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Finntroll - Der Emperor-Danny Elfman-Mix

Mit "Nifelwind" haben die mächtigen Finntroll wieder mal einen gucken lassen. Ein bisschen weniger Humppa und Schunkelmelodien, ein wenig mehr Death Metal und schon schauen auch Leute außerhalb des Tellerrandes ins Innere auf die schwedisch-sprachigen Finnen. Wieso, weshalb, warum, wer, wie, was, das wollten wir von Sänger Vreth wissen.

Die Reaktionen auf "Nifelvind" sind durchweg euphorisch ausgefallen, sowohl in der Fachpresse als auch bei den Fans. "Die Reaktionen waren wirklich sehr gut, wir haben sogar gutes Feedback von Leuten bekommen, die Finntroll vorher nicht mochten", ist der Sänger mit der Aufnahme des neuen Albums bei Fans und Medien zufrieden. "Vor ein paar Monaten habe ich gemerkt, dass das Album das abwechslungsreichste Finntroll-Album ist und diese Meinung vertrete ich immer noch. Das Album hat so viele unterschiedliche Aspekte, dass jeder etwas daran finden kann, was er mag. Ich glaube, wir zeigen unsere Black Metal-Wurzeln, die wir mit einer Art Voodoo-Sensation gewürzt haben, fügten Orchester dazu und so fühlt es sich wie 'good old carnival from hell' an", schmunzelt Vreth über seine eigene Beschreibung des neuen Albums. Dabei lässt die Übersetzung des Albumtitels gar nicht soviel Platz für Lächeln. "Nivelvind" ist schwer zu beschreiben, aber Nifel ist etwas aus der Unterwelt. Es ist ein dunkler, nebliger und kalter Platz, den man mit der christlichen Hölle vergleichen kann, wo alle Sünder hin gehen. So ist der Nivelwind der kalte Hauch, der aus Nifel(heim) bläst" erklärt der Finntroll-Frontmann.

 

So stellt sich dann die Frage, ob es eine Art rote Linie gibt, die das Album inhaltlich zusammen hält. "Es ist kein Konzeptalbum, aber diese rote Linie ist schon da. Die Geschichten auf diesem Album sind alles alte Sagen und Legenden, die sich alle wiederholen, egal aus welcher Zeit und Raum. Alle Kulturen dieser Welt erzählen sich diese Geschichten, die einfach nur dieselbe Sache über das menschliche Wesen beschreiben" sinniert Vreth. Also sind die Texte diesmal nicht allzu trollisch ausgefallen. "Nein, nicht wirklich. Hier oben im Norden nutzen wir viele verschiedene Kreaturen, um verschiedene Dinge in unserem Leben zu beschreiben wie Angst, Mord, Geburt usw. Viele dieser Themen kommen in dem Album vor!" erklärt der finnische Troll.

Nur wenn die Texte diesmal nicht allzu sehr in der Tradition der Band stehen und die Songs sich auch verändert präsentieren, wann ist denn ein Song dennoch ein Finntroll-Song? "Finntroll ist ein lebendiger und atmender Organismus. Wenn Du einen Song haben willst, brauchst Du sieben Mitglieder, die denselben Song spielen. Es würde nicht so klingen, wenn nur ich und Trollhorn die Songs aufnehmen würden. Wir brauchen, z.B. die andere Sichtweise von Skrymer und Routa an den Gitarren, damit das Endresultat dann nach Finntroll klingt." Wichtig für den schlussendlichen Song sind die Texte, die auf schwedisch verfasst sind und vom ehemaligen Sänger Katla, der zur schwedischen Minderheit in Finnland gehört, kreiert werden. Ein Ego-Problem hat Vreth damit nicht. "Damit hab ich kein Problem, es ist eher eine Art Segen, dass ich keine Texte schreiben muss! Deswegen kann ich mich eher auf die technischen Aspekte beim Singen konzentrieren. Ich arbeite mit Katla zusammen und wir diskutieren die Texte, bevor auch nur etwas abgedruckt wird. Wir würden nie etwas veröffentlichen, hinter dem wir nicht beide stehen können" beschreibt Vreth die Zusammenarbeit. Seinen eigenen Stil, der sich von Katla unterscheidet, beschreibt der schreiende Troll so: "Ich glaube, dass ich ein wenig mehr Abwechslung in die Vocals bringe und vielleicht auch ein wenig mehr 'up-to-date'-klingende Growls" formuliert der Sänger vage seine Vorzüge.

Neben den anderen Textthemen und auf den ersten Blick geringere Partytauglichkeit fällt besonders das Orchester ins Ohr, das dem Finntroll-Sound noch mehr Wucht verleiht. "Das war eigentlich gar nicht geplant am Anfang. Wir begannen erst mit ein paar Keyboards, das dann aber so gut klang, dass wir den ganzen Weg gehen wollten. Deswegen haben wir dann alles mit richtig großen und guten Samples gemacht" schwärmt Vreth über das Album, das stellenweise an Hollywood-Soundtracks erinnert. Ein Anzeichen der Übersättigung am traditionellen Finntroll-Stil? "Hmm, ich glaube, es gibt mittlerweile zu viele dieser Bands dort draußen. Wir sind schon ein wenig müde des Stils geworden..." verrät er. "Trollhorn ist ein großer Fan und Komponist von Soundtracks und ich glaube, das hört man auch auf dem Album, es ist ein wenig wie ein Mix aus Emperor mit Danny Elfman, hahahaha", scherzt der Sänger. Wie er schon erwähnte, ein richtiges Orchester ist auf dem Album nicht zu hören. "Dafür aber richtig gute Samples. Es wäre sicher toll, mit einem echten Orchester zu arbeiten, aber das ist auch wieder so ein Trend heutzutage..." stöhnt Vreth.

 

Finntroll sind also eine Band, die gegen den Strom schwimmt. Immerhin haben sie auch als eine der ersten Bands begonnen, Humppa mit Black Metal zu mischen. Mittlerweile kommen immer mehr Death Metal-Riffs hinzu. "Wir hatten wirklich einigen Ärger, bis wir exakt den Gitarrensound hatten, den wir wollten. Skrymer und Routa sind riesige Death Metal-Fans. Wir wollten mehr Gewicht auf die Gitarren legen, weil das Album einfach viel mehr Riffs als in der Vergangenheit hat. Nicht einfach nur eine Powerchord-Folge und eine Akkordeon-Melodie darüber. Wir haben diesmal Keyboards entfernt, um den Gitarren mehr Platz zu lassen, so entstand dieser klarere und deathigere Gitarrensound. Also, habt Spaß mit dem Album, kommt auf das Paganfest, trinkt Bier, stay metal and jada-jada..." lacht Vreth zum Abschluss.


 

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Ingo
© 03/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Emperor

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