Nacht. Wir hatten uns auf keine Setlist festgelegt, sondern ließen die Fans kurz vor der Show entscheiden, was wir spielen sollen. Es war also eine Show ohne extra Lichter, ohne Pyros und solchen Sachen. Es war einfach nur die Band und 2.000 Fans", erinnert sich Pär. Trotz des im hohen Norden gelegenen Spielortes waren zahlreiche Fans aus dem Ausland vor Ort, die Teil dieses Erlebnisses werden wollten. Trotz der langen Anreise ist dies keine Überraschung für den Schweden. "Wir haben oft Fans von anderen Ländern auf unseren Konzerten. Es scheint, als würden Sabaton-Fans gern reisen. Zum Beispiel waren auf dem Sabaton Festival Rockstad:Falun, das wir jedes Jahr veranstalten, Fans aus über 20 anderen Ländern da", belegt der Bassist seine These.

Da die Aufnahmen in Schweden stattfanden, finden sich fast ausschließlich Ansagen in der Landessprache zwischen den Song. Pär sieht das recht entspannt. "Richtig, vielleicht haben nicht alle Leute jedes Wort verstanden, aber soviel wurde auch nicht geredet und es ist nicht so schwer zu verstehen, worüber wir reden. Und außerdem hatten wir ja uns nicht dafür entschieden, eine Live-CD zu veröffentlichen, deswegen ist das Ergebnis jetzt so wie es ist", erklärt Pär, warum "World War Live – Battle Of The Baltic Sea" nun auch eine Art "Schwedisch für Anfänger" ist.

Fünf Studio-Alben stehen mittlerweile bei den Nordlichtern zu Buche, mit jeweils zahlreichen Perlen. Da fiel die Auswahl der Setlist allen Beteiligten schwer. "Die Fans haben entschieden und wir hatten einige Schrei-Wettkämpfe während der Show, wo die höchsten Schreie entschieden, welchen Song wir spielen sollen. Isngesamt haben wir auf dem Konzert mehr Songs gespielt, als sich nun auf der CD finden lassen und hinauf passen", erinnert sich der blonde Hühne.

 

Ein Song, der sich nicht auf dem Album findet, ist "The Final Solution", der sich mit der Endlösung der Judenfrage beschäftigt. War hierfür ein Grund die schwierige Thematik, dass man einen solchen Song nicht live mit Mitsing-Spielchen bringen kann? "Wir haben den Song live gespielt, weil viele Fans danach gefragt haben. Es war eigentlich nicht vorgesehen, aber soviele Fans wollten dieses Stück hören. Natürlich kann man das nicht im typischen Sabaton-Stil bringen, also haben wir viel Power rausgenommen und eine ruhigere Variante gespielt. Und wir haben nicht die Fans aufgefordert, mitzusingen und solche Sachen zu tun", verrät Pär, der mit der Band aufgrund der seit Anfangszeiten behandelten Thematik schon öfter unschöne Bezeichnungen und politische Vermutungen über sich ergehen lassen musste. "Zu Beginn unserer Bandgeschichte hatten wir solche Probleme, interessanterweise meistens in Deutschland, wo wir missverstanden wurden. Wir haben jetzt verschiedene Alben veröffentlicht, immer wieder alles erklärt, die Anschuldigungen zurück gewiesen und nun sind größtenteils keine Missverständnisse mehr da. Sabaton ist eine unpolitische Band. Wir tragen diese Klamotten, seit wir über den ganzen Militärkram singen und die Tarnklamotten sehen einfach auf der Bühne am besten mit dem ganzen bunten Licht aus", hakt Pär die Verdächtigungen und Vor-Verurteilungen ab.

Den Fans jedenfalls gefällt das Image der Band, viele machen sich auch die Mühe, aufwendige Clips, die sie aus Kriegsfilmen wie "Im Westen nichts Neues" oder "Der Soldat James Ryan" zusammengeschnitten haben und mit Sabaton-Liedgut unterlegt haben, auf youtube einzustellen. "Wir sind sehr stolz darauf, dass sich so viele Fans diese Mühe machen und dass sie noch extra etwas zur Musik machen wollen. Wir ermutigen auch unsere Fans, so etwas zu machen. Manchmal sind die Ergebnisse auch besser als so manche offifziellen Musikvideos. Und meistens hilft es auch anderen, zu verstehen, was wir mit unseren Songs meinen!" offenbart sich Pär als Fan dieser selbsterstellten Clips. Die bereits erwähnten Filme dienen der Band auch oft als Inspiration. "Wir haben tatsächlich manchmal diese Filme im Kopf, wenn wir an neuen Songs arbeiten. Meistens versuchen wir aber, diese Hollywood-Stories zu vermeiden und nutzen eher Dokumentationen, denn diese sind wesentlich interessanter, da sie einen realen Hintergrund haben als die Hollywood-Filme", erzählt Pär.

Da Nazi-Deutschland eines der großen Themen in den Songs von Sabaton ist, stellt sich natürlich die Frage, ob die deutschen Fans eine besondere Bedeutung für die Band haben, immerhin stellen die Taten derer Vorfahren eine der großen Inspirationsquellen für die Texte der Band dar. "Das kann man so nicht sagen bzw. Diese Frage auf unsere Texte beziehen. Wir haben eine besondere Beziehung zu den deutschen Fans, weil sie immer so freundlich zu uns sind. Jede Show in Deutschland ist immer ein großer Erfolg. Ich glaube auch nicht, dass das Deutschland, über das wir singen, überhaupt etwas mit dem Deutschland von heute zu tun hat!", positioniert sich der Bassist.

Nach diesem Live-Dokument lechzt nun die Fangemeinde auf Nachschlag in Form frischer Songs. Etwas kan Pär dazu schon sagen: "Wir beginnen an neuen Songs zu schreiben, wenn die Tour im November vorbei ist. Wir planen, Anfgang nächsten Jahres ins Studio zu gehen und hoffen, ein neues Album dann im Frühjahr 2012 herauszubringen. Im Moment stehen einige Ideen, aber komplett ist noch nichts, es gibt auch noch keine Themen oder Lyrics". Bis es soweit ist und neues Material ansteht, wird das aktuelle Livealbum den Durst der Fans nach neuen Songs der Band wohl stillen müssen.


 

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Ingo
© 08/2011 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Sabaton

Homepage:
- Offizielle Sabaton-Website

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