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Captain Planet - Heute Nacht hab' ich die Welt verstanden und sie mich!

In kindlicher Vorfreude schlitterten einige Berliner am Samstag durch die rutschigen Straßen, um einen Abend mit Captain Planet zu verbringen; der zur Zeit vielleicht geistreichsten Punkband der Republik! Ihr November-Auftritt im Subversiv war laut, stickig und eng und lieferte 1000 gute Gründe so schnell wie möglich größere Räume zu buchen, weshalb man am 06. Februar 2010 den Magnet Club beehrte. Und Überraschung: Es war fast NOCH lauter, stickiger und enger.

Nach den beiden Vorbands Boutique Rouge und Derfine kamen endlich die vier Hamburger auf die Bühne. Kurz und bündig ging es ohne viel Rumgerede los und direkt in die Vollen. Gitarrist Benni machte gleich zu Beginn klar, dass der Magnet Club eine echte 'Adresse' sei und man entsprechend Rockstar Sprüche á la 'Geht's euch gut?' und andere Anheizer bringen müsse. Kaum ernst gemeint kamen diese entsprechend holprig beim Publikum an. Also doch lieber die sympathische, teils verhaltene Punkband aus dem Norden bleiben, die immer wieder mit Textzeilen aufwartet, bei denen so mancher Dichter der letzten Jahrhunderte vielleicht ein bisschen neidisch geworden wäre. Dass sich die Großartigkeit dieser Gruppe herumgesprochen haben muss, war deutlich an den nicht wenigen textsicheren Zuschauern zu erkennen, die das Magnet an diesem Abend bevölkerten. Und so wurden bereits beim Opener 'Ohne Worte' Zeilen wie 'Heute Nacht hab' ich die Welt verstanden und sie mich' lauthals mitgegrölt. Ein Phänomen, welches bis zum letzten Stück anhielt, bei dem dann noch mal alle Kräfte mobilisiert wurden um das Credo des Abends in den Raum zu stellen: 'Aus voller Lunge schreien. Das ist, was dir so oft fehlt.' Heute Abend definitiv nicht.

 

Die in der anfänglichen Euphorie versprochenen 2,5 Stunden Spielzeit verkürzten sich dann zwar auf eine gute Stunde, in der man allerdings eine hervorragende Mischung aus sämtlichen Jahren Captain Planet serviert bekam. Nach dem wohl bekanntesten Stück 'Hundertzwanzig Sachen' fackelten die Jungs nicht lange und ließen sich schnell zu der eingeplanten Zugabe von 'Blattsport', 'Baumhaus' und 'Wort auf der Brücke' überreden.

Danach war aber wirklich Schluß, da die partywütige Indiemeute bereits sehnsüchtig auf den Dancefloor schielte und die anschließende Tanzbespaßung herbeisehnte. Schaffte man es über den vor allem in den ersten Reihen gewohnt mittelmäßigen Sound hinwegzuhören, war es ein mehr als gelungener Abend, der anstelle von Schnickschnack und Gerede reinen, grandiosen Punkrock bot, der Band und Publikum sichtlich Freude bereitete. Besser hätte man diesen Samstagabend nicht verbringen können. Nachts schlafen kann schließlich nicht alles sein!


 

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Sarah.
© 02/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Captain Planet

Artikel:
- Captain Planet - Heute Nacht hab' ich die Welt verstanden und sie mich!
- Captain Planet - Nicht sauber spielen, sondern lebendig

Rezensionen:
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