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Donots - Ein Punkpourri der Möglichkeiten

Die Donots-Familie ist gerade quietschvergnügt und in allerbester Ausflugslaune und tourt so von einem ausverkauftem Gig zum nächsten. Zwischen Bandgeburtstag und Weiterfahrt haben wir uns mit ihnen über das Singen ohne zu singen, die (An)fassbarkeit des Hörbaren, die Qualitäten von 'Coma Chameleon' als sieggekrönter Preisboxer und so manche Kampai-Erkenntnisse unterhalten. Wer noch so way into dieses ausgeprägte Familiending ist, haben wir haarscharf kombiniert.

Wenn das neue Album schon 'The Long Way Home' heißt, worauf ja allenthalben mit Begeisterung herumgeritten wird, hat man sich bei der Produzentensuche eher auf Kurzstrecke in und um Münster bewegt, und ist bei Homie Vincent Sorg gelandet. So erzählt Jan-Dirk: 'Wir kennen Vince schon ewig, noch aus Ibbenbürener Zeiten. Vince ist ein sehr geiler Typ der sehr gerade heraus ist. Da wird halt nicht viel verpackt. Er hört sich Songs von uns an, Demos, wo wir uns ewig lange hingesetzt haben und dann kommt von ihm nur so: 'Ja, pass auf, der ist scheiße, der ist scheiße, den kannst Du total vergessen und von dem können wir vielleicht den C-Part ein bisschen benutzen.' und man denkt so - Was???' und Ingo ergänzt noch: 'Das ist schon auch eine Vertrauensbasis die da sein muss wenn du deine Songs irgendwem gibst und sagst du darfst aussieben was auf die Platte kommt. Außerdem haben wir dieselbe Art von Humor das ist auch sehr wichtig.' Das ist doch schon einmal eine gute Grundlage um mit den Untugenden im Studio umzugehen 'Jeder hat einen Laptop auf dem Knie und guckt die ganze Zeit ins Internet anstatt aufs Pult zu gucken. Dann heißt es immer zwischendurch jetzt klappt die Scheißdinger zu und lasst uns mal kurz arbeiten. Dann klappen wir die zu und sobald ein Gespräch angefangen ist, hat so langsam schon wieder einer den Laptop aufgeklappt.' Hat dann aber doch alles geklappt, und das Album wurde eingetütet, und im Intro findet sich ein dem Band-Familiending ganz ähnlich gesinnter Zeitgenosse, der irgenwo in Dortmund, nachts gegen drei eine Telefonnummer gewählt hat... um auf dem (ultra-oldschool) Anrufbeantworter zu landen. 'Wir haben eine Tradition bei uns in der Band dass wir auf unseren Platten immer Leute mit Gastbeiträgen verewigen, mit denen wir zusammen auf Tour waren. Chuck ist ein alter Freund von uns, wir sind mit Hot Water Music auf Europa-Tour gewesen, aber das ist sich zeitmäßig noch nie ausgegangen. Chuck Ragan hat einfach diese Stimme die Dir sagt: Ich bin schon überall gewesen, komm mal mit wir gehen Holz fällen und hinterher gehen wir noch angeln zusammen. Ich wollte diese Textzeile eigentlich für einen Song benutzen, und dachte mir das wäre auch geil wenn der das einhupen könnte mit seiner Reibeisenstimme.'

