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Skid Row - Die älteste neue Band aller Zeiten

Sechs Jahre gingen sie getrennte Wege, bis sich Skid Row im Jahr 2000 zurückmeldeten. Nach fast ununterbrochenem Touren u.a. im Vorprogramm von Kiss und Ted Nugent haben sie mit „Thickskin“ in diesem Jahr auch wieder ein Album herausgebracht. Jetzt befindet sich die Band auf doppelter Mission, einerseits die alten Fans zurückholen, andererseits neue dazu gewinnen. Zwar ein zweischneidiges Schwert, denn inzwischen hat sich neben der Besetzung auch der Stil ein wenig geändert, doch Skid Row haben noch nie den Weg des geringsten Widerstandes gewählt.

„I Remember You“, der Titel des Skid Row-Klassikers trifft es zumindest in Deutschland nicht so genau. Denn wer erinnert sich wirklich lebhaft an die Jungs? Also da war dieser Sänger Sebastian Bach, den alle Frauen angehimmelt haben. Der ist nicht mehr dabei. Im ersten Moment schade, im zweiten aber logische Konsequenz, denn Bach hat immer Stress gemacht. Der Kerl hatte zwar eine tolle Stimme, war aber eine echte Diva. „Er hat dafür gesorgt, dass alle sich schlecht fühlen, deshalb haben wir ihn nicht zurückgeholt“, erzählt Gründungsmitglied Rachel Bolan. Zusammen mit den Gitarristen Dave „Snake“ Sabo und Scotti Hill fällte er 2000 die Entscheidung, Johnny Solinger als neuen Sänger zu engagieren. Phil Varone, der für den verhinderten Drummer Rob Affuso gekommen ist, machte die Band komplett, die seitdem fast ununterbrochen auf Tour ist, und in diesem Jahr das Studioalbum „Thickskin“ auf den Markt gebracht hat.

„Auch wenn wir noch den alten Namen haben, wir sind jetzt eine neue Band, mit 15 Jahren Erfahrung“, erklärt Bolan und lacht: „Ich schätze wir sind die älteste neue Band, die es gibt.“ Die „alte Band“ hatte sogar einen echten Meilenstein des Rock zu verbuchen. Ihr 91er-Release „Slave To The Grind“ war das erste Hard-Rock-Album, das direkt auf Platz 1 der US-Charts einstieg. Die neue Band lässt sich tatsächlich nicht in eine Schublade stecken, klingt mal nach Heavy Metal, mal nach Nu Rock und selten nach Pop. An die alten Erfolge werden Skid Row so schnell sicher nicht anknüpfen können, aber sie gefallen sich in der Rolle des Underdogs, in der sie sich nicht zum ersten Mal befinden. „Wir erleben den ganzen Spaß noch mal, auch wenn’s manchmal anstrengend ist“, sagt Bolan. Man merkt ihm an, wie froh er darüber ist, dass er wieder mit seinen Freunden Scotti und Snake Musik machen kann. „Die beiden sind meine besten Freunde, aber damals fielen wir uns irgendwann alle gegenseitig auf den Geist.“ Das war 1995 und führte schließlich zur Trennung.

 

Jetzt haben wir 2003 und Skid Row sind auf Europa-Tournee. Für einen Zwischenstopp bei ihrem Label SPV in Hannover lassen sie den Support-Gig für Def Leppard ausfallen, und geben spontan ein Gratiskonzert in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die Halle des Musikzentrums ist ziemlich voll, dafür dass die Show erst zwei Tage im Voraus angekündigt wurde. Beginn ist für 21.00 Uhr angesetzt, 45 Minuten Verspätung sollen wohl an alte Zeiten erinnern, aber dafür geht’s dann auch gut los. Mit „New Generation“ geben Bolan und Co. ein klares Statement ab. Ein weiteres ist „Thick Is The Skin“. Ein dickes Fell haben die Jungs tatsächlich. Und einen klasse Frontmann. Nach wenigen Minuten hat Solinger alle Anwesenden auf seiner Seite. Auch bei den alten Songs macht er eine klasse Figur. Die Klassiker „Youth Gone Wild“, „18 And Life“ und natürlich „Monkey Business“ dürfen nicht fehlen. Dann hat der blonde Texaner den Fans noch etwas Wichtiges zu sagen: „Wenn Euch jemand sagt, das sei nicht Skid Row, dann sagt ihm: Get The Fuck Out“. Den Song kann natürlich jeder mitsingen, die Stimmung ist super. Und als besonderes Highlight gibt es beide Versionen von „I Remember You“, als Ballade, und im neuen Punkrock-Gewand.

Scotti Hill wird auf der Bühne wieder zum Psychopathen, erstaunlich wie normal und freundlich der Gitarrist sich nach dem Konzert gibt, als er sich mit anderen Bandmitgliedern unter das Publikum mischt. Saiten-Meister Snake ist so wie er immer ist, „der netteste Rockstar der Welt“, wie ihn mal ein Musik-Magazin nannte. Alles in allem bieten Skid Row eine tolle Show. Zwar in kleinem Rahmen, aber doch wie in alten Zeiten, und vor allem auf dem besten Weg nach oben. Im Anschluß an ihre Deutschland-Tour als Support für Def Leppard folgen einige Headliner-Shows in Großbritannien. Und wenn es so gut weiter geht für die fünf, dann wird sich Rachels Traum vielleicht doch irgendwann erfüllen: „Einmal im Madison Square Garden zu spielen, egal ob Main Act oder Support“.

(Fotos: SPV)


 

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Philip
© 11/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Skid Row

Artikel:
- Skid Row - Die älteste neue Band aller Zeiten

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