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Edguy - 'Rocket Ride' klang einfach zu brav!'

Mit 'Tinitus Sanctus' haben Edguy es wieder mal so richtig krachen lassen. Ein erfolgreiches Album haben die Fuldaer rausgehauen, dem eine derzeit erfolgreiche Tour rund um den Globus folgt. Wir haben uns zwischendrin Bassist Tobias 'Eggi' Exxel geschnappt und mit ihm über den Erfolg des heiligen Piepens im Ohr gefachsimpelt.

'Ja, die Reaktionen sind gut bis sehr gut ausgefallen, als das Album erschienen ist. Die Fans haben die Veränderungen gut mitgemacht, kein Album ist ja bei Edguy wie das andere, sie haben verstanden, warum wir uns verändert haben. Es gibt natürlich auch Leute, die sich beschwert haben, die gibt es immer, aber interessanter Weise haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die sich beschwert haben, nach dem dritten, vierten Durchlauf an die Änderungen gewöhnt hatten und mussten dann gestehen, dass es ganz coole Songs sind. Mir macht es immer noch Spaß, die eigenen Songs zu hören, weil es ja unsere Musik ist, haha. Wir sind stolz darauf, was wir fabriziert haben. Denn wir sind nicht fett und faul geworden und haben irgendeinen Scheiß eingezimmert. Wir spielen vor ausverkauften Hallen und die Leute kommen dabei voll auf ihre Kosten', ist Eggi immer noch zufrieden mit dem Ergebnis, das aus dem Studio kam.

Interessant aber, dass viele Fans erst einmal Probleme mit der dunkleren, rockigeren und erdigeren Ausrichtung der neuen Stücke hatten. 'Welche das genau sind, die Probleme bereitet haben, weiß ich auch nicht, aber die meisten waren mit ihrer Meinung recht oberflächlich, weil sie das Album noch nicht so oft gehört haben. Ich konnte das sowieso nicht nachvollziehen, weil schon der Opener ja richtig reinhaut, der ist auch meiner Meinung alles andere als ein komplexer Song. Vielleicht ist er etwas gewöhnungsbedürftig, weil er etwas düsterer ist und die Leute, die nur die 'Rocket Ride' kennen und die wir damit auf unsere Seite gezogen haben, dann überrascht waren. Aber wer die 'Hellfire Club' kennt, weiß eigentlich, dass wir immer für eine Überraschung gut sind. Bei 'Mysteria' war ja Mille von Kreator mit dabei und viele Leute haben da auch gesagt, das geht doch gar nicht, Edguy mit so einer Thrash Metal-Band, aber es geht offensichtlich doch, haha', meint der Bassist.

 

Und was noch geht, ist natürlich die Auslastung von Frontmann Tobias Sammett, der mit Avantasia ebenfalls gut unterwegs ist. 'Ja, für Tobi ist das schon eine Mehrbelastung, für uns als Band eher nicht so. Für mich war das eher wie eine kleine willkommene Auszeit, da auch noch Felix an den Trommeln kurzfristig auf Tour eingesprungen ist. Wir hatten dann die Gitarren- und Bassspuren schon fertig aufgenommen und konnten uns dann mal ein paar Tage zurücklehnen. So hat die Avantasia-Tour für uns auch einige Vorteile gehabt', so Eggi. Was allerdings auch wieder typisch Edguy ist, neben der vollen Terminkalender und den Überraschungen, ist der stets präsente Humor. Dieser lässt sich auch schon am Albumtitel festmachen. 'Den Titel hatten wir schon vor der Produktion, wir haben den einfach gemocht, weil er geil geklungen hat. Der ist entstanden, als wir bei einer Kaffeerunde zusammengesessen haben, vor der Probe, während und danach. Eigentlich machen wir immer Kaffeerunden und proben gar nicht, haha. Da kam dann einer mit Spiritus Sanctus an und der nächste meinte dann, dass Tinitus Sanctus auch geil klingen würde. Eigentlich passt das zu jeder Band, die laut und krachig ist und das sind wir ja auch recht gerne. Das hat dann die Produktion und die Platte getroffen. Vielleicht hat uns das auch inspiriert, die Platte richtig krachig klingen zu lassen. 'Rocket Ride' klang für meine Begriffe einfach zu brav. Die 'Hellfire Club' war richtig krachig und jetzt ist es wieder', ist der Bassist zufrieden.