Genau für einen Song überließ Ingo dem anderen Knollmann das Mikrofon. Welche Parallelen es dabei zu Tim Armstrong gab erklärt Ingo: 'Also er hat bei den Songs an einem Großteil der Demos geschraubt und bei dem Song so ein paar Vocals zu Hause. Aber das hat so perfekt zu dem Song gepasst dass wir gesagt haben das muss, muss, musst du singen. Das ist auch so ein Ding das aus Spaß an der Freude entstanden ist, wo man aber hinterher gedacht hat das musste so sein - genau so ist der Song gut. Perfektion in Nicht-Können' oder wie Jan-Dirk es auf den Punkt bringt: 'zu singen ohne zu singen!' Wenn wir hier schon mal sämtliche Ecken und Kanten des menschlichen Instruments abklopfen, darf auch die Sänger-Paranoia des Stimmverlustes nicht fehlen. Und die Ergänzung das Flüssigkeitszufuhr (meistens) gut ist, gibt es gratis oben darauf. 'Ich bin weit davon entfernt ein klassisch ausgebildeter Sänger zu sein. Das möchte ich aber auch gar nicht, diese letzte Spur Rotze muss trotz allem dabei bleiben. Aber ich finde du hast trotzdem eine gewisse Verantwortung deinem Publikum gegenüber. Wenn die bezahlt haben und sich freiwillig aus ihrem Sofa schälen um dich live zu sehen, denen kannst du nicht totale Scheiße anbieten.' und Jan-Dirk erinnert sich: 'Wir haben früher schon mit Samiam getourt, das war unsere erste Nightliner-Tour, so 97/98, und da habe ich zum ersten Mal mitgekriegt, dass ein Sänger Null auf seine Stimme achtet und sich in Hamburg so dermaßen die Kante gibt, und am nächsten Abend einfach wirklich nicht singen kann, weil die Stimme weg war. Da habe ich gedacht das ist aber nicht so geil. Ingo hat auf derselben Tour entschieden zu rauchen aufzuhören, um auf seine Stimme zu achten – riesen Respekt!' der hingegen wiegelt das ab: 'Ich hab da echt einfach Schiß gehabt meine Stimme zu verlieren. Das ist ja auch so eine Sängerparanoia das man denkt du hast Knötchen auf den Stimmbändern und dann gibt es ja diese Horrorgeschichten dass der Sänger von z.B. den Deftones ein halbes Jahr nicht singen konnte und zwei Monate lang nicht sprechen. Da hat aber auch jeder sein eigenes Mittelchen, und es schlagen bei jedem verschiedene Getränke anders auf die Stimme. Jedes mal wenn ich geraucht habe war am nächsten Tag die Stimme ziemlich am Arsch. Wenn ich Bier trinke - gar kein Problem, ich kann Bier trinken so viel ich will das ist alles cool. Trinke ich einen Schluck Rotwein ist sofort am nächsten Tag alles im Argen. Aber ganz ehrlich, entweder du fuckst auf der Bühne komplett ab und gibst den GG Allin und die ganze Band fucked up, das ist für das Publikum dann eher so eine Grenzerfahrung. Oder du siehst halt zumindest zu dass du in shape bist, dann kannst du ja auch hinterher ein paar Schnäpse trinken.' In Japan, dem unterschätztesten Bierland überhaupt, gibt es um dieser Leidenschaft zu frönen, sogar Automaten (samt Fässern!) auf der Straße, also nichts wie weg mit dem Sake. Wie günstig das Solitary Man Records, das bandeigene Label dort seinen Zweitsitz positioniert hat, und so Gelegenheit und Connections bietet um dorthin zu düsen. Wer lernen will, der reise...obwohl nicht existent, klingt es mindestens wie ein von Buddha persönlich kreiertes Sprichwort.

Jan-Dirk: 'Wir haben uns auf der ersten Japan-Tour irgendwann an so einen Bierautomaten gestellt, zu dritt, und ein Bier rausgezogen und angestoßen. Auf japanisch heißt Prost Kampai und dann haben wir einen Kampai-Chor gemacht.' [der Klang dessen wird astrein chortauglich intoniert] 'in dem Moment fährt ein Japaner mit dem Fahrrad vorbei, klingelt, und macht einen Vierklang darauf KAMPAI! Alles klar, hier sind wir zu Hause'. und Ingo erzählt weiter: 'Du erlebst da Sachen, das fasst du nicht. Das ist so verrückt in Japan zu sein. Das ist natürlich auch alles ein bisschen in der Gesellschaft begründet was dieses Respektsding angeht. Aber hast du schon einmal in Deutschland irgendwen gesehen der nach dem Konzert den Müll mit rausnimmt? Da ist so eine große Wertschätzung für Musik, das macht so einen Spaß da zu touren. Du spielst natürlich nur immer Tokyo, Osaka und Nagoya und bist dann eine gute Woche da, aber das ist Urlaub, Kultur-Clash und Spaß in einem.'

Donots - Ein Punkpourri der Möglichkeiten Seiten 1 2

 

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