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Megadeth - Edelstahl in Perfektion

Die neueste Episode des munteren Ringelpietzes im Megadeth-Lineup war der Ausstieg von Gitarrist Glen Drover vor wenigen Wochen. Kaum war Chris Broderick (Jag Panzer, Nevermore) als sein Nachfolger bestätigt, machten sich die Jungs um Dave Mustaine auch schon auf den Weg über den großen Teich, um auf Europatour zu gehen. So gehörten die Berliner Metal-Fans zu den ersten, die sich von den Live-Qualitäten des neuen Mannes an der zweiten Axt überzeugen konnten.

Ursprünglich war die Columbiahalle als Veranstaltungsort für diesen Abend angedacht gewesen. Doch obwohl Megadeth auch in Deutschland einen hohen (und wohlverdienten) Status in der Metal-Szene genießen, war diese Buchung dann wohl doch etwas zu optimistisch. Superstars sind "Mega-Dave" und seine Mitstreiter nun eben auch nicht und so war das Huxley's in Berlin-Kreuzberg sicher die bessere Location. Ganz voll war der große Saal in diesem recht hübschen Club dann auch nicht, der guten Stimmung tat das aber kaum Abbruch.

 

Wie die britischen Newcomer von Evile beim Publikum ankamen, kann ich allerdings gar nicht sagen, denn als ich halb neun die Halle erreichte waren die Thrasher schon wieder von der Bühne verschwunden. Die Dänen von Mercenary machten Ihren Job anschließend wirklich gut, konnten das auf Megadeth wartende Publikum aber mit ihrem tighten Melodic-Deathmetal nicht richtig aus der Reserve locken. Wenn man es mit einem Headliner vom Format Megadeth zu tun hat, kann man halt immer wieder beobachten, dass die Vorbands keinen leichten Stand haben. Immerhin machten einige Leute vor der Bühne ein bisschen Stimmung und das anerkennende Kopfnicken in weiten Teilen des Publikums sollten Mercenary auf jeden Fall als Kompliment verstehen; viel mehr kann man als Opener manchmal eben nicht erwarten.

Als Dave Mustaine mit seiner Flying-V-Gitarre die Bühne betrat, war das Publikum natürlich sofort da. Und dass Megadeth nicht gekommen waren, um ausschließlich alte glorreiche Zeiten zu zelebrieren, wurde mit der Wahl des ersten Songs – "Sleepwalker" vom aktuellen Album "United Abomination" – gleich mal ganz fett unterstrichen. Auch andere neue Songs wie "Washington Is Next" oder das den Fans gewidmete "Never Walk Alone" hinterließen einen hervorragenden Eindruck. Mit ihrer mittlerweile beeindruckenden Diskographie haben Megadeth natürlich aber auch eine ganze Reihe von Klassikern angehäuft. Und die wirklich gut gestaltete Setlist wird sicher kaum einen Fan enttäuscht zurückgelassen haben. "Symphony Of Destruction" durfte genauso wenig fehlen wie "Trust", "A Tout Le Monde", "Skin 'O My Teeth", "Peace Sells", "Hangar 18" oder auch die finale Zugabe "Holy Wars".

 

All diese Hits wurden von der Band mit an Perfektion grenzender Souveränität gezockt und insbesondere Chris Broderick beeindruckte mit einer fehlerfreien Darbietung. Dass dies bei der Kürze der Zeit, die der Gitarrist erst an Bord ist, sowie der Komplexität des Materials, das er sich aufdrücken musste, keine Selbstverständlichkeit ist, sollte man noch einmal betonen. Der einzige kleine Kritikpunkt, der mir einfällt, ist sein doch sehr auf Technik basierender Stil: fürwahr beeindruckend, aber manchmal auch etwas blutleer. Vielleicht ändert sich das aber noch, wenn Chris etwas länger dabei ist. Andererseits kann man aber auch sagen, dass diese Spielweise sich wirklich gut mit den Megadeth-Songs und Dave Mustaines Art zu spielen verträgt.

So kann man den Abend als absolut gelungen bezeichnen. Zur Legendenbildung wird er vielleicht nicht beitragen, dazu wirkte die ganze Veranstaltung doch etwas zu routiniert. Doch wenn Megadeth mit Spielfreude ihre besten Songs unter's Volk bringen, die Stimmung im Saal eine gute ist, das Bier ordentlich schmeckt und auch Dave Mustaine einen sympathischen Eindruck hinterlässt, gibt es wirklich nichts zu meckern.


 

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Antal
© 02/2008 whiskey-soda.de
 


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