Das der Titel aber wieder Wasser auf die Mühlen der Kritiker ist, die die Band zu unseriös finden, ist Eggi bewusst. 'Die finden doch eh wieder was. Das fängt schon beim Text zu 'Dragonfly' an, wo einer eine Libelle raucht, was ja auch nicht ganz so seriös ist. Und man kann davon ausgehen, dass sich live nichts ändern wird und wir weiter der Chaoten-Haufen sein werden. Tobi wird wieder eine Menge schlechter Witze auf der Bühen erzählen, wo wir dann am besten unauffällig von der Bühne gehen und mal ein Schnäpschen trinken, bis er fertig ist. Es gibt immer Leute, die meinen, wir sind zu albern, andere sagen dann wieder, das ist unsere Stärke. Wir wollen Spaß haben und die Leute können ruhig merken, dass wir Spaß haben. Es ist ja nicht verboten, auf einem Konzert zu lachen! Viel lustiger fand ich es, dass es Leute gab, die in unser Gästebuch reingeschrieben haben, wir seien blasphemisch, weil wir uns über Gott lustig machen. Das war natürlich nicht unsere Absicht. Jeder, der ein bisschen Grips im Kopf hat, weiß, dass das so nicht gemeint sein kann, dass wir nicht auf Jesus' blutene Ohren abzielen. Ein Bekannter aber z.B., mit dem ich vor vielen tausend Jahren Abi zusammen gemacht habe, kam nach Münster zu einer Autogrammstunde und der ist Priester geworden. Der ist aufgetaucht, ich war völlig baff, weil er im Talar aufgetaucht ist. Und ich habe die Chance am Schopf gepackt und ihn nach seiner Meinung gefragt. Und er als Priester hat den Scherz verstanden und es sei heutzutage völlig in Ordnung, das zu machen. Und wenn ein Priester das versteht und das in Ordnung findet, soll der Rest doch einfach die Klappe halten. Was er aber zu 'Sex Fire Religion' sagt, weiß ich nicht...'

Die Produktion wurde wieder in Wolfsburg von Sascha Paeth realisiert, der auch für 'Rocket Ride' verantwortlich war. Eben jene Platte, die 'zu zahm' klang. 'Keine Ahnung, warum das jetzt so viel anders klingt, eine Produktion entsteht ja immer Schritt für Schritt. Vielleicht kam uns auch zugute, dass wir die Gitarren runtergestimmt haben, mit Verstärkern experimentiert haben. Man darf natürlich nicht dem Sascha Schuld geben, wenn man von Schuld reden kann. Wir sind ja daran auch beteiligt. Ich kann gar nicht sagen, woran es lag, da muss ich jetzt selbst überlegen. Tobi war natürlich mit der Platte zufrieden, ich ja auch, aber mit etwas Abstand betrachtet, hätte ich gern einige Sachen anders gemacht. 'Tinitus Sanctus' ist neben 'Hellfire Club' mein Favorit von uns', erklärt Tobias.

Der Favorit bei den Fans ist mit Sicherheit das fast schon doomige und absolut hymnische 'Sex Fire Religion'. 'Zu dem Song habe ich eine ganz besondere Verbindung, weil ich ihn zum Anfang im Proberaum, das sage ich Dir jetzt ganz ehrlich, gehasst habe! Die Nummer hat für mich im Proberaum gar nicht gewirkt. Wir haben es geprobt und gespielt, man gibt sein Bestes, ich versuch dann natürlich noch immer an den Basslinien zu arbeiten, man denkt sich seinen Teil, nimmt ihn auf und mal gucken, was passiert. Und jetzt ist es einer meiner Lieblingssongs. Wenn dann mal alles geordnet ist, die Gitarren ordentlich gespielt sind und der Bass auch, dann klingt das alles anders. Im Proberaum ist das ganz anders, man mag das Stück nicht, spielt dann unsauberer und verliert den Spaß daran. Im Proberaum hört man das dann noch ohne Gesang, weil Tobi sich nicht einen abschreien will, weil das auf die Stimme geht, so muss man sich das alles vorstellen, wie es dann im Studio klingt. Wir können eigentlich nie sagen, was zum Schluss rauskommt. Man hat seinen Lieblingssong und seinen Hasssong im Proberaum und dann kann sich das um 180 Grad ändern' verrät Eggi abschließend, bevor es wieder auf die Bühne geht.


 

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Ingo
© 03/2009 whiskey-soda.de
 


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