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Opeth – Es wäre mir egal, wenn Ozzy Osbourne mich morgen anrufen würde!

Es ist das neunte Studioalbum. Und es ist der Nachfolger des bisher durchschlagensten Werkes der progressiven Schweden, "Ghost Reveries". Es ist aber auch das erste Opeth-Album mit dem neuen Gitarristen, Fredrik Åkesson, und dem schon nicht mehr ganz neuen Drummer Martin Axenrot. Doch es sollte noch komplexer werden, technischer, dunkler und schneller. Beeinflusst durch den Avantgardisten Scott Walker und die zwischenmenschlichen Umbrüche der letzten Monate scheint der Titel "Watershed" ("Wendepunkt") für die Band den Nagel auf den Kopf und das Auge mit der Faust getroffen zu haben. Zum Anlass der Neubesetzung und kurz vor der Veröffentlichung von "Watershed", trafen wir Fredrik Åkesson im April zu einem kleinen Plausch.

Im Allgemeinen bedeutet progressiv soviel wie "stufenweise fortschreitend"; so kann man es dann vielleicht auch als Fortschritt deuten, dass die Band um Mastermind Mikael Åkerfeldt diesmal ihre Presseaudienz und sämtliche Interviews in Deutschland ins schicke Hilton Hotel Köln verlegt hat.

"Naja, das Reisen ist wirklich stressig.", kommentiert Fredrik die luxuriöse Unterkunft. "Und es ist doch wirklich angenehm in einem bequemen Bett zu schlafen. Da ist wirklich nichts dran, was mich stört!" Recht hat der neue Opeth Gitarrist, der sich als Ex-Krux, Ex-Talisman und Ex-Arch Enemy Mitglied und vor allem als "der Neue" bei Opeth schon des öfteren den Strapatzen des Durch-Die-Ganze-Welt-Reisens aussetzen musste. Mit Kaffeetasse bewaffnet führen er und die nette Promoterin Dinah von Roadrunner uns in ein - extra
mit Snacks und Getränken präpariertes - Interviewzimmer im Hilton. Ein großes, helles Zimmer mit Doppelbett, Couch, Sesseln und Tisch lädt zum Quatschen ein.

"Das ist aber nicht mein Zimmer", gesteht der Gitarrist grinsend. "Mein Zimmer ist irgendwo nebenan, glaube ich." Recht auf ein paar Stunden Entspannung in Einzelzimmern hat die Band allemal, denn seit Tagen machen die Schweden nichts anderes als zu Presse- und Promoterminen zu erscheinen, um dann Interview für Interview Fragen zur neuen Platte und Bandkonstellation zu beantworten. Bevor die Band zu diesem letzten Interviewtermin nach Köln reiste, waren die viel Beschäftigten unter anderem schon in Brüssel, Mailand, Warschau, Paris, Barcelona, London und Amsterdam. Mit ungefähr 20 Interviews pro Tag, 120 in den letzten Tagen allein(!), fragt man sich, wie man dann noch antworten kann, ohne wie ein Anrufbeantworter zu klingen. "Ich versuche schon meine Antworten zu variieren. Es waren ja auch unterschiedliche Länder und unterschiedliche Leute. Aber trotzdem hört man sich oft die gleichen Dinge wiederholen."

 

Vielleicht ist es die neue Übung im Interviews geben, die den sonst so zurückgezogen und wortkarg wirkenden Gitarristen so offen reden lassen. Die besondere Aufmerksamkeit, die ihm derzeit zuteil wird, scheint ihn zumindest nur wenig zu stören. "Ich liebe das Gitarrenspielen, das ist die Hauptsache! Und das Medieninteresse... Naja, ich bin glücklich solange ich von meiner Musik leben kann. Und das ist dann etwas, was man machen muss - mit Journalisten sprechen. Ich verstehe das und ich hatte echt eine gute Zeit auf dieser Promo-Tour. Mikael und ich tranken Bier und waren in verschieden Städten. Der Nachteil ist aber, dass man nicht viel von den Städten sieht. Dazu hat man kaum Zeit - der Zeitplan ist wirklich straff! Es ist also nicht wie ein Städte-Trip im Urlaub. Aber ich hatte eine gute Zeit."

