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Nickelback - If it is not broken, do not fix it

Als ich gegen halb sechs an der Arena ankomme, um ein wenig mit Mike Kroeger, dem Mann am Bass bei Nickelback zu schnacken, habe ich Mühe mich durch den Haufen Teenies zum Eingang zu kämpfen, die schon jetzt, über zweieinhalb Stunden vor Konzertbeginn, der eisigen Kälte trotzend, Schlange stehen. Wer hätte das gedacht, als Nickelback vor zwei Jahren anfingen, von sich reden zu machen.

Seitdem gibt es nichts, was sich für die Jungs aus Vancouver nicht geändert hätte. Vor allem selbstbewusster seien sie geworden, sagt Mike. “We kind of reached a level of success which we’re quite pride of and now when it comes to playing music live or making an album we got this confidence behind us to know that we can do things that people like, that helps a lot.” Nun ist es nicht so, dass man das dem neuen Album ‘The Long Road’ nicht anhören würde, etwas härter und und auch ein Tick experimenteller sind sie geworden, aber ausgekoppelt wurde dann doch der Soft-Track ‘Someday’ plus Schnulzen-Video. Wie kommt’s? “Nickelback is a mainstream rockband. We wanna be on the radio. It’s not even about what the people want, it’s about what the radio-establishment-institution-system or what the fuck you wanna call it, that’s what they want. And that’s why whenever Nickelback releases a single they have to release the song which sounds like ‘How you fucking remind me’, because the other things would never get played. I think it’s really important to know what you’re trying to do. Are you trying to be on the radio or are you not. We have to be realistic about what we wanna do and what we wanna do is to get as many people listening to Nickelback as we can.”

 

Ehrliche Worte, und weil Nickelback so deutlich zu ihrem eigenen Sell-Out stehen, kann mensch es ihnen fast gar nicht mehr übel nehmen. Nickelback wollen erfolgreich sein und ihre Fans nicht vergraulen, und das bedeutet auch, den Kurs, den sie eingenommen haben, weiter zu verfolgen. So kam es, dass Sänger Chad Kroeger einen Song (’Why Don’t You And I’) mit Carlos Santana aufnahm. “Chad had this song and we said, let’s hear it and we heard it and we said, ‘We think it’s too far away. We don’t think it’s a Nickelback-Song. You can do it by yourself if you want to.’ And then Carlos Santana became interested”.
Schlecht fahren Nickelback ja nicht damit. Ihr aktuelles Album hatte in Kanada schon doppelten Platin-Status allein von den Vorbestellungen, bevor die Platte überhaupt rausgekommen war. So ein Star-Dasein hat natürlich auch seine Schattenseiten. Vor allem für Frontmann Chad: “The guy can’t go anywhere. He can’t go out for dinner, anywhere, he can’t go to a movie theatre, he can’t go shopping in a super market. I mean, he does, but he always has to take a security guard with him.” Das ist krass.

Später beim Konzert fühle ich mich etwas befremdet. Die Arena Treptow scheint sich in den Ausflugsort vieler Familien aus dem Umland verwandelt zu haben, insgesamt ist Nickelback gelungen, was sie wollen: Es gibt keine Altersgruppe, über 14 und unter 50, die sich hier nicht finden ließe, sie haben ein Breitband-Publikum.

Zunächst heizen Deadline den Leuten ein. Die Berliner Jungs sind auch engagiert bei der Sache, doch hätte ich persönlich lieber ’Last’, die andere Band des Sängers Marek (mit einem Killer als Drummer) gesehen. Sehr bedauerlich, dass Last zu Gunsten von Deadline in Zukunft wohl eher auf Eis liegen werden.

Als es nach der endlos langen Umbaupause dann wieder dunkel wird in der Halle, dauert es aber immer noch eine ganze Weile, bis die Herren von Nickelback sich die Ehre geben: Mit Hubschrauber-Sounds und dem Geräusch von marschierenden Stiefeln machen sie ordentlich viel Aufhebens um sich, na ja, die Spannung steigt und mit einem lauten Knall und Feuerwerk-Begleitung fällt der riesige schwarze Vorhang und Nickelback brechen mit dem ersten Song ihres aktuellen Longplayers ’Flat On The Floor’ vor. Ich komme noch einmal mit dem Schrecken davon und auch wenn ich das Gepose etwas albern finde, den Leuten gefällt’s. Findet denn niemand sonst, dass der Lärm, den die Feuerwerk-Explosionen machen, viel zu laut ist und sie auch gar nicht die 12 treffen? Nö, anscheinend nicht. Aber sonst gibt’s nichts zu meckern. Das Set bietet keine großen Überraschungen und lässt keine Wünsche offen: Von ’Someday’ über ’Leader Of Men’, ’Too Bad’ und ’Never Again’ ist alles dabei. ’Hero’, Chad’s Beitrag zum Spiderman-Soundtrack, damals in Zusammenarbeit mit Josey Scott, und ’Should’ve Listened’ vom neuen Album, werden in Acoustic-Versionen zum Besten gegeben, wobei Chad beim zuletzt genannten Song so frei ist, Roadie Timmy statt seiner Gitarre spielen zu lassen, der auch schon bei ’Someday’ die Band mit einer akustischen Gitarre begleitet hatte. Nach 15 Songs lassen sich Nickelback ganz schön bitten, um dann mit ’How You Remind Me’ einen furiosen Abgang mit Explosionen, Feuer und Glitter hinzulegen. Insgesamt ein schönes Konzert. Der Sound hätte bei den härteren Songs sauberer sein können, aber eine nicht zu aufdringliche aber deshalb nicht weniger aufwendig schöne Licht-Show haben diesen Makel fast wett gemacht.

Mike Kroeger hat übrigens die schönsten Zähne, die ich je gesehen habe.


 

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Kurzinfos: Nickelback

Homepage:
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Artikel:
- Nickelback - If it is not broken, do not fix it

Rezensionen:
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