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No Mercy Festival 2004 - Evil Osterfest im Berliner Halford

Wie der Name schon sagt: das No Mercy Festival steht für ungnädige Härte und ist bei Metallern europaweit für hochkarätigen Krach um die Osterzeit bekannt. Auch im Jahre 2004 zogen die Horden durch die Lande, um am ersten April in Berlin halt zu machen und der Hauptstadt das Grinsen im Gesicht gefrieren zu lassen.

Strahlendem Sonnenschein und biertrinkenden Massen vor dem Halford zum Trotz, begannen Spawn Of Possession ungewöhnlich überpünktlich vor einer handvoll Seelen in der Halle, was sicherlich der allgemeinen Stimmung noch nicht allzu zuträglich war, denn vor Allem stellte sich eines als den gesamten Abend überschattendes Manko heraus: der Sound war mehr als gewöhnungsbedürftig; um nicht zu sagen mies. Exhumed, die etwas ungerechtfertigter Weise bereits als zweite Band des Abends die Bühne enterten, konnten ebenfalls nicht wirklich vom Publikum profitieren – vielleicht sollte man sich, allein schon angesichts der üblichen Arbeitszeiten, einen späteren Beginn für die hoffentlich noch folgenden Festivals vornehmen. Frei nach dem altbekannten Motto "In The Name Of Gore" haben die Amis ihren Deathgrind weiter ausgebaut und auf dem letzten Album "Anatomy Is Destiny" um klassische Heavy- Elemente erweitert, die besonders das Live- Erlebnis aufmotzen.
Vomitory dagegen sorgten für allmählich aufkommendes Interesse unter den mehr durch Sonne und alkoholische Mitbringsel als durch die Vorbands aufgewärmten Gästen. Allerdings mit recht eintöniger Show.

Die Norwegischen Blackmetaller Carpathian Forest waren diesmal die einzigen Vertreter ihrer Zunft und sorgten auch gleich für die erste Überraschung des Abends, als bekannt gegeben wurde, dass der gute alte Hellcommander Opfer eines Unfalls wurde und erst am übernächsten Tage wieder bühnenfähig sein sollte. Um die übrigen Shows trotzdem nicht ausfallen zu lassen, übernahm kurzerhand Gitarrist Vrangsinn die Vocalparts, was bei den Fans auf Enttäuschung, aber wohlmeinenden Applaus gleichermaßen stieß. Und letztendlich waren alle Befragten auch zufrieden mit dem Ersatzmann.

 



Mit "Ambassador Of Pain" bestiegen Kataklysm die Bühne und wurden gebührend begrüßt. Das neue Material der Kanadier steht den alten Songs in Sachen Bühnentauglichkeit in nichts nach; Brecher wie der Titeltrack des Neuen Albums "Serenity In Fire" oder der Opener "Ambassador Of Pain" trotzen dem nach wie vor schlechten Sound und brachten eine ansehnlich Masse zum Beben. Zudem wurde Material für eine DVD der Band gesammelt, was weitere Motivation zum Abdrehen lieferte. Höhepunkt des Gigs jedoch war das Solo des neuen Drummers Martin Maurais, der bereits im Vorfeld der Tour für Furore sorgte. Allen Zweiflern sei gesagt: der Junge ist noch schneller, als aus der Konserve, was im gesamten Saal für Verblüffung und sicher für ein paar frustrierte Felldrescherkollegen sorgte.

Peter Tägtgren ist nicht nur bekannt für seinen Eifer im Kreieren von Musik, sondern auch für fetten, glasklaren Sound, den er vor allem seiner Band Hypocrisy immer wieder verpasst. Entsprechend war es an diesem Donnerstag umso ärgerlicher, die dicken doomigen Klangteppiche der Schweden eher als Rauschen wahrnehmen zu müssen. Dennoch präsentierten die Jungs das neue Album "The Arrival" einem nahezu frenetischen Publikum. Auch hier gab’s Besetzungswechsel hinter der Schießbude, Horgh (ex- Immortal, Grimfist) sorgte für reichlich Druck, vermutlich im Bemühen, seinem spektakulären abendlichen Vorgänger das Wasser zu reichen...
Songs wie "Reborn" oder "Slave To The Parasites", aber auch älteres Material bestätigten alle Erwartungen.



Headliner des langen Abends waren unumstritten Cannibal Corpse, die in bester Laune und Professionalität ein erstklassiges Set spielten. "Geil, Schdribbt, räiptn sdrängelt, nu hab ich allet gesehn!" Der schwitzende Kerl schleppte sich vor der Verfasserin aus der siedendheißen Halle.
Wer die Amis kennt, wird wissen, mit welchem Druck hier live zur Sache gegangen wird.

Auch diesmal schaffte das No Mercy, mit erstklassigem Billing Europa plattzuwalzen. Wie immer bei solchen Events könnte man über die unvermeidliche Kürze der einzelnen Gigs lamentieren, oder den Sinn einer Zusammenstellung von sechs Death- und einer Blackmetalband streiten.
Dies erscheint aber vor dem Hintergrund des großartigen Abends eher ähnlich unwichtig, wie das Gewürm unterm Stiefel des Lichtbringers – hoffen wir lieber, dass die Tradition fortbesteht und es auch nächste Ostern wieder laut und unheilig wird.


 

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