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Changes - The Godfathers of Neofolk, Part II

Changes - ein Name, der bei den Neofolk-Fans normalerweise leuchtende Augen hervorruft. Dabei sind Nicholas Tesluk und Robert Taylor musikalisch weit mehr als 'nur' Neofolk. Wenn eine Band schon vor über 40 Jahren Musik gemacht hat, muss man sie in einer gewissen Weise als Legende betrachten, selbst wenn es eine längere Schaffenspause gab. Nachdem wir uns im ersten Teil unseres Interviews mit der Geschichte und der Wiedergeburt der Band beschäftigt haben, sprechen wir im zweiten Teil nun über das Erschaffen von Musik.

Wenn man sowohl Ende der 1960er als auch Ende der 1990er Musik schreibt, dann liegen dazwischen 30 Jahre und bis heute sogar 40. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Prozess des Songwritings in diesen 40 Jahren verändert hat. Es gibt bei Changes aber bestimmte Schemata, die sich selbst in 40 Jahren Bandgeschichte nicht geändert haben.

'In unserer Musik gibt es drei grundsätzliche Einordnungen: Die Songs über die Liebe und das Verlieren derselben, die Songs über Helden und legendäre Mythen sowie die eher apokalyptischen Songs. Die ersteren sind absolut zeitlos, und die Gefühle, die damals da waren, um diese Songs schreiben zu können, sind heute auf dieselbe Art vorhanden. Als ich mich im Jahr 2003 scheiden ließ, war dieses Verlustgefühl genauso geartet wie bei vorherigen gscheiterten Beziehungen. Andersherum gesprochen sind die Gefühle von Liebe, über die ich bei 'Never So True' (von 'Orphan In The Storm') singe, sehr ähnlich zu denen, die ich früher hatte.' Die Gefühle von Liebe und Verlust sind wohl typisch universelle Dinge, die deshalb wohl niemals ihre Gültigkeit verlieren werden.

Aber auch die Helden und ihre Mythen, von denen Changes gerne singen sind zeitloser Natur. 'Die Stücke über Legenden und über Heldentum sind, logischerweise, zeitlos und zwar schon seit Jahrhunderten. Genauso wie sich jemand, der im Heute die 'Illias' oder die 'Odyssee' von Homer liest, mit diesen vergangenen Helden identifizieren kann, als würden sie heutzutage über die Erde wandeln; genauso sind die Songs, die wir über Pan, Aphrodite oder irgendeinen anderen legendären Charakter verfasst haben, lebendig - und zwar genauso lebendig wie tatsächliche Helden unserer Zeit. Robert und ich haben immer schon diese Helden und legendären Figuren bewundert, haben sie als Leitbild gesehen für Ehrlichkeit, Ehre, Integrität, Moral und Stärke. Dies sind Eigenschaften, die unsere Welt zu einer Besseren machen würden - und zwar egal wann. Daher könnten diese Songs zu jeder Phase unseres Lebens entstanden sein, und sie würden immer dieselbe Aktualität haben.'

Der dritte Teil der Stücke von Changes, der, den Nicholas als 'apokalyptisch' bezeichnet, ist damit der, der wohl für die meisten am schwierigsten zugänglich ist. Wie er im ersten Teil des Interviews erzählte, gab es bei diesen Stücken schon das eine oder andere etwas ratlose Gesicht im Publikum.

'Unsere apokalyptischen Songs erzählen von dem Verfall der Gesellschaften, von einer morbiden, sterbenden Welt. Sie sind dementsprechend anders als die anderen, da sie von einer bestimmten Zeit abhängig sind. Das beste Beispiel ist sicherlich das Stück 'Twilight'. Wir schrieben diesen Song Ende der 60er Jahre. Er handelt von dem Werk 'Der Untergang Des Abendlandes' des Kulturpessimisten und Philosophen Oswald Spengler. Er erzählt von dem Zerfall der westlichen Welt. Das war in dem Weltbild, das Ende der 60er Jahre herrschte, höchst unpassend und ungewöhnlich. Zwar war bereits 1968 die Welt auf dem langsamen Weg in den Verfall, etwas, das Spengler schon anfang der 20er vorausgesagt hat. Wenn wir jetzt aber nach vorne in die 90er Jahre springen - dann zeigte sich die erstmale Veröffentlichung von 'Twilight' auf dem 'The Fires Of Life'-Album als höchst relevant, da die Gesellschaft in den Jahren seit den 60ern tatsächlich exakt diesen Weg des Zerfalls genommen hat.'

Egal, wie man die Welt betrachtet, und ob man der Meinung ist, dass Oswald Spengler mit seiner Vision des Untergangs der westlichen Welt übertrieben hat oder möglicherweise zu esoterisch verbrämt ist - DASS unsere Gesellschaft in unserer heutigen Zeit etwas mehr Demut und etwas mehr ethische Werte gut tun würden steht wohl außer Frage.

Changes - The Godfathers of Neofolk, Part II Seiten 1 2 3 4

 

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© 05/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Changes

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- Changes - The Godfathers of Neofolk
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- Changes - The Godfathers of Neofolk, Part II

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