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Paradise Lost - Zeit, die neuen Wege abzubrechen

Paradise Lost galten einmal als die Legende des düsteren Metals. Auf diesen Lorbeeren gebettet, beschlossen Holmes, MacIntosh und Co., die Metalwelt einen guten Mann sein zu lassen und nur noch das zu machen, wozu sie gerade Lust hatten. Das gipfelte in bei Fans nicht gerade beliebten Alben wie "Believe In Nothing" und "Host". Nun ist diese Phase vorbei, und mit ein paar Fingerübungen schaffen die Briten es, das beste Album seit "Icon" herauszuhauen, eine Qualität, mit der man nicht unbedingt hatte rechnen können.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Briten bei ihrem ersten Trip vor die Presse ein ums andere mal die erstauntesten Kommentare zu hören bekommen. "Überwältigend" sagt Greg MacIntosh, "mit solchen Reaktionen hatten wir nicht wirklich gerechnet. Das ist unser erster Pressetrip, und von so vielen Leuten bekommen wir Komplimente. Es ist natürlich immens wichtig für uns, was die Hörer sagen, und bisher sind wir sehr zufrieden." Kein Wunder, denn "In Requiem" ist ein hartes Stück Metal, dass man so von den Briten gar nicht kannte - zumindest nicht seit mehr als einem Jahrzehnt. Dementsprechend stellt sich die Frage, woher die miese Laune kommt, die wohl nötig ist, um einen solchen Tritt in den Hintern zu verfassen. Greg lacht. "Wir waren von all denen angepisst, die die ganzen Jahre über nichts besseres zu tun hatten, als nur über "Host" zu jammern. Es ist jetzt gut Leute, es ist vorbei!!" Nun ja, den alten Elektronikern unter uns gefiel das Album sogar ganz gut, aber der echte Metaller will so was natürlich nicht hören. Aber zurück zum Jetzt. "Spaß beiseite - wir wollten endlich wieder das Raue, Ursprüngliche, Harte herauskehren. Einen organischen, lebendigen Sound, der düsterer ist als in den letzten Jahren. Wir wollten unserer Musik wieder diesen bösen Touch verleihen, den sie früher hatte." Und das ist der Band mehr als gut gelungen.

Der Sound der Band ist grandios, und die Musik wirkt so lebendig wie noch nie. Dafür haben sich die Briten auch jedem Trend entgegen gestellt. "Im augenblicklichen Stadium des Metal ist es sehr modern, alles tausendmal um sich selbst zu drehen und zu bearbeiten. Da werden die Drums aufgenommen, und dann werden sie zerstückelt, neu zusammengesetzt, vermengt, verändert und manipuliert. Wir sind exakt den entgegen gesetzten Weg gegangen. Innerhalb von drei Tagen haben wir alle Gitarren aufgenommen, innerhalb von zwei Tagen alle Drums. Nichts wurde editiert und verändert. Darüber haben wir diesen lebendigen Sound voller Energie hinbekommen." Dadurch ist möglicherweise das beste Gesamtkunstwerk von Paradise Lost bisher entstanden. Der Sound ist brillant, auch ohne (oder gerade deshalb!!) die manipulativen Spielereien. "Der Sound von "In Requiem" ist kurz und knapp der beste, den wir je hatten. Dazu kommt, dass wir auch die Musik selbst umgestellt hatten. Dieses Album ist extrem rifforientiert und die Gitarren stehen mächtig im Vordergrund." Eine Komplettfrischzellenkur ist das, was Paradise Lost gemacht haben, und selten gab es dabei ein solch frappierendes Ergebnis.

Wenn man das jetzt mit den drei Vorgängeralben vergleicht, dann muss es doch irgendwann den Punkt gegeben haben, an dem diese Entscheidung fiel. Das war ein Rückblick, auch in nicht Gutem, erklärt Greg. "Wir haben uns unsere Alben angehört, und das erste, was uns in den Sinn kam, als es um ein neues Album ging, war: Roh und aggressiv. Wir haben die ganz alten Alben gehört und festgestellt, das wir da wieder hin wollen. So ist "In Requiem" eine neue Sichtweise, ein neuer Kontext, der um die frühen Alben herumschwebt." Selten wirkte ein Abkehren von einem eingeschlagenen Weg so echt und so natürlich wie der Trip Back To The Roots, den Paradise Lost hier vorgenommen haben. Man muss nicht mit aller Gewalt Dinge probieren.

 

Ein kleiner nostalgischer Blick zurück reicht manchmal aus, um einen gewaltigen Schritt nach vorne zu tun. "Es gibt sehr viel mehr Gitarren, jede Menge. Der erste Gitarrenlauf, den wir hatten, war das Riff von "Over The Madness", und wir hatten so unglaublich viel Spaß daran. Es hat sich so unglaublich gut angefühlt, wieder so etwas zu machen." Der Unterschied zu den Jahren davor ist eindeutig der Focus auf die Gitarrenarbeit. Das mag jetzt zwar so scheinen, als würde dadurch Holmes und seine Stimme in den Hintergrund gedrängt, aber das stimmt nicht. "Die letzten Jahre hatten wir viel Zeug, das nur melodieliniengeführt war. Jetzt führen die Gitarren. Sie geben die Melodie vor, und Nick (Holmes) folgt." Das ist beleibe kein Schaden, ganz im Gegenteil. "Außerdem hatten wir wieder Bock auf schnellere Sachen. Wir sind Paradise Lost, und wir haben einen bestimmten Stil, der immer da sein wird, und den man auch nicht verändern kann und sollte. Auch bei den elektronischsten Tracks von "Host" war immer klar, dass das Paradise Lost ist. Und auch die schnelleren Sachen gehören dazu, und wenn man Lust auf raue Musik hat, ist man mit schnellen Sachen gerade richtig." Ein gutes Stichwort war das Zurückblicken auf die Alben.

Paradise Lost - Zeit, die neuen Wege abzubrechen Seiten 1 2

 

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