Es muss toll sein, in einer Band spielen zu dürfen, von der man vorher selbst Fan war. "Es ist großartig!", schwärmt Fredrik. "Aber es ist natürlich auch ein Unterschied zu den anderen Bands, in denen ich vorher gespielt hab: Arch Enemy, Tiamat, Talisman und Krux - eine kleine epische Doommetal Band. Aber mit Mikael zu arbeiten ist toll! Ich musste zwar auch ein paar Passagen meiner Gitarrenarbeit verbessern und üben", gibt Fredrik zu "aber seit ich in der Band bin, habe ich das Gefühl, dass ich ein besserer Gitarrist werde. Mein Stil verbessert sich täglich. Aber natürlich hat es mir auch geholfen, dass ich vorher in verschiedenen Metalbands und verschiedene Stile gespielt habe."

Talisman ist mittlerweile genauso Vergangenheit für den ambitionierten Musiker wie seine Zeit bei Arch Enemy. Auch, wenn Fredrik nun einer anderen Kapelle sein Talent schenkt, hat ihm Talisman vielleicht doch insofern Glück gebracht, als dass er nun da steht, wo er immer hin wollte. "Ich hab Talisman ja schon vor geraumer Zeit verlassen. Und soweit ich weiß, gibt es die Band auch nicht mehr. Talisman war aber eine gute Erfahrung für mich, als ich jünger war. Aber als musikalische Richtung...Ich wollte lieber härtere und dunklere Musik machen. Ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl mit dieser poppigen und eher funkigen Musik. Ich fühlte mich nicht mehr wohl dabei, das zu spielen. Talisman ist mittlerweile Vergangenheit für mich."

Mit geschätzten Mitte-Dreißig-Jahren kann man dann auch schon mal über die musikalische Heirat oder auch Rente nachdenken, besonders dann, wenn man sein Herz verschenkt und seine Leidenschaft gefunden hat: "Mit dieser Band zu spielen ist besonders da ich ja selbst ein riesiger Fan von Opeth war - schon bevor ich Mitglied wurde -, mehr als etwas Besonderes! Es ist etwas, mit dem ich alt werden möchte! Mir wäre es egal, wenn Ozzy Osbourne mich morgen anrufen würde und mir einen Haufen Dollars anbieten würde!"

Ähnlich der kanonhaften Lobgesänge, die man oft von Kritikern und Fans zu neuen Opeth-Platten hört, verfängt sich auch Fredrik in huldigenden Lobgesängen über seinen neuen Chef und Freund Mikael. "Es war von Anfang an großartig! Mikael ist ein toller Typ! Sehr bodenständig und kein großes, aufgeblasenes Ego. Es war eine gute Entscheidung! Es ist sehr inspirierend... Er ist ein toller Musiker und hat eine riesige Plattensammlung.", schwärmt der Schwede. "Er hört viele abgefahren Prog-Bands aus den 70ern. Ich hab nur so'n paar klassische Prog-Bands gehört, wie Rush, aber auch 70er Bands wie Black Sabbath, Deep Purple... Er hört viele Bands, von denen ich noch nie was gehört habe!"

Doch die zwei Prog-Bands hörenden Langhaar-Gitarristen waren sich nicht unbekannt, als Fredrik im Januar 2007 zu der Band stieß..."Es war so vor fünf Jahren...", holt Fredrik aus. "Da hab ich ein paar Judas Priest und King Diamond-Coversongs gespielt... Und dann hat er mich gefragt, ob ich ihm ein paar Gitarren-Stunden geben kann. Es war mir etwas peinlich und ich sagte: 'You don't need any god damn guitar lessons!' Wir haben damals schon über sowas wie Kollaborationen gesprochen.", freut sich der gesprächige Gitarrist.

"Wir waren ja auch 2006 zusammen auf Tour, als ich noch bei Arch Enemy spielte. Da haben wir viel Zeit miteinander verbracht und zusammen abgehangen. Ich war oft im Opeth-Tourbus - und hab ihr Bier geklaut.", grinst Fredrik. "Das hat uns irgendwie zusammengeschweißt. Und im Januar 2007 hat er mich in sein Haus eingeladen, um ein bisschen zu jammen. Wir haben uns gegenseitig Zeug vorgespielt... Was ich da noch nicht wusste war, dass er mich da insgeheim schon für Opeth vorspielen ließ. Aber ich denke, ich war erfolgreich - sonst würde ich ja nicht hier sitzen!", strahlt der Schwede. "Schon knapp zwei Monate nach unserem Treffen, fragte Mikael mich, ob ich zu Opeth kommen wolle."

Opeth – Es wäre mir egal, wenn Ozzy Osbourne mich morgen anrufen würde! Seiten 1 2

 

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Espirita
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