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In Flames - Tuborg ändert Götheborg

Auch wenn die Schweden von In Flames nicht mehr die unangefochtene Spitze im Melodic Death darstellen und Bands wie Soilwork oder Dark Tranquility mächtig aufgeholt haben, dürfen sich doch die In Flammen-Stehenden immer noch rühmen, Vorreiter einer ganzen Szene zu sein, live die Besten ihres Metiers darzustellen und mit dem fantastischen "Reroute To Remain"-Album den kompletten Durchbruch erreicht zu haben. Superlative en masse. Schön für eine Band, die trotz des Erfolges immer noch hammerhart agiert und sich stetig weiterentwickelt. Doch wie lange läßt sich solch ein Level halten bzw. immer weiter nach oben schrauben? Whiskey-Soda sprach mit dem In Flames-Schlagzeuger Daniel Svensson über Club-Hits, die Tuborg-Session mit deren neuen Songs und über das Verhältnis zu Soilwork.

"Man bemerkt schon auf den Touren Unterschiede zwischen den Fans. Wir haben ja viel in den Staaten getourt und dort gibt es diesen Moshpit, wo sich die Leute schlagen. In Deutschland und Skandinavien sind die Leute ungefähr gleich, doch wenn Du in Europa weiter südlich gehst, merkst du auch schon wieder Unterschiede. Doch letztendlich sind die Leute auf der Welt überall verrückt, dass ist der Hauptpunkt!" weiß der Schlagzeuger über die ausgedehnten Touren der Band über den gesamten Globus, von Japan über die Staaten bis hin quer durch Europa zu berichten.
Zum Schreiben der Nachfolge-Songs zum Überalbum "Rerout To Remain" zogen sich die Götheborger nach Dänemark zurück, um sich in dem kleinen skandinavischen Ländle in der sogenannten Tuborg-Session, benannt nach dem leckeren dänischen Bier, dem kreativen Prozess hinzugeben. Schon allein bei der Erwähnung des Begriffs "Tuborg Session" kann sich der Drummer ein Grinsen nicht verkneifen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt... "Wir haben diesmal schnellere Songs geschrieben, schnellere Sachen, als wir jemals hatten! Wir haben heaviere Songs, aggressivere Songs. Es ist schwer zu sagen, wir haben von allem etwas mehr. Wir haben nur die Blue Prints aus der Vorproduktion, die 14 Songs, die wir jetzt haben, klingen sehr unterschiedlich zu den Songs von "Reroute...", denn wir versuchen immer zu experimentieren. Aber es wird ein sehr gutes In Flames-Album, dass ist sicher!" verspricht Daniel. Eine herausragende Eigenschaft der Band waren immer die Gitarrenleads, die einen Großteil der Melodieführung übernahmen, in der aktuellen Phase der Band verschoben sich etwas diese Trademarks zugunsten modernerer Sounds und Erweiterung des Bandhorizonts, um Stagnation vorzubeugen. "Wir haben diesmal beides, wir haben das verknüpft. Auf "Rerout..." übertrugen wir einige Melodien von den Gitarren auf die Vocals und auf die Elektronik, mal sehen, welches Instrument diesmal die meisten Melodien spielen wird. Aber die Melodien sind da, sind geschrieben, wir werden im Studio sehen, zu welchem Instrument sie am besten passen. Aber sie sind immer noch im guten, alten In Flames-Stil, mit vielen Gitarren-Harmonien!" verrät Daniel Svensson vorab.

 

Damit wäre die musikalische Vision schonmal geklärt, was folgt noch, um die Band weiter nach vorne zu bringen? "Wir versuchen nicht allzu weit in die Zukunft zu denken, wir versuchen uns auf das neue Album und die Recording-Session zu konzentrieren. Wir nehmen jetzt die Drums auf und fahren dann mit den Aufnahmen im Oktober fort. Dann können wir weiter sehen, was passiert..." erklärt der Drummer. Wenn die Planungen schon so weit fortgeschritten sind, lässt sich schon ein Releasedate ausmachen? "Das ist immer schwer zu sagen, ich denke mal im Frühjahr nächsten Jahres, vielleicht im April, definitiv vor dem nächsten Sommer!" vermutet Daniel. "Wir wissen noch nicht, welches Studio wir nehmen, aber wir nehmen den gleichen Produzenten wieder (Daniel Bergstrand, A.d.V.), ich nehme die Drums in Uppsalla, im gleichen Studio wieder auf, für den Rest der Aufnahmen werden wir sehen, wohin wir gehen, das haben wir noch nicht entschieden." berichtet der Fellgerber.
Sieht man sich einmal die Karriere an, hätte es zu Beginn sicherlich jeder für unwahrscheinlich gehalten, dass die Death Metal-Band jemals die Charts aufrollt und richtige Hits wie "Cloud Connect" oder "Trigger" hat. Sicherlich am wenigsten die Protagonisten. "Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das richtige Hits sind, aber wir haben mit ihnen erstmals die Möglichkeit, dass unsere Videos gespielt werden und das ist wichtig. Du kannst damit viele neue Fans erreichen, wenn die Videos gespielt werden im sogenannten Mainstream-TV. Wir wollen vor so vielen Leuten wie möglich spielen. Das ist großartig für uns, aber diese Songs sind noch nicht richtig groß. Aber es ist schon besser für uns, natürlich..." lächelt Daniel.

Stichwort Soilwork. Oft gab und gibt es die beiden Clips der Bands ("Trigger" resp. "Reject Role") zu bestaunen, wo die jeweils andere Band als Besucher in einen Club kommt, wo die "Konkurenz" ihren Hit schmettert und schlussendlich richtig auf die Socken bekommt. "Die Leute denken, wir befinden uns in einem großen Wettbewerb, weil wir aus Schweden kommen. So ist das einfach nur eine große ironische Sache, dass sie alle falsch liegen und es war ziemlich cool. Und Soilwork waren auch sofort einverstanden, mitzumachen." weist Daniel alle Gerüchte über mögliche Feindschaften ins Land der Fabeln zurück.
Auf ihrer "Trigger"-EP huldigten die Götheborger Genesis mit ihrer Version von "Land Of Confusion", ebenso wurde in der Vergangenheit Depeche Mode im Melodic Death-Stil interpretiert. Normalerweise versucht man auf diesem Wege sich bei seinen alten Helden zu bedanken und zu verbeugen, die fast immer aus dem eigenen Genre kommen. Da fallen Popacts schon aus dem Rahmen. "Wenn wir Coverversionen machen, wollen wir keine andere Metalband covern, das ist die gleiche Art von Musik, das ist ein Copycat. So hast Du Songs zu finden aus einem anderen Genre, die vielleicht zu Deiner Art zu spielen passen könnten. Wir fanden heraus, dass "Land Of Confusion" ein sehr melodischer Song ist und wir dachten, der könnte auch als In Flames-Song funktionieren, ebenso war es bei "Everything Counts" von Depeche Mode." erklärt Daniel.
Fassen wir also zusammen: Auch in Zukunft werden wir von den Flammen keine Metal-Coverversionen hören, es gibt keine Konkurenz zwischen Soilwork und In Flames, "Trigger" und "Cloud Connected" sind keine richtigen Hits und das neue Werk wird richtig gut! Na, dann freuen wir uns doch drauf!





 

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Ingo
© 09/2003 whiskey-soda.de
 


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