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Killing Joke - Die Rückkehr einer Legende

Was macht man, wenn man sich einen Einstand bzw. einen Wiedereinstieg ins MusikBiz verschaffen möchte, welcher nachhaltig mit viel Lärm um Alles und Nichts verbunden ist? Man baut auf einem legendären Status auf und manifestiert diesen mit einer Person, die bereits mit ihrem Namen für Aufregung sorgt: KILLING JOKE feat. DAVE GROHL.

Killing Joke sind Musikgeschichte, bereits Anfang der Achtziger machte ihr Postpunk-Sound und die extrovertierte Performance von Sänger, Keyboarder und Frontmann Jeremy Coleman die Band zur Legende. Nach acht Jahren erscheint nun endlich ein neues Album. Das Problem an der gesamten Geschichte dürfte jedoch sein, dass heutzutage kaum einer die Helden der 80er Jahren noch kennt, doch da können wir abhelfen.
Die Gruppe fand Ende der Siebziger zusammen, als Coleman auf Paul Ferguson traf, der damals Schlagzeuger der Matt Stagger Band war. Jaz trat der Gruppe seinerseits zunächst als Keyboarder bei, bis schließlich beide ausstiegen, um gemeinsam eine eigene Band zu gründen. Dieser ersten Inkarnation von Killing Joke schlossen sich außerdem Gitarrist K. Walker aus Newcastle und der aus Afrika stammende Bassist Martin Glover an. Youth hatte bereits 1977, mit gerade sechzehn Jahren, seinen ersten öffentlichen Auftritt im legendären Londoner Nachtclub Vortex absolviert, zusammen mit der heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Punkband Rage.

 

Die Band zog nach Notting Hill Gate/London, mietete sich einen Übungsraum und nahm mit geliehenem Geld, das Jaz Colemans Freundin großzügigerweise vorschoss, die ''''''''Almost Red EP'''''''' auf. Der englische BBC-Radio-DJ John Peel wurde auf die Platte aufmerksam und ermöglichte Killing Joke einen Radio-Auftritt, der später zur populärsten und von den Hörern meist gewünschten Folge der legendären Peel-Sessions-Reihe wurde.
Im Februar 1980 veröffentlichte die Band auf ihrem eigenen Label Malicious Damage die Single ''''''''Wardance'''''''', erwähnenswert nicht zuletzt wegen der extrem wild klingenden B-Seite ''''''''Psyche''''''''.

Es folgten weitere grandiose und sehr aggressive Singles und ein Live-Auftritt mit Joy Division. Die Band unterschrieb einen Vertrag über drei Alben beim Label EG, der ihnen außerdem erlaubte, das Label Malicious Damage beizubehalten. Sie veröffentlichten ein erwartungsgemäß sehr unbequem klingendes Debütalbum und wurden bei einem Konzert in Glasgow der Bühne verwiesen, weil sie Poster zur Schau stellten, auf denen Papst Pius eine Gruppe Nationalsozialisten segnete - es handelte sich um eine authentische Fotografie. Ein typisches Beispiel des sehr speziellen Humors der Gruppe, der sich u.a. auf diversen Plattencovern manifestiert.

Nachdem die Aufnahmen für das dritte Album beendet waren, fing die Band an, auseinander zu fallen, denn Colemans Faszination für Okkultismus führte soweit, dass er sich nach Island absetzte, weil er der festen Überzeugung war, der Weltuntergang stünde kurz bevor. Youth folgte ihm kurze Zeit später. Als Youth zurückkehrte, fing er an, mit Ferguson an einem neuen Projekt mit dem Namen Brilliant zu arbeiten. Wenig später entschloss sich aber auch Ferguson plötzlich, nach Island abzureisen, begleitet von Bassist Paul Raven (Ex-Neon Hearts). Brilliant existierte dennoch weiter, mit Youth als einzigem Gründungsmitglied.
Das Killing-Joke-Album ''''''''Night Time'''''''' mit der Hitsingle ''''''''Love Like Blood'''''''' erschien 1985. ''''''''Love Like Blood'''''''' wurde im Februar 1985 zum bisher größten Single-Hit der Band und erreichte Platz 16 in England. Das folgende Album ''''''''Outside The Gate'''''''' war, obwohl es dem gemeinsamen Oeuvre der Band zugerechnet wird, eigentlich ein Coleman-Soloalbum. 1990 erschien mit ''''''''Extremities, Dirt & Various Repressed Emotions'''''''' das vermutlich beste Album der Gruppe seit Jahren. Neu im Line-Up war jetzt Schlagzeuger Martin Atkins aus Coventry.
Erneut entzweite sich die Band, begleitet von hämischen Kommentaren in der Musikpresse. Obwohl Killing Joke auch bandintern als aufgelöst galten, wollte Coleman die Gruppe unbedingt am Leben erhalten. Und es sollte ihm gelingen. Zunächst unternahm er aber einen Ausflug in die Welt der Klassik und der Worldmusic.
Für ''''''''Pandemonium'''''''' kehrte Youth 1994 wieder zu Geordie und Coleman zurück, außerdem stieß der Schlagzeuger Geoff Dugmore zur Band. Der Album-Track ''''''''Exorcism'''''''' wurde in der Königskammer der Großen Pyramide in Kairo aufgenommen wurde. Kritiker begrüßten das Comeback der Band - zumindest jene, denen gegenüber der unberechenbare Exzentriker Coleman im Verlauf seiner Karriere noch nicht handgreiflich geworden war.

 

Es beriefen sich zahlreiche Bands auf Killing Joke, darunter The Cult, Ministry, Skinny Puppy, Metallica oder Soundgarden. Aufmerksame Zuhörer bemerkten auch eine frappante Ähnlichkeit des Killing-Joke-Stück ''''''''Eighties'''''''' mit ''''''''Come As You Are'''''''' von Nirvana.
Das nächste Killing-Joke-Album ''''''''Democracy'''''''' erschien 1996 und befasste sich auf sehr zynische Art und Weise mit der Wahl, die im selben Jahr in England vorbereitet wurde. Zur selben Zeit nahm Colemans zweite Karriere immer konkretere Formen an. Zusammen mit Youth arbeitete er an einer Sinfonie, außerdem arrangierte er klassische Interpretationen der Musik von Pink Floyd, Led Zeppelin und The Who und wurde Hauskomponist des New Zealand Symphony Orchestra in Neuseeland, wo er ohnehin den größten Teil seiner Zeit verbrachte. Des weiteren übernahm er die Position des Musik-Direktors des Philharmonischen Orchesters Prag.

Angekommen im Jahre 2003, geben Killing Joke mit ihrem selbstbetitelten Album eine Reflektion der Vergangenheit zum Besten, die gewohnt in die schräge Welt dieser Musiker passt. Dave Grohl verschafft den kreativen Eigenbrödlern dabei einen wunderbaren rythmischen Vibe, der Killing Joke bzw. den Songs der Band den nötigen Knalleffekt geben sollte, um sich in die Highscoreliste für das Jahr 2003 eintragen zu können.

(Anm. der Text beruht in großen Auszügen auf der aktuellen Biografie von Killing Joke/Sonymusic)


 

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© 07/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Killing Joke

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- Killing Joke

Artikel:
- Killing Joke - Die Rückkehr einer Legende
- Killing Joke - Bitterböser Ernst?

Rezensionen:
- Killing Joke
- Hosannas From The Basements Of Hell
- Absolute Dissent

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