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Changes - The Godfathers of Neofolk, Part I

Changes - ein Name, der bei den Neofolk-Fans normalerweise leuchtende Augen hervorruft. Dabei sind Nicholas Tesluk und Robert Taylor musikalisch weit mehr als 'nur' Neofolk. Wenn eine Band schon vor über 40 Jahren Musik gemacht hat, muss man sie in einer gewissen Weise als Legende betrachten, selbst wenn es eine längere Schaffenspause gab. Damals in den ausgehenden 1960er Jahren gab es die Bezeichnung 'Acid Folk', aber auch diese wird der Band nicht gerecht. Changes sind eben anders. Zur großen Freude von whiskey-soda hat sich Nicholas Tesluk unglaublich viel Zeit genommen, um unsere Fragen extrem ausführlich zu beantworten.

Vorweg sei schon einmal kurz gesagt: Trotz erheblicher Bemühungen ist es nahezu unmöglich, das poetische, fast literarische Englisch Nicholas' in ein adäquates Deutsch zu übersetzen. Wenn dem einen oder anderen in diesem Text Äußerungen etwas zu geschwollen oder pathostriefend herüberkommen, dann liegt das an der deutschen Sprache, die der Einfachheit der Poesie in der englischen Sprache nichts entgegenzusetzen hat.

Changes ist nicht nur der Bandname, sondern auch und vor allem eine Beschreibung der Philosophie, die bei der Gründung der Band in den ausgehenden 60ern vorherrschte. Anders sein. Sich ändern.

'Wir haben früh festgestellt, dass einzelne Worte als Titel oder Name eines Gedichtes, eines Buches oder eines Songs weitaus intensiver wirken als Titel aus mehreren Worten. Der Name 'Changes' sagt jede Menge aus - mit nur einem Wort. 'to change' - das bedeutet, die ausgetretenen Pfade zu verlassen, sich vom Status Quo zu entfernen. Das war genau das, was wir taten, als wir die Band in den späten 60ern gründeten.'

Dieses 'sich ändern' ist etwas, das sich auch durch die Texte der Band wie ein roter Faden zieht. Bestes Beispiel hierfür ist eine der ersten Aufnahmen der Band, veröffentlicht unter dem Titel 'Legends'. Dieses Werk besteht aus einem 20-minütigen Song, der in mehrere Einzelteile gegliedert ist. Diese Einzelteile beschreiben mit einem immer wiederkehrenden Thema mythische Gestalten wie Artus oder El Cid. ''Legends' ist ein gutes Beispiel. Dieser Song hieß früher übrigens 'Legends That We Know'... Er wurde 1970 geschrieben und beschreibt Helden einer lang vergangenen Zeit. Aber das ist nur der eine Level dieses Songs. Auf einer anderen Ebene möchte der Song dem Hörer sagen: Wecke Deine Seele und finde Deine wahren inneren Werte. 'to Change' - sich ändern von Einem aus der Masse zu dem, der sich in heldenhafter Form als nobler Krieger über die Masse erhebt. Diese Erweckung kann verschiedene Wege beschreiten - Wege, die die natürlichen Talente eines Menschen, egal ob nun als Schauspieler, als Schriftsteller, Maler oder Kämpfer im sportlichen Sinne hervorbringen. All diese Dinge, die durch die verdummenden Elemente der modernen Gesellschaft verborgen bleiben. Dinge wie z.B. Fernsehen oder Videospiele, die die natürlichen Fähigkeiten eines jeden unterdrücken.'

Neben dem offensichtlichen Grund, warum schlussendlich die Wahl des Namens auf 'Changes' fiel, gibt es aber auch noch die passende Geschichte zur Entscheidung darüber. 'Wir hatten 1969 unseren ersten bezahlten Gig. Als wir unterwegs dahin waren, stellten wir fest, dass wir gar keinen formal gültigen Bandnamen haben, mit dem man uns ankündigen kann. Für uns war dieser erste bezahlte Gig natürlich eine Veränderung. Außerdem war die Art von Balladen und die Art von Folk Music, die wir damals machten, sowohl stilistisch als auch inhaltlich etwas so Anderes als das, was gerade 'in' war, dass wir uns unterwegs spontan entschieden, die Band 'Changes' zu nennen.'

 

Changes begannen ihre Karriere also 1967-1968. Danach war es lange lange still um die Band, und erst in der Mitte der 90er Jahre gab es ein erneutes Lebenszeichen. 25 Jahre Pause - das ist schon ziemlich einzigartig in der gesamten Musikwelt. Irgendwo muss es also in den Herzen der Musiker eine tiefe Motivation geben, nach so langer Zeit weiterzumachen. 'Ehrlich? Als wir uns 1975 trennten, haben wir beide niemals daran gedacht, dass es jemals eine Fortführung von Changes geben würde. Robert und ich sind beide aus unserer Heimat Chicago fortgezogen, er nach Wisconsin, ich nach Colorado. Obwohl wir beide noch unser gesamtes Herzblut in unsere Musik legten und wir beide immer noch das Gefühl hatten, den Menschen etwas Besonderes bieten zu können, schien die Band am Ende des Weges angekommen zu sein. Wie es leider schon so vielen Bands gegangen ist, die mit Wünschen und Träumen angefangen haben, hatten wir ernsthaft geglaubt, dass die Lebensspanne der Band ihr Ende erreicht hatte.' Dieses Gefühl des Endes kam also nicht unbedingt aus musikalischer Hinsicht sondern eher, fast wie Don Quixote, der auch als eine der 'Legends' besungen wurde, im Kampf gegen den Windmühlen des Musikbusiness.

Changes - The Godfathers of Neofolk, Part I Seiten 1 2 3

 

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The Wendigo
© 05/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Changes

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Artikel:
- Changes - The Godfathers of Neofolk
- Changes - The Godfathers of Neofolk, Part I
- Changes - The Godfathers of Neofolk, Part II

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