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Gary Moore - The Blues Goes On

Der Ire Gary Moore ist im Rock-Zirkus kein unbeschriebenes Blatt. Ihn vorstellen zu müssen, grenzt beinahe an Ironie. Bereits in den 70ern spielte er schon bei Thin Lizzy. In dieser Zeit veröffentlichte Moore auch sein erstes Solo-Album, doch erst 1978 mit 'Back On The Streets' und der Single 'Parisienne Walkways' gelang ihm der kommerzielle Durchbruch. Der Rest ist Geschichte: Mit Alben wie 'Victims Of The Future','Run For Cover' (mit dem genialen 'Out In The Fields') und vor allem 'Wild Frontiers', eine Ode an seine Heimat Irland, schuf Gary Moore gleich mehrere Rockklassiker. Bis er 1990 den Blues bekam, sich vom Hard-Rock verabschiedete und mit 'Still Got The Blues' endgültig weltweiten Ruhm erfuhr. Seit dem hat sich Moore wieder auf seine Blues-Wurzeln berufen und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen fast jährlich bluesige Alben. Vom Hard-Rock hat er sich gänzlich verabschiedet. Auch sein aktuelles Werk 'Bad For You Baby' bietet wieder rauen Blues-Rock Made By Gary Moore.


Was beim Hören seines neuen Albums 'Bad For You Baby' dennoch auffällt ist, dass eine gehörige Portion Heaviness vorhanden ist. Gary meint: 'Im Gegensatz zum letzten Album bin ich dieses Mal vorher ausgiebig auf Tour gewesen. Daher war eine Menge Energie vorhanden, Energie von den Live-Shows, die ich auf dem Album haben wollte bzw. die sich automatisch auf die neuen Songs übertragen hat.' Trotz der Härte ist das Album wieder sehr blues-durchtränkt. Schließlich ist der Blues Gary's große Liebe, wie er selbst verrät. 'Als Vierzehnjähriger habe ich in Belfast den Blues kennen und lieben gelernt. Ich war immer schon ein Bluesgitarrist, mehr noch als ein Rockgitarrist. Deswegen habe ich mich in den 90ern auch wieder darauf besonnen, ich hatte einfach genug von dem ganzen Hard-Rock-Zeug.' So verwundert es nicht, dass die Musiker, die sozusagen Pate für die neuen Songs stehen, u.a. Jimi Hendrix heißen. 'Es sind zwar keine speziellen Musiker, die mich für dieses Album besonders beeinflusst haben', so Gary, 'aber es sind verschiedenartige Songs auf dem Album mit verschiedenen Stilen. So hat der Titeltrack einen gewissen Hendrix-Touch, ebenso finden sich Rock-Funk- sowie Rockabilly-Country-Blues-Tracks oder Balladen auf dem Album.' Und natürlich wieder einige Cover-Songs, doch nicht so viele wie auf den vorherigen Album, fällt mir der Ire ins Wort. Vier sind des diesmal an der Zahl, 'Walkin' Thru The Park' und 'Someday Baby' von seinem Vorbild Muddy Waters beispielweise. Nach welchen Gesichtspunkten Gary die Songs auswählt, wollte ich wissen: 'Ich suche Sie danach aus, ob ich etwas Eigenes in den Song packen kann. Manchmal ist es nur eine Gitarrenlinie die mich anspricht und dann versuche ich meine Persönlichkeit in den Song zu packen.' Gary Moore zeichnet sich auch als Produzent des Albums aus, wie er sagt allerdings nur als Kontrolleur, der schaut ob alles nach seiner Vorstellung läuft (O-Tone Gary: 'I oversee everything, I supervise everything'). Den eigentlichen Job macht allerdings in seinen Augen der Toningenieur, der in erster Linie auch für den Sound verantwortlich ist.

 

Gary Moore ist zurzeit auch wieder auf Tour. Dabei wird er versuchen fünf bis sechs Nummern vom aktuellen Album zu spielen und natürlich viel aus den 90ern, vor allem von seinem 'Still Got The Blues'-Album mit Songs wie 'Walking By Myself' oder eben 'Still Got The Blues'. Dass Gary seit vielen Jahren keinen Hard-Rock mehr live spielt, habe ich einmal gelesen. Und tatsächlich, auf meine Frage, ob das den wahr sei, meinte Gary trocken: 'Ja, das ist wahr (yeah, that's true). Ich finde das ist blöd in meinem Alter. Das fühlt sich komisch an. Für mich ist das eher etwas für junge Leute, nichts für mich. Das ist doch lächerlich, wenn man in meinem Alter noch über die Bühne fegt.' Also nie wieder ein Hard-Rock-Album von Gary Moore? 'Naja, ich habe vor einigen Jahren so etwas in die Richtung probiert, eine Art Celtic-Rock wie in den 80ern. Ich wollte nicht so amerikanisch klingen, eher nach einem Iren. Das war wichtig für mich. Vielleicht probiere ich das in einigen Jahren wieder und dann gibt es vielleicht wieder Hard-Rock-Songs.' Womöglich können wir ja ein wenig Hard-Rock von Gary's Tour-Support erwarten. Alvin Youngblood Hart heißt der Mann, ein junger Gitarrist, laut Gary mit einer tollen Stimme gesegnet ('He has got a great voice!'). 'Außerdem ist er ein wirklich begnadeter Gitarrist. Ich habe ihn bei einem Festival kennen gelernt. Er hat mir sein Album gegeben. Er spiel auch Blues, mit einem klaren, sauberen Ton, aber trotzdem sehr rau. Und er spiel härter als ich es tue (lacht).'

Live neigen Instrumentalisten oft dazu, ausschweifend zu spielen und lange zu improvisieren. Auch Gary wird improvisieren, bei sehr langen Soli spielt er sogar jeden Abend ein anderes Solo. 'Still Got The Blues' spiele ich allerdings sehr nah am Original, weil die Leute kennen und lieben diesen Song einfach so wie er ist.' Angst sich beim improvisieren zu wiederholen hat Gary übrigens nicht. Er weiß auch gar nichts über Musiktheorie und kennt auch keine Skalen, sondern spielt alles per Gehör. So wie es beim Blues eben ist.

Gary Moore - The Blues Goes On Seiten 1 2

 

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Avalancha
© 05/2009 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Gary Moore

Homepage:
- Gary Moore - Offizielle Website

Artikel:
- Gary Moore - The Blues Goes On

Rezensionen:
- Back To The Blues
- Bad For You Baby
- Live At Montreux 2010
- Blues For Jimi
- Blues And Beyond (2-CD-Version)